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Viel Spaß beim Schmökern!
 


40 Seiten

Versuchskaninchen im Museum

Software "Stadtrallye"

So ist's beim Filmdrehen

Wir lernen Englisch

Buch- und Spielvorschlag

Rund ums Ei

Die letzten Stunden der Titanic

Edelsteine

Was wir nicht mögen

Scherzfragen

Interview mit unserem Hausmeister

Witze

Aus der Welt der Dinos: Der Triceratops

Till Eulenspiegel

Die Sportseite: Turnen

Rezept: Käsekuchen

Interessantes aus der Tierwelt

Wirbelstürme

Was sind E-Mails?

Ich spiele Theater

Ich bin "Pandabär" (Pfadfinder)

Ein gefährlicher Ausflug

Preis: 2 DM

Die Quatschseite

Zeichnungen, Rätsel,...

.

Käsekuchen - leicht gemacht- 

Dieses Rezept ist auch für Kinder leicht machbar, nur beim Eiertrennen müsst ihr aufpassen oder euch vielleicht auch helfen lassen.

Zutaten:
2 Pfund Quark, 7 Eier, 375g Zucker, 200g Butter, 1 halbe ungespritzte Zitrone, 6 El. Grieß, 3Tl. Backpulver

Zuerst die Eier trennen. Eigelb und Zucker gut verrühren, dann die Butter dazugeben und alles mit dem Mixer schaumig rühren. Dann den Quark und den mit dem Backpulver vermischten Grieß zufügen und zu einem Teig rühren. Außerdem noch Zitronenschale und -saft einmischen und schließlich den aus den Eiweiß gequirlten Eischnee unterheben.
In eine mit Butter gefettete Springform füllen und etwa 60 Minuten im Backofen bei 180 Grad backen.

Robert Knüppel, 4b 


Scherzfragen (Auflösung unten!)

a) Was kann die Sonne auf der Erde nicht bescheinen?

b) Aus welchem Stoff kann man keine Kleider nähen?

c) Welche Erbsen sind die lustigsten?

d) Welcher Spieler verliert nie?

e) Welche Rose hat keine Dornen?

f) In welcher Form hat man noch nie Kuchen gebacken?

g) Welche Träger werden nicht fürs Tragen bezahlt?

h) In welchen Landen gibt es keine Menschen?

i) Wo hat die Urgroßmutter den ersten Löffel genommen?

j) Was kommt stehend auf die Welt und schwimmt liegend davon?

k) Was sitzt auf dem Baum und ruft "aha"?

Christina Stauber, 3 a 

Auflösung der Scherzfragen:

a) den Schatten  b) aus Sprengstoff   c) die Kichererbsen  d) der Schauspieler   e) die Seerose   f) in der Uniform   g) die Hosenträger    h) in den Girlanden   i) am Stiel   j) ein Kanu   k) ein Uhu mit Sprachfehler
 


Was wir nicht mögen
Ich habe die Kinder aus meiner Klasse befragt, worüber sie sich ärgern und was sie gar nicht mögen. Das haben sie gesagt:

Stephan ärgert es, wenn er Hausaufgaben auf hat. Alexander dagegen findet Streit nicht gut und Robert findet eigentlich die ganze Schule nicht gut. Pablo mag aggressive Mädchen überhaupt nicht. Laura und Sophie dagegen stören die Hänseleien der "bösen Buben". Angela und Norbert regen sich über die Umweltverschmutzung allgemein auf und dass so viel Müll im Klassenzimmer rumliegt. Markus ist traurig, wenn die Freunde ihn nicht richtig mögen. Nina erzählt, dass man ihr immer die Hausschuhe versteckt und das kann sie überhaupt nicht leiden. Marius und Nico finden es gemein, dass sie verpetzt werden, wenn sie im Gebüsch spielen. Ellena und Kathrin gefällt es nicht, wenn sie Fernsehverbot haben oder das Zimmer aufräumen müssen. Jeder mag Süßigkeiten, aber Elisabeth freut sich nicht gerade darüber.

Michael Ergh, 4 b


Witze - Witze - Witze - Witze - - Witze - Witze - Witze - Witze
"Du hast acht Bonbons, Petra", sagt die Lehrerin, "und gibst deiner Schwester die Hälfte. Wie viele Bonbons sind das?" "Drei", antwortet Petra. "Aber Petra, du wirst doch acht durch zwei richtig teilen können!" "Ich schon, aber meine kleine Schwester nicht!"

Vor dem Lehrerzimmer sind neue Garderobenhaken angebracht. Darüber ein Schild: "Nur für Lehrer!" Am nächsten Morgen klebt ein Zettel darunter: "Man kann auch Mäntel dranhängen!"

Kommt ein Skelett in die Bar: "Bitte ein Bier und einen Wischlappen!"

"Herr Ober! Der Seefisch ist total versalzen!", beschwert sich ein Gast. "So was, hat der Kerl schon wieder zu viel Meerwasser geschluckt!"

Warum nehmen die Ostfriesen ein Metermaß mit ins Bett? Damit sie am nächsten Morgen überprüfen können, wie lange sie geschlafen haben.

Gehen zwei Tomaten über die Straße. Sagt die eine zur anderen: "Pass auf, da kommt ein Lastwagen! Oh, je, zu spät! Komm, Ketchup!"

Eine Fliege saust haarscharf an einem Spinnennetz vorbei. Ärgert sich die Spinne und schimpft: "Wart's ab, morgen erwisch ich dich!" Streckt ihr die Fliege die Zunge raus und ruft: "Ätsch, geht gar nicht, ich bin eine Eintagsfliege!"

Sind zwei Luftballons in der Wüste. Sagt der eine zum anderen: "Pass auf, da ist ein Kaktussssssss!"

Ein Holzwurm kommt nach Hause und sagt zu seiner Frau: ,,Heute ist eine Holzladung aus China angekommen. Wollen wir chinesisch essen gehen?

5000 Trampoline werden vermisst. Die Polizei springt im Dreieck.

Treffen sich zwei Delfine im Meer. "Hei", sagt der eine. "Wo?", fragt der andere.

Michael Meier, 3 a 


Wir lernen Englisch

Unser Englischkurs ist jeden Dienstag von 16 bis 17 Uhr in der Volkshochschule. Als erstes haben wir Namen in englischer Sprache bekommen. Wir lernen über Tiere, Farben und Essen in Englisch. Zahlen haben wir auch schon gelernt. Unsere Lehrerin heißt Mrs. White. Wir sind genau 6 Kinder im Kurs.

Die Tiere, die wir schon in Englisch können, heißen: fox, frog, dog, cat, hen, panda und bear. Könnt ihr sie erkennen? Es sind: Fuchs, Frosch, Hund, Katze, Huhn, Panda und Bär.

Wir hören uns meistens eine Kassette an und singen dann die Lieder nach. Oft dürfen wir die Geschichten auch nachspielen. Wir bekommen fast immer ein Blatt, auf dem alles draufsteht, was wir lernen. Am Schluss dürfen wir es anmalen.

Alexandra Rothenberger und Verena Wenderoth, 3 a


Versuchskaninchen im Museum

Unsere Klasse war im April in der Prähistorischen Staatssammlung, das ist das Museum mit der Moorleiche. Wir haben zuerst eine interessante Rallye über die längst vergangenen Zeiten gemacht und dabei alle Fundstücke angeschaut, die bei uns in Kirchheim und Heimstetten einmal ausgegraben worden sind.

Plötzlich merkten wir, dass unsere Lehrerin, Frau Hilger, heimlich mit einer fremden Frau redete. Kurz danach fragte sie uns ganz geheimnisvoll, ob wir "Versuchskaninchen" werden wollten. Wir wollten! Das klang ja spannend! Sollten wir vielleicht Karotten essen oder in ein Labor gebracht werden? Nein! Während der Brotzeit erfuhren wir endlich, was wir tun sollten.

Die fremde Frau war die Leiterin des "MPZ" (=Museumspädagogisches Zentrum) und hieß Frau Carmen Hille. Sie erwartete gleich 12 Museumslehrerinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu Besuch, um ihnen als Fortbildung ein Museumssuchspiel über die Kelten vorzustellen, das sie sich selbst ausgedacht hatte.

Als sie uns vorher bei unserer Rallye beobachtet hatte, bekam sie eine Idee: Wir Kinder sollten als Überraschung mit den Museumsleuten zusammen das neue Suchspiel ausprobieren. Das machten wir dann auch und es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht. Und die Erwachsenen sagten, das war eine tolle Idee, dass sie das Spiel nicht alleine machen mussten, denn es ist schließlich ja auch ein Spiel "für Groß und Klein"!

Besonders gut gefiel uns ein Ratespiel mit Runenschrift. Runen heißt "geheimnisvolle Zeichen". Es sind die ältesten bekannten Schriftzeichen, die die Germanen verwendeten. Ihr könnt hier die Runen sehen:

 

Als Dankeschön schickte uns Frau Hille später ein Riesenpaket mit roten Käppis für alle, mit Kugelschreibern, 2 Büchern über das MPZ und vielen Fotos, die sie von uns bei dem Museumsspiel gemacht hatte. Außerdem hat sie sich noch auf einer Karte ganz nett bedankt und geschrieben, dass wir eine "flotte, schlaue und liebe Klasse" sind. Und sie hat auch geschrieben, dass die Museumsleute von uns sehr begeistert waren und wir als "Versuchskaninchen" zu einem vollen Erfolg beigetragen haben. Darüber freuen wir uns natürlich ganz besonders!

Bernhard Niemandt, Andrea Lechner, Benedikt Popp, 3 a 

 
Spaß beim Suchspiel haben Julia und Sabine - und Vroni betrachtet interessiert das Pferdeskelett 
Julia und Sabine
Vroni


Ei, Ei, Ei, wie toll ist das Ei! Rund ums Ei 

Tricks mit dem Ei

Bei diesen zwei Versuchen zeigt sich das Ei als richtiges Überraschungsei.

1. Auf und ab im Glas

Warum ist das Ei in den Gläsern mal unten, mal in der Mitte und mal oben? Probiere es aus!

Stelle drei Gläser bereit. Fülle in das erste Glas Leitungswasser ein. In das zweite gib nur bis zur Hälfte Wasser, rühre einige Löffel Salz hinein und schöpfe nun erst vorsichtig das Glas ganz mit Wasser voll. Fülle das dritte Glas wieder mit Wasser und löse darin wieder Salz. Nimm zum Schluss ein Ei und lege es vorsichtig in die verschiedenen Gläser. Was passiert?

Lösung:

Im 1. Glas (mit reinem Leitungswasser) sinkt das Ei sofort.

Im 2. Glas (mit Salzwasser unten und Leitungswasser oben) schwimmt es in der Mitte.

Im 3. Glas (mit reinem Salzwasser) schwimmt es oben.

Warum ist das so? Das Salz erhöht die Wasserdichte, so kann das Ei schwimmen. Das hast du vielleicht im Meer schon mal gemerkt: Salzwasser trägt einen viel besser als normales Wasser.

2. Wie schält man ein rohes Ei ?

Ganz einfach: Fülle Essig in ein Glas und lege das Ei ein bis zwei Tage hinein. Langsam löst sich die Schale auf, das Ei wird nur noch durch eine dünne Haut zusammengehalten. Wenn du das Ei herausnimmst, fühlt es sich wie ein Gummiei an. Es ist biegsam geworden und "geschält".

Die größten Eier

Die größten Eier von allen lebenden Vögeln legt der Strauß, der rund zweieinhalb Meter groß wird und damit der größte Vogel der Welt ist. Er lebt in Afrika und kann nicht fliegen, dafür aber besonders schnell laufen. Gut 1500 Gramm wiegt ein Straußenei, das ist ungefähr so viel wie 20 Hühnereier.

Christian Danner und Richard Weiß, 4 a 


Edelsteine und Schmucksteine

Edelsteine gibt es in der ganzen Welt. Diamanten, Rubine und Smaragde sind die wertvollsten. Es gibt auch Saphir, Opal, Rubin, Amethyst, Rosenquarz, Jade, Aventurin und viele mehr. Insgesamt gibt es ungefähr 75 Edel- und Schmucksteine in allen möglichen Farben. Wenn man Edelsteine schleift und auf Ketten, Ringe oder Uhren montiert, nennt man sie Schmucksteine.

Edelsteine kann man schleifen. Wenn ihr einen geschliffenen Edelstein seht, könnt ihr sicher sein, dass er sehr viel teurer als der ungeschliffene ist. Ein Diamant wird erst richtig schön und wertvoll, wenn er geschliffen ist. Dann funkelt er durch das Licht in allen Farben.

Jetzt wollt ihr sicher wissen: Wo findet man denn Edelsteine? Die meisten gibt es in Höhlen oder Klippen. Man kann man sie aber meistens gar nicht erkennen, das können eigentlich nur Fachleute. Von außen schauen viele Edelsteine grau und unscheinbar aus und erst wann man sie aufschlägt, merkt man, dass es Edelsteine sind und erkennt ihre Schönheit.

Die Perle, die auch für Schmuck verwendet wird, das ist eine Art Stein, der in einer Muschel zu finden ist. Manche Leute sagen, dass die Perle kein Edelstein ist, weil sie ja in einer Muschel wächst.

Viele Menschen glauben, dass Edelsteine sogar eine heilende Kraft besitzen, die gegen viele Krankheiten helfen.

Lukas Hohmeyer, 4 b


Aus der Welt der Dinosaurier: Der Triceratops

Der Name Triceratops bedeutet Dreihorngesicht. Er lebte in der Kreidezeit, vor 144 bis 65 Millionen Jahren. Der Triceratops war ein Pflanzenfresser. Seine drei Hörner benutzte er zur Verteidigung gegen andere Dinosaurier. Er aß die Pflanzen, die am Boden wuchsen. Mit seinem papageienähnlichen Schnabel konnte er die Pflanzen gut abzwicken. Der Triceratops wurde bis sieben Meter lang und drei Meter hoch. Er war sehr kräftig gebaut und konnte ein Gewicht von zehn Tonnen haben. Zwei Hörner hatte er am Anfang der Krause, die als Schutz für den Kopf dienten, das dritte Horn war ein kurzes Nasenhorn. Den langen Schwanz brauchte er, um das Gleichgewicht zu halten. Meist lebten mehrere dieser Tiere in Gruppen zusammen, denn so konnten sie sich besser gegen Feinde verteidigen.

Tobias Starke, 4 a 


Ich bin ein "Pandabär" (Bei den Pfadfindern)

Beim Pfadfinderstamm "Seeadler" in Kirchheim gibt es eine Sippe (das ist eine kleinere Gruppe) mit Namen "Pandabären". Da bin ich dabei. Unsere Gruppenleiter heißen Veronika und Simon. Alle paar Jahre wird ein neuer Stammesführer gewählt. Der neue Stammesführer, der dieses Jahr gewählt wurde, heißt Max.

Bei den "Pandabären" sind wir 21 Kinder. Wir haben jeden Dienstag von vier Uhr bis halb sechs Uhr Gruppenstunde im ehemaligen Jugendheim. Am Anfang singen wir immer unsere Pfadfinderlieder, danach gehen wir meistens raus und spielen. Manchmal bauen wir auch im Garten ein Zelt auf.

In den Pfingstferien waren wir eine Woche mit ungefähr 50 Pfadfindern im Zeltlager. Abends machten wir da immer Lagerfeuer. Im Mühlbach, der an den Zelten vorbeifloss, fingen wir einmal Fische. Einmal machten wir auch eine zweitägige Bergwanderung. Ich freue mich schon auf das nächste Pfingstlager, denn da kriegen wir endlich unsere Halstücher.

Lea Böttcher, 3 a 


Geräteturnen - der Sport, der uns Spaß macht!

Wir sind beim Sportverein Heimstetten (SVH) im Geräteturnen und erzählen euch hier ein bisschen darüber. Unsere Trainer heißen Herr Berger, Martina, Bernhard und Silvia.

Am Anfang laufen wir uns erst einmal mehrere Runden lang warm. Danach machen wir Gymnastik. Ohne dieses Aufwärmen könnte man sich leicht verletzen und wenn wir nicht gescheit mitmachen, müssen wir zur "Strafe" die Stangen ganz hoch klettern. Dann bauen wir die Geräte auf und werden in Gruppen eingeteilt. Wir turnen vor allem am Reck, auf dem Schwebebalken und auf dem Boden.

Jede Gruppe trainiert an einem anderen Gerät. Nach einiger Zeit wechseln wir dann. Am Anfang sind die einzelnen Übungen genau vorgegeben. In der letzten halben Stunde dürfen wir uns oft selbst etwas Neues ausdenken.
Am Reck üben wir beispielsweise Felgauf-, Felgunter- und Felgumschwung.
Auf dem Schwebebalken lernen wir Handstand, Grätsche, Pferdchensprung und vieles mehr. Am Boden machen wir Rad, Handstand und Radwende.

Bei Wettkämpfen müssen wir die Übungen in der richtigen Reihenfolge auswendig können. Wer alles richtig, schön und sauber macht, kann bis zu 6 Punkte für jede Übung bekommen. Die Punkte der ganzen Gruppe werden zusammengezählt. Bei einem Mannschaftssieg gibt es Medaillen, Pokale oder Urkunden für die ganze Gruppe.
Am 24.10. und am 26.10.98 ist im Kirchheimer Gymnasium unser nächster Wettkampf.

Manche trainieren bis zu dreimal in der Woche. Es gibt folgende Trainingszeiten:

Dienstag 16.30 Uhr bis18.30 Uhr im Gymnasium
Donnerstag 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr in der Turnhalle unserer Schule
Freitag 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Gymnasium

Kathi Stenz und Andrea Lechner, Kl. 3 


So ist’s beim Filmdrehen  

Seit ungefähr 2 Jahren darf ich bei Dreharbeiten fürs Fernsehen mitmachen. Ab und zu ruft jemand von den Filmleuten an und bestellt mich für einen bestimmten Tag ins Studio. Meistens werden die Filmaufnahmen im Bavaria-Filmgelände gemacht. Oft fährt die Kamara, mit der gedreht wird, auf Schienen. Bei der Filmarbeit spiele ich meistens eine Nebenrolle, das heißt, ich spiele im Hintergrund.

Die Szene, die mit mir gedreht wird, muss ich 10 bis 15 Mal spielen. Das dauert bis zu sechs Stunden und ist manchmal ganz schön anstrengend. Einmal musste ich zum Beispiel immer wieder mit dem Fahrrad auf einer Straße hin- und herfahren und in der Kurve Handzeichen geben. Ein anderes Mal saß ich sogar im Rollstuhl und musste eine Fernbedienung von einem Modellflugzeug bedienen. Manchmal muss ich auch einen Text auswendig lernen und im Film etwas sagen.

Man bekommt als Kind 100 bis 120 DM für eine Nebenrolle, für eine Hauptrolle bekommt man 800 bis 1500 DM. Wenn Ferien sind, darf ich sogar Freunde mitnehmen. Es gibt dort ein Zelt, wo man so viel zu trinken und essen bekommt, wie man will.

Das Filmen macht mir sehr viel Spaß. Ich habe schon mit Uschi Glas, mit Thomas Moser von "Kommissar Rex" und einigen anderen Schauspielern zusammen drehen dürfen. Bei vielen Folgen von "Hart aber herzlich" habe ich mitgespielt.

Steven Toy, Kl. 3 a


Till Eulenspiegel

Unser Schulchor führt heuer ein Singspiel über Till Eulenspiegel auf. Wisst ihr eigentlich, wer das war?

Seit einigen hundert Jahren werden Geschichten von Till Eulenspiegel erzählt. Er hat in Norddeutschland gelebt. Im ersten Buch, in dem sie abgedruckt wurden, steht, man solle sie dann vorlesen, wenn die Tage kurz werden und die gebratenen Birnen beim neuen Wein wohl schmecken. Till Eulenspiegel ist ein Narr, der von Stadt zu Stadt zieht, und die Leute zum Narren hält. Seine Späße zeigen den Leuten, wie dumm sie sind und deswegen wollen die Leute ihn nicht in der Stadt sehen. Till Eulenspiegel ist nicht so wie ein normaler Mensch, denn er nimmt alles ganz wörtlich, was die Menschen sagen. Er nützt es aus, dass die Menschen dumm, abergläubisch und hochnäsig sind.

Eulenspiegel ist ein Künstlername: Eine Eule war früher das Zeichen für Klugheit, und einen Spiegel hält Till den Menschen vor, wenn sie auf ihn hereinfallen. Wenn er wieder einmal Leute hereingelegt hatte, malte Till oft eine Eule mit einem Spiegel an eine Hauswand. Das sollte heißen: "Ich war hier!"

Sabine Drexler und Christina Rohmann, 3 a 


Unser Softwaretipp: "Stadtrallye"

Unsere Schule hat bei der Eröffnung des Computerraums ein neues Spiel geschenkt bekommen, und zwar "Stadtrallye" vom Westermann Lernspielverlag. Es ist geeignet für Kinder ab 8 Jahren und kostet 89 DM. Wir stellen es euch hier vor:

Die "Stadtrallye" ist ein lustiges und interessantes Lernspiel, das Informationen, Spaß und Unterhaltung bietet. Es begleiten dich ein Mädchen und ein Junge auf der Rallye durch die Stadt. Die beiden Kinder helfen dir und beantworten dir deine Fragen, wenn du etwas nicht verstehst. Am Anfang kannst du die Länge der Rallye einstellen. Du kannst 6, 9 oder 12 Stationen wählen. Bei jeder Station wird dein Allgemeinwissen getestet, indem du knifflige Aufgaben lösen musst. Mit der Maus kannst du Dinge anklicken und dann passieren entweder lustige Dinge, oder du hast ein Glücksfeld gefunden und kannst dir 10, 30 oder 50 Punkte erspielen, oder du hast ein Fragefeld gefunden und darfst die Fragen beantworten. Dabei musst du dich konzentrieren, immer gut überlegen und richtig kombinieren.

Unsere Meinung: Dieses Spiel ist kreativ gestaltet und lustig aufgebaut. Deshalb gefällt es uns sehr gut.

Für die "Stadtrallye" muss dein Computer ein CD-ROM-Laufwerk, eine Soundkarte und mindestens 8 MB RAM haben. Es läuft unter Windows 3.1x oder Windows 95.

Constantin Brandt, Kl. 4a und Michael Ergh, Kl. 4 b

Und das meinen Kinder der Klasse 3 a zu diesem Computerspiel:

*Wir spielen "Stadtrallye" ganz oft vor dem Unterricht in unserem Klassenzimmer. Fast die ganze Klasse schaut zu und gibt gute Tipps, was wir machen sollen und wie die Lösungen der Rätsel heißen.

*Ich bin komme manchmal extra ein bisschen früher in die Schule, damit ich bei der Rallye mitmachen kann. Ich finde das Spiel spannend und lustig.

*Das Spiel gefällt uns sehr gut, weil man etwas dazulernt. Wir wissen jetzt z. B. wer die Mona Lisa gemalt hat, wie der höchste Berg Deutschlands heißt und wieviele Beine eine Fliege hat.

*Bei "Stadtrallye" macht es Spaß, wenn "Risiko" kommt oder wenn man Zusatzpunkte bei einem Glücksschweinchen kriegt.

*Ich finde es gut, dass mehrere Kinder mitspielen können. Wenn der Unterricht beginnt, speichern wir unseren Spielstand ab und dann können wir am nächsten Tag da weiterspielen, wo wir aufgehört haben


Ich habe Theater gespielt: "Der Zauberer von Ooz"

Vor einigen Monaten habe ich mich zusammen mit meiner Cousine bei einer Münchner Theaterspielgruppe für Kinder angemeldet. Wir haben das Theaterstück "Der Zauberer von Ooz" eingeübt und im März in Schwabing aufgeführt.

Es handelt von dem Mädchen Dorfi und ihrem Hund Toto, die zusammen viele Abenteuer bestehen müssen. Dorfi lernt z. B. eine Vogelscheuche, einen Löwen und einen Blechmann kennen. Eines Tages kommt sie in große Gefahr, weil eine Hexe sie sogar umbringen möchte. Das ist sehr spannend und aufregend. Die Hexe habe nämlich ich gespielt. Es hat mir Riesenspaß gemacht, dass ich mal so richtig böse und laut sein konnte, ohne geschimpft zu werden.

Vor der Aufführung war ich natürlich total aufgeregt. Dann habe ich mich verkleidet und geschminkt, und dann war es endlich soweit. Ich stand auf der Bühne, umgeben von vielen Zuschauern. Wir bekamen immer wieder Applaus, das feuert einen natürlich an. Am Schluss haben wir Schauspieler jeder eine Rose bekommen und meine Cousine und ich sogar noch ein Kuscheltier.
Ich freue mich schon darauf, wenn ich wieder mal Theater spielen darf.

Coco Betz, 3 a


Gefährlicher Ausflug

Bei einem Ausflug im Mai wanderten die beiden 3. Klassen rund um unsere Gemeinde bis zum Hausener Wäldchen. Als wir am Abfanggraben ankamen, entdeckten wir direkt neben dem Weg Bienenstöcke. Herr Segerer erklärte uns, dass es insgesamt drei Bienenvölker sind, weil man Kästen in drei verschiedenen Farben erkennen konnte. Frau Hilger wunderte sich, denn sie hatte hier noch nie Bienen gesehen. Sie freute sich aber darüber, weil wir ja erst kurz zuvor über die Kirschblüten und die Aufgabe der Bienen etwas gelernt hatten. Wir durften nicht näher rangehen, nur vom Weg aus ein bisschen zuschauen. Dann wanderten wir weiter, ohne zu ahnen, wie gefährlich das Gebiet war.

Am nächsten Morgen stand es nämlich in der Zeitung und unsere Lehrerin klebte einen Zeitungsausschnitt an die Tafel:"Killerbienen am Abfanggraben"

In dem Artikel stand folgendes:

Das Kirchheimer Umweltamt hatte eine Meldung bekommen, dass am Abfanggraben mehrere Bienenstöcke gesichtet worden waren, deren Bewohner schon einige Spaziergänger gestochen haben. Nach Rücksprache mit einem Imker aus Feldkirchen wusste man: Die Bienen gehören zu einem besonders aggressiven Stamm, die mit afrikanischen Bienen gekreuzt sind und müssen schnell weg. Noch gestern abend wurden die Bienenstöcke samt den gefährlichen ,,Killerbienen" von der Freiwilligen Feuerwehr Kirchheim und dem Imker entfernt und an einen sicheren Ort gebracht.

So war unser schöner Ausflug erst im Nachhinein richtig aufregend. Gut, dass keiner von uns gestochen worden ist!

Sabine Drexler und Christina Rohmann, Kl. 3 a 


Was sind eigentlich E-Mails?

E-Mails sind elektronische Briefe. Man schreibt sie mit dem Computer. Dafür braucht man kein Briefpapier, keine Briefumschläge und keine Briefmarken. Zum Postkasten muss man sie auch nicht bringen. Die E-Mails brauchen nur ein paar Sekunden, bis sie beim Empfänger angekommen sind.

Zuerst sucht man sich die E-Mail-Adresse aus dem Adressbuch oder gibt sie ein, dann tippt man einen Betreff, z. B. "Grüße" und danach kann man alles schreiben, was man will. Wenn man fertig ist, klickt man einfach auf "Senden" und schon ist der elektronische Brief weg.

Als wir einmal einen Brief weggeschickt haben, kam gerade ein Brief von den Computerkindern aus Buchloe bei uns an mit einem Rätsel. Wir haben sofort zurückgeschrieben, dass wir ihre Post schon bekommen haben und das Rätsel gleich lösen werden. Genau 6 Minuten, nachdem die Buchloer Kinder ihren Brief an uns weggeschickt hatten, war unsere Antwort schon bei ihnen. Das ist doch super, oder?

Verena Wenderoth, Alexandra Rothenberger und Andrea Lechner, 3 a 


Interessantes aus der Tierwelt

Das größte Tier
Das größte Tier, das es auf der Welt gibt, ist der Blauwal. Er kann über 30 Meter lang und über 130 Tonnen schwer werden. Habt ihr schon gewusst, dass ein Blauwal genauso schwer wie 23 Elefanten ist? Der Blauwal ist ein vom Aussterben bedrohtes Tier. Er ist kein Fisch, sondern ein Säugetier. Seine Lieblingsspeise ist Krill, das sind kleine, nur wenige Zentimeter lange Krebstierchen. Er verspeist pro Mahlzeit bis zu 3 Tonnen davon!

Die gefährlichsten Tiere
Nicht nur die großen Raubtiere sind für Menschen lebensgefährlich, sondern auch kleine Tiere wie Spinnen oder Schlangen. Es gibt einige davon, die einen Menschen in wenigen Minuten töten können. Jedes Jahr sterben etwa 40000 Menschen an Schlangenbissen. Der winzigkleine Goldene Pfeilgiftfrosch könnte mit seinem Gift 500 Menschen auf einmal töten. Gut, dass es diese gefährlichen Tiere bei uns nicht gibt!

Markus Morawek, 4 b 


Die Quatschseite

* Welcher Vogel hat keine Federn? * Welches ist der kürzeste Monat? * Welcher Vogel hat nur ein Bein? * Was tun zwei Ostfriesen im Hubschrauber? * Welcher Bär lebt im Eis, welcher im Wald und welcher in den Lüften? * Was ist gelb und fährt auf und ab? * Wer ist weiß und kommt aus der Erde? * Wie lange lebte Münchhausen? *Wie viele Leitern braucht man zum Mond? *

Antworten:

der Pechvogel - der Mai - ein halbes Grillhähnchen - Einer hupt, der andere schraubt. - der Eisbär, der Braunbär, der Hubschrauber - eine Banane im Fahrstuhl - ein Maulwurf im Nachthemd - So lange, bis er starb. - Eine, wenn sie lang genug ist.  

*Welche Tiere müssen geölt werden? * Warum laufen die Ostfriesen, bevor sie ins Bett gehen, sechsmal ums Haus? * Warum sind bei den Ostfriesen die Autos so breit? * Wie hält man Ochsenfleisch lange frisch? * Wem verdanken Sonne und Sterne ihren Anfang? * Welche Zeiten sind für einen Astronauten die wichtigsten?* Welchen Sinn kann der Mensch am leichtesten entbehren? * Was wird aus Anna, wenn sie badet? * Wie heißt die Mehrzahl von Baum? * Was macht Tarzan im Lendenschurz auf einem Eisberg? *

 

Antworten:

Mäuse - sie quietschen! - Damit sie Vorsprung vor den Einbrechern haben. - Weil alle neben dem Fahrer sitzen wollen. - Indem man den Ochsen leben lässt. - dem Buchstaben "S" - die Mahlzeiten - den Unsinn - Anna-nass - Wald - frieren
 

* Wie heißt der Vogel, der am besten klebt? *Welche Tiere machen uaim, hum und mus? * Was heißt Putzlappen auf arabisch? * Was wird durch waschen schmutzig? * Gibt es etwas schlimmeres als ein Haar in der Suppe? * Wenn man ein Taschentuch ins Schwarze Meer wirft, wie fischt man es dann wieder heraus? * Es fahren 2 E-Loks, eine mit 285,3 km/h nach Norden, die andere mit 78,7 km/h Richtung Osten. In welche Richtung weht der Dampf? *

Antworten:

Uhu - Katze, Kuh und Fliege im Rückwärtsgang - Derwisch - das Wasser - Ja, Suppe im Haar. - nass - E-Loks haben keinen Dampf!

Roland Psota und und Patrick Wurth, 4 a 


Die letzten Stunden der Titanic

Ich erzähle euch hier, was in den letzten Stunden auf der "Titanic", einem riesigen Schiff, los war. Am 15. April 1912 sank die "Titanic" im Atlantik, auf der Fahrt von England nach Amerika. Darüber gibt es einen Film, der in diesem Jahr der teuerste und erfolgreichste Film gewesen ist. Insgesamt kostete der Film fast 400 Millionen DM. Der Jung-Star Leonardo DiCaprio spielt einen Maler, der beim Untergang sein Leben verliert.

23.40 Uhr: Im Ausguck der "Titanic" entdeckt ein Matrose 500 Meter vor dem Schiff einen Eisberg. Wäre ihm die Gefahr ein paar Sekunden früher aufgefallen, hätte die "Titanic" sicher noch ausweichen können. Aber so schrammt sie den Eisberg und wird dadurch vorne aufgerissen.

00.00 Uhr: Einige Tausend Tonnen Wasser sind schon durch die Risse des Schiffes eingedrungen. In einem Kesselraum steht das Wasser bereits meterhoch.

0.15 Uhr: Erst jetzt morst ein Funker auf Befehl des Kapitäns Notsignale. Auf einem Frachter werden sie zwar gehört, doch das Schiff ist fast 60 Seemeilen entfernt.

0.45 Uhr: Das erste Rettungsboot wird zu Wasser gelassen. Es ist nicht einmal zur Hälfte besetzt. Die Menschen glauben, dass die "Titanic" unsinkbar ist.

1.00 Uhr: Immer mehr Wasser schwappt aus den vorderen fünf Schottkammern des Schiffes in die hinteren.

1.40 Uhr: Die letzte Notrakete zischt in den Himmel. Auf einem nahen Schiff wird sie zwar gesehen, man hält sie aber für Sternschnuppen.

2.15 Uhr: Mit einem gewaltigen Ruck stellt sich die "Titanic" auf den Kopf und ragt senkrecht aus den Fluten.

2.20 Uhr: Seltsam leise, wie die rund 700 Überlebenden berichten, versinkt das Schiff im Atlantik. Etwa 10 Minuten später schlägt es am Grund auf.

4.00 Uhr: Die "Carpathia" trifft an der Unglücksstelle ein und nimmt die Überlebenden an Bord.
Bei diesem Schiffsunglück ließen ungefähr 1500 Menschen ihr Leben, nur 700 Menschen überlebten. Erst 1985 wurde die "Titanic" in fast 4000 m Tiefe gefunden.

Magdalena Weisser, 4 a