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Hier ist die “Gruschkiste 5” vom Februar 1998. Es ist die erste “Gruschkiste”, die nicht nur auf Papier, sondern auch fast vollständig im Internet erscheint. Die “Gruschkisten” 1 bis 4 gibt es nur in Papierausgaben.
Die unterstrichenen Themen gibt es hier zu lesen! Zur Inhaltsübersicht geht' s mit dem gelben Pfeil wieder zurück. Viel Spaß beim Schmökern!
Die gute Gelegenheit
Nach dem Essen gingen Herr Müller und sein Sohn Max noch eine Runde mit dem Hund spazieren. Als sie zurückkamen, quoll ganz schwarzer Qualm aus dem Fenster. Vater schrie: "Es brennt, es brennt!", und lief schnell ins Haus. Er holte sofort das Schaukelpferd, das er selber geschnitzt hatte und den Ball und die Schultasche seines Sohnes aus dem Kinderzimmer. Max lief ihm hinterher und rief :"Vater, du hast deinen Hut und die Pfeife vergessen!" Herr Müller legte die vor dem Feuer geretteten Sachen ab und lief nochmal ins Haus.
Da hatte der Sohn Max plötzlich eine Idee. Er dachte sich: "Das ist ja eine gute Gelegenheit! Jetzt kann ich meine schlechten Noten einfach verbrennen lassen!" Und schwupsdiwups waren die Hefte im Feuer. In dem Moment kam aber der Vater wieder heraus und schrie: "Max, was machst du? Du wirfst doch nicht etwa das Diktatheft ins Feuer?" Sein Sohn schaute schuldbewusst auf den Boden. Vater schimpfte ihn fürchterlich und war aber gleichzeitig froh, dass seinem Sohn und ihm nichts passiert war.
Christina Rohmann, Kl. 3 a
Das Tamagotchi - Fieber
Manche Kinder sind ja total wild auf das neue elektronische Haustier "Tamagotchi". Eltern sind allerdings dagegen nicht so begeistert von diesem Ei. Manche verbieten es ihren Kindern auch. Wir haben vor kurzem ein paar Leute nach ihrer Meinung zu Tamagotchis befragt. Die meisten sind nicht gerade erfreut darüber. Sie glauben, dass ein echtes Haustier sicher besser wäre für Kinder. Von einer Frau bekamen wir sogar als Antwort, dass Tamagotchis "pervers" seien. Manche Erwachsene finden das Ei aber auch klein und süß und meinen, dass man damit Verantwortung lernen könnte. Die meisten Lehrer verbieten das Ei in der Schule, weil die Pflege der Tamagotchis die Kinder natürlich vom Unterricht ablenkt.Für die, die noch nicht wissen, was ein Tamagotchi ist, gibtís hier eine kurze Erklärung: Es ist ein kleines radiergummigroßes Ding mit einem Bildschirm. "Tamagotchi" ist Japanisch und bedeutet soviel wie: "Kümmere dich um das Ei". Mittlerweile gibt es schon etwas 20 verschiedene "Tiere" - Hunde, Katzen, Kühe, Dinos, usw. Über 36 Millionenen sind davon schon auf der ganzen Welt verkauft worden.
Ein Tamagotchi hat drei, vier oder fünf Knöpfe. Mit den Knöpfen kann man die Uhrzeit erfahren und das elektronische Wesen hegen und pflegen. Wenn das Ei piepst, muss man es mit dem, was es gerade will, versorgen. Wenn man sich nicht um das Ei kümmert, stirbt es. Wenn das Tamagotchi einmal gestorben ist, kann man einen Knopf auf der Rückseite betätigen. Dann geht das "Spiel" wieder von vorne los. Wenn die Batterien leer sind, kann man sie natürlich austauschen. Das warís von uns über Tamagotchis.
Constantin Brandt, 4 a und Michael Ergh, 4 b
Kennt ihr die Auer Dult ?
"Dult" ist ein bayrischer Ausdruck für "Jahrmarkt". Auch im Jahr 1998 gibt es in München auf dem Mariahilfplatz wieder eine Sommerdult und eine Herbstdult. Die Jakobidult dauert vom 25. Juli bis zum 2. August, die Kirchweihdult vom 17. bis zum 25. Oktober.
Bei den Tandlern findet man viele alte Schätze wie z.B. alte Bilder und alte Blechgegenstände. Wenn es kalt ist, wird besonders gerne ein guter Tee, ein heißer Kaffee oder Glühwein getrunken, und Würstchen, Pommes Frites, Dampfnudeln, warme Waffeln oder heiße Maronen zum Aufwärmen von den Besuchern genossen. Im Sommer gibt es natürlich auch Eis und Limonade. Für die Jungen und Mädchen sorgen Ballonspicken, Bällewerfen und Ponyreiten, Karussellfahren, Losstände und vieles mehr für Unterhaltung. Bunt geht es auch bei den Verkaufsständen hier zu, beim größten Geschirrmarkt Europas. Ich freue mich schon auf die nächste Dult. Vielleicht kommst du ja auch?
Patrick Wurth, Kl. 4 a
Witze - Witze - Witze - Witze - Witze - Witze - Witze - Witze - Witze - Witze
"Mutti, schau mal,der Mann isst seine Suppe mit der Gabel!"- "Pst, sei still !"- "Mutti, Mutti, jetzt trinkt er aus der Blumenvase!"- "Du sollst still sein!"- "Aber Mutti, guck mal, jetzt isst er sogar seinen Bierdeckel auf!"- "Jetzt reichtí s mir, gib ihm seine Brille zurück, damit endlich Ruhe ist!"
Will ein Deutscher nach China und weiß schon, was "Ist ein Zimmer frei?" heisst. Das heißt "Ken-du-mi.". Als er jetzt in China in einem Hotel angekommen ist, fragt er gleich: "Ken-du-mi", sagt der an der Rezeption: "Nein, wie hei du denn?"
Was heißt Ladenschluss auf chinesisch? - Ist doch klar: "Was-schon-zu!"
Klaus sieht zu, wie Florian den Fischen etwas ins Aquarium schüttet. "Was ist denn das?" fragt er.-"Wasserflöhe", meint Florian.- "Gemeinheit von dir", empört sich Klaus, "wo du genau weißt, dass Fische sich nicht kratzen können."
Karl prahlt:"MeinVater hat die Alpen gebaut!"-"Das ist ja gar nichts! Kennst du das Tote Meer?" entgegnet Dieter.-"Klar!"- "Mein Vater hat es umgebracht."
Karl sitzt vor dem Fernseher und sieht Fußball. "Ein gutes Spiel", sagt er, "nur die Tore fehlen."- "Bist du blind?", wundert sich seine Frau, "da sind doch zwei!"
Richard Weiß, 4 a
Schule in 100 Jahren
Wir Menschen sind überall auf der großen weiten Welt ausgerottet. Die Roboter siedeln sich auf der Erde an. Auch für sie gibt es noch eine Schule, die allerdings ganz anders ist als unsere Schule heute. Die Roboter werden vor ihrere Haustür mit einem Hubschrauber abgeholt, auf dem groß geschrieben steht: "Privathubschrauber".
Dann landen sie nach einem kurzen Flug bei der Wolkenkratzerschule. Es gibt großen Jubel und Geschrei, wenn wieder ein paar gute Schüler im Klassenzimmer eintreffen. Von der ersten bis zur sechsten Stunde lernen sie nur, sich selber zu programmieren. Das können wir uns gar nicht vorstellen, weil es mehr als eine Million Drähte sind, die man dabei anders zusammenlöten soll. Alle Roboterschüler jubeln, wenn die Schule endlich aus ist.
Mit dem Hubschrauber werden alle Schüler zum Essen - das ist natürlich Öl zur Stärkung - abgeholt. Kurz darauf werden sie zum Sportunterricht geflogen. Dort müssen sie stundenlang immer dasselbe üben, nämlich schnell rollen, ohne dabei umzufallen.
Danach ist die Schule Gott sei Dank für diesen Tag beendet und die Roboter werden wieder mit dem Hubschrauber abgeholt und nach Hause gebracht.
Christian Danner, Kl. 4 a
Wenn der "Euro" kommt
Wisst ihr schon, was der "Euro" ist? Nein? Wir erklären es euch:
Ab nächstem Jahr könnt ihr vielleicht in der Schule bei Sachaufgaben nicht mehr mit Mark und Pfennig rechnen, denn dann soll stattdessen der "Euro" als Geld eingeführt werden. "Euro" kommt von "Europa" und bedeutet, dass man in ganz Europa damit bezahlen kann. Im Urlaub müsst ihr dann kein Geld mehr in Lire, Schillinge oder anderes ausländisches Geld wechseln, sondern könnt in allen Ländern mit dem Euro bezahlen.
Der Euro ist ganz anders als die Mark. Wir haben uns in einer Bank erkundigt und für euch Beispiele aufgeschrieben, wieviel das neue Geld dann wert ist.
- 100 DM = 50 Euro
- 50 DM = 25 Euro
- 20 DM = 10 Euro
- 10 DM = 5 Euro
- 1 DM = 50 Cent
Wir haben viele Leute gefragt, was sie vom Euro halten. Die meisten Leute haben uns geantwortet, dass die Umstellung sicher sehr schwierig wird! Einige Leute haben gesagt, dass der Euro im Ausland nützlich ist, dann braucht man das ausländische Geld nicht mehr umzurechnen. Wir haben uns auch in einer Bank erkundigt und der Bankbeamte erklärte uns: "Der Euro kommt auf jeden Fall. Dann muss jeder sein ganzes Geld in Euro-Scheine wechseln. Das gilt auch für euch Kinder."
Lukas Hohmeyer und Markus Morawek, Kl. 4b
Feuer - ein heißes Thema
Woher kommt das Feuer? Habt ihr euch darüber schon einmal Gedanken gemacht? Das Feuer gibt es schon viel länger als uns Menschen. Zuerst gab es aber nur das Feuer am Himmel, die Sonne, und das Feuer aus den Vulkanen, das sind feuerspuckende Berge. Die ersten Menschen mussten in dunklen, eiskalten Höhlen leben und alles roh essen, weil sie noch nicht Feuer machen konnten. Irgendwann vor ungefähr zwei Millionen Jahren hat dann einmal vielleicht ein Blitz in einen Baum eingeschlagen und einen Waldbrand verursacht. Dabei haben die Menschen gemerkt, wie schön warm es bei dem Feuer war. Und als sie die Tiere aßen, die bei dem Waldbrand zufällig "gebraten" worden waren, entdeckten sie, dass das Fleisch viel besser schmeckte als roh. Seitdem haben die Menschen mühsam versucht, Feuer zu machen, und zwar ohne Streichhölzer. Die gibt es nämlich erst seit ungefähr 160 Jahren. Hunderttausende von Jahren lang haben die Menschen aber viele Möglichkeiten erfunden, Feuer zu machen: mit einem Zündschwamm aus Zunderpilzen, durch Feuerreiben, mit Feuerbohrern, mit Feuersteinen und noch vieles mehr. Wie gut, dass wir heute eine Kerze ganz einfach mit einem Feuerzeug anzünden können!
Verena Wenderoth, Kl. 3 a
Judo - der Sport,der mir Spaß macht
Einmal pro Wochen treffen wir uns in der Turnhalle des Gymnasiums. Dort trainieren wir Judo. Das ist ein japanischer Wettkampfsport, bei dem es um Selbstverteidigung geht. Judoka nennt man die Sportler und Sportlerinnen. Alle tragen einen sehr reißfesten, weiten Anzug , der durch einen Gürtel zusammengehalten wird. Der Gürtel ist farbig. An der Gürtelfarbe kann man die Fähigkeiten des Sportlers erkennen.
Die Farben bedeuten: Weiß = Anfänger, Schwarz = Meister im Judo. Durch die verschiedenen Prüfungen kann der Anfänger der Reihe nach zuerst den weiß-gelben, dann den gelben, gelb-orangen, orangen, grünen, blauen und den braunen Gürtel erhalten.
Das Training: Zuerst legen wir die Trainingsmatten aus und es findet eine Begrüßungszeremonie statt. Alle knien sich hin und verbeugen sich. Dann laufen wir uns warm und machen ein paar Übungen, z. B. Judorolle. Es ist wichtig, richtig zu fallen, damit man sich nicht verletzt.
Griff- und Wurfübungen: Dabei wird darauf geachtet, dass die Übungspartner die gleiche Gürtelfarbe haben. Die Trainer schauen, dass alle fair miteinander umgehen und die Übungen richtig machen.
Im Moment trainieren wir für die Prüfung im Februar. Beim Wettkampf wollen natürlich alle versuchen, die nächste Gürtelfarbe zu erhalten. Die Jungen und Mädchen kämpfen getrennt nach Alter und Gewicht in verschiedenen Gruppen. Ein Wettkampf dauert 3 Minuten. Man ist Sieger, wenn man den Gegner mit einem gültigen Wurf auf den Rücken bringt. Oder wenn man ihn erst auf den Boden legen kann, dann in die Rückenlage und 30 Sekunden so festhält. Die Trainer geben uns bei den Übungen wichtige Tips. Ich freue mich auf schon auf das nächste Judotraining und auf meinen Wettkampf im Februar. Habt ihr auch Lust auf Judo? Informationen bekommt ihr beim Heimstettener Sport-verein.
Alexander Ansorge, Kl. 4 a
Gebackene Mäuse
Die Mäuse eignen sich gut für ein Kinderfest. Sie sind aber ein bisschen schwierig zu machen. Vielleicht hilft euch ein Erwachsener dabei?
Zutaten für 15 Stück:
500 g Weizen-Vollkornmehl, 1Würfel Hefe, 250 ml lauwarme Milch, 1 Prise Jodsalz, 80 g Vollrohrzucker, 1 Ei, 50 g weiche Butter, 45 Kurpflaumen, je 30 Mandeln und Rosinen, 3-4 EL Aprikosenkonfitüre
Zubereitungszeit: 2 Stunden (davon 1Stunde Ruhezeit und 25-30 Minuten Backzeit)
Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde in die Mitte drücken. Die Hefe hineinbröseln und mit 2 EL Milch, dem Salz, 1 Teelöffel Zucker und etwas Mehl zu einem Vorteig verrühren. Zugedeckt an einem warmen Ort etwa 30 Minuten gehen lassen. Die restliche Milch und den übrigen Zucker, das Ei und die Butter dazugeben und alles zu einem Teig verkneten. Nochmals zugedeckt etwa 30 Minuten gehen lassen. Ein Backblech mit Back-oder Pergamentpapier auslegen. DenTeig in 15 Portionen teilen. Jeweils 1 Stück Teig zwischen den Händen flachdrücken, 3 Backpflaumen daraufgeben, die Teigränder über den Pflaumen zusammenschlagen und kleine Mäuschen formen. Jeweils 2 Rosinen als Augen und 2 Mandeln als Ohren in die Teigmäuse drücken. Die Mäuse auf das Blech legen und im kalten Backofen (Mitte) bei 200° (Gasstufe3) in 25-30 Minuten backen. Die Konfitüre in einem Topf erwärmen und die Hefemäuse damit bestreichen.
Robert Knüppel und Markus Dorkenwald, Klasse 4 b
Meine Wellensittichbabys
Wir haben zu Hause seit einigen Jahren Wellensittiche in einer großen Volière, das ist ein ungefähr zwei Meter hoher Käfig. Vor ungefähr drei Monaten hat Lilli, ein Wellensittichweibchen, vier Eier in die Mulde eines Holzkastens gelegt. Sie hat kein ausgepolstertes Nest gebaut, wie das andere Vögel tun, sondern die Eier einfach auf das Holz gelegt. In der Wildnis suchen sich die Vögel dafür morsche Bäume. Die Eier sind weiß und kaum größer als ein Daumennagel.
Dann hat Lilli die Eier etwa 18 Tage lang ausgebrütet. Danach haben die Wellensittichbabys mit dem Eizahn, das ist eine scharfe Spitze, die Eischale aufgebrochen und sind geschlüpft. Die winzigen Vögelchen waren am Anfang völlig nackt. Bald haben sie zuerst ein graues Flaumgefieder bekommen und erst nach ungefähr zwei Wochen wurden die Federn farbig.
Zuerst wurden die Jungen von der Mutter gefüttert. Sie zerkleinerte dabei die Futterkörnchen und verdaute sie vor. Dann würgte sie den Körnerbrei wieder heraus und stopfte ihn in die Schnäbel ihrer Jungen. Sie wuchsen schnell heran. Nach ungefähr vier Wochen kamen sie aus dem Kasten heraus und schauten den anderen Wellensittichen beim Fliegen zu. Sie übten es fleißig und konnten sehr bald selber fliegen. Später haben wir die Vögel an ein Zoogeschäft verkauft.
Lea Böttcher, Kl. 3 a
Rätsel - Rätsel - Rätsel - Rätsel - Rätsel - Rätsel - Rätsel - Rätsel
Was gibt der Schuldirektor an besondes heißen Tagen? Was steht lebendig im Stall und aus Holz und Leder in der Turnhalle? Mit welchen feuchten Farben malt man ohne Pinsel und ohne Spraydose? Welches Land hat Alice besucht - das Morgenland oder das Wunderland? Welcher Außerirdische kommt vom Planeten Melmac - E.T. oder Alf?
Hier stehen die Lösungen in veränderter Reihenfolge: Fingerfarben, Hitzefrei, Alf, Pferd, Wunderland Alexandra Rothenberger und Kristina Stelzig, Kl. 3 a
Flugzeit: 7 Jahre Eine 7 Jahre lange Reise zum Saturn
Könnt ihr euch einen Zeitraum von 7 Jahren vorstellen? Manche von euch sind ja gerade erst so alt. In 7 Jahren seid ihr alle schon Jugendliche und schon lange nicht mehr auf unserer Schule. Dann, in 7 Jahren, wird eine Sonde im Weltraum auf dem Saturn landen. Kurz nach Schulbeginn im September ist die Weltraumsonde gestartet. Nun kreist sie erst dreimal um den Mond und fliegt dann schnurstracks zum Saturn. Von dort wird sie nach einer bestimmten Zeit auf unsere Erde zurückkommen. Dann werden wir Menschen sicher viel mehr über den unbekannten Planeten Saturn wissen.
Roland Psota, 4a
Der Vogel des Jahres 1998: Die Feldlerche
Es gibt ungefähr 70 Arten von Lerchen. Darunter befinden sich auch die braunfleckigen, unscheinbaren Feldlerchen. Sie wurden vom Naturschutzbund Deutschland zum Vogel des Jahres gewählt. Sie nisten am Boden, auf Feldern und Wiesen, mit vielen Kräutern und Insekten. Sie finden aber oft nicht mehr genügend Essen für ihre Jungen, wenn viel Dünger und Unkrautmittel verstreut werden. Deshalb sind die Feldlerchen in Gefahr. Alle Lerchen singen und trällern hoch oben in der Luft während sie fliegen. Sehen kann man sie dann kaum noch.
Steven Toy und Michael Meier, 3 a
Der Baum des Jahres 1998: Die Wildbirne Die Wildbirne ist vom Aussterben bedroht. Sie braucht viel Licht und wächst sehr langsam. Ihre Früchte sind ca.2,5 bis 3,5 cm groß. Die Wildbirne existiert in zwei Arten, nämlich als Holzbirne und als Kulturbirne. Die Holzbirne, eine Ur-Ur-Großmutter unseres heutigen Birnbaums, ist ein schlanker Baum oder Strauch von maximal 20 Meter Höhe. Die Früchte der Wildbirne werden gerne von Rehen und Fasanen verzehrt. Das Holz von der Wildbirne ist gut zu bearbeiten und formstabil. Es wird für Parkett, Lineale und Maßstäbe genutzt, und wegen seiner akustischen Eigenschaften auch für Musikinstrumente. Mehr als 1000 Festmeter Birnen- und Wildbirnenholz werden alljährlich zu Blockflöten gemacht.
Kristina Stelzig und Alexandra Rothenberger, 3a
Mein Haustier: Meerschweinchen
Ich habe als Haustier ein Meerschweinchen. Es heißt Felix. Als Schlafhäuschen genügt ihm eine Kiste aus Holz mit einem Durchschlupf. Einmal in der Woche muss man die Kiste ausmisten und dem Tier täglich frischen Salat, Trockenfutter und Wasser geben. Die Meerschweinchen sind Nagetiere und kommen aus Südamerika übers Meer zu uns. Sie quieken wie kleine Schweinchen, deswegen heißen sie Meerschweinchen. Bei Gefahr pfeifen sie. Ein Meerschweinchen kann 8 bis 10 Jahre alt werden.
Michael Meier, 3 a
Der Schäfflertanz (Über den alten Brauch "Schäfflertanz" haben wir eine eigene Seite gestaltet!)
Die Schäffler sind Fassbauer. Sie bauen aus Holz und Eisenringen Fässer. Vor ganz vielen Jahren herrschte in München und Umgebung die Pest. Durch diese schreckliche Krankheit starben viele Menschen. Alle, die noch gesund waren, hatten große Angst und versteckten sich in ihren Häusern. Nachdem die schlimmste Zeit der Pest überstanden war, trauten sich die Schäffler als Erste wieder auf die Straße. Sie tanzten aus Freude und zur Erheiterung der anderen Menschen. Seit dieser Zeit wird der Schäfflertanz alle sieben Jahre aufgeführt. Auch heute noch erfreut der Tanz der Schäffler die Leute. Wie alt wirst du sein, wenn die Schäffler das nächste Mal tanzen? Das wird im Jahr 2005 sein!
Christina Rohmann, 3 a
Was mich ärgert Worüber ärgern sich Kinder an unserer Schule? Eine Befragung
"Die Pause ist zu kurz, das ärgert mich." (Stefan) "Ich ärgere mich, wenn ich den Hintern verhauen bekomme." (Markus) "Wenn meine Schwester blöde Ausdrücke zu mir sagt, ärgere ich mich darüber." (Monika) "Wenn wir so lange Autofahrten unternehmen, ärgere ich mich, weil's mir so langweilig ist." (Fabian) "Ich mag es gar nicht, wenn mich jemand herumkommandiert." (Bernhard) "Ich ärgere mich, wenn jemand mich im Wasser untertaucht."(Christina) "Ich ärgere mich über viel Hausaufgaben." (Melanie) "Wenn die anderen in der Pause mit meiner Brotzeitdose und meiner Flasche Fußball spielen, dann ärgere ich mich sehr." (Veronika) "Ich ärgere mich über Kriege in der Welt." (Lukas) "Ich ärgere mich, wenn ich hungrig heimkomme und das Essen ist noch nicht fertig." (Christina) "Ich will nie früh ins Bett und ärgere mich, wenn ich nicht länger aufbleiben darf." (Ricarda) "Die Hausaufgaben ärgern mich manchmal." (Sabine) "Mich ärgert mein kleiner Bruder." (Lea). "Mich ärgert meine große Schwester." (Steven) "Mein Bruder ärgert mich oft und das nervt mich." (Verena) "Winter ohne Schnee finde ich nicht besonders cool. Das ärgert mich." (Chrissi) "Mich ärgert's, wenn einer "Kleine" zu mir sagt." (Alexandra) "Mich ärgert's, wenn ich Brokkoli essen muss." (Benedikt) "Ich mag es nicht, wenn meine Mama immer so lange braucht, bis sie fertig ist." (Kristina) "Uns ärgert es, wenn wir unser Zimmer aufräumen müssen." (Andrea und Kathi) "Mich ärgert die Schule." (Michael) "Mich ärgern dumme Fragen." (Peter)
Constantin Brandt, 4 a und Andrea Lechner/Kathi Stenz, 3a
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