Im Juli 1999 erschien die 8. Ausgabe unserer "Gruschkiste".

Die unterstrichenen Themen gibt es hier zu lesen!Zur Inhaltsübersicht geht' s mit dem gelben Pfeil wieder zurück.
Viel Spaß beim Schmökern!


Preis: 2 DM

Interwiew mit unserem Bürgermeister

 Die Maus geht ins Internet

 Wir spielen Gemeinderatssitzung

 Die Hot-Breaker

 Gemeinderat/Gemeinderätin - ja oder nein?

 Wenn ich eine Katze wär

Geisterballon

Letter Net

Schimpfen, nichts als schimpfen!

 Auf dem Reiterhof

Winnie Puuh

Scherzfragen und Witze

 2 Rezepte: Vanilleeis und
Limokuchen

Mein Haustier: Katze

 Das Leben im Schloss

 Lesetipp: Geolino

 Umweltschutz im Schulranzen

 Unsere Sonne

Wie entsteht eine Sonnenfinsternis?

 Interessantes über die Sonnenfinsternis

Software-Tipp

 Das Sonnensystem

Außerirdische - 2 Fantasie-Geschichten

Diddlfieber - Die süßesten Mäuse

 Kennst du Halloween?

 Alles über Adler

 Eine Picknick-Geschichte

 Unsere Knochen

 Jede Menge Vorschläge für Spiele, Basteleien und Zaubertricks findet ihr hier auf einer Extra-Seite!

Interwiew

mit Heinz Hilger, dem Ersten Bürgermeister unserer Gemeinde

Im HSK-Unterricht lernten wir alles über die Gemeinde. Deshalb besichtigten wir das Kirchheimer Rathaus und wurden dabei auch von unserem Bürgermeister empfangen. Nachdem er uns viel Interessantes erzählt hatte, stellten wir ihm noch einige Fragen:

Frage: Seit wann sind Sie Bürgermeister?
Herr Hilger: Seit 1990

Frage: Wollten Sie schon immer Bürgermeister sein?
Herr Hilger: Nein, daran habe ich früher nie gedacht.

Frage: Was wollten Sie werden, als Sie noch ein Kind waren?
Herr Hilger: Am liebsten Zoodirektor, aber dann studierte ich Architektur und Städtebau.

Frage: Macht es Spaß Bürgermeister zu sein?
Herr Hilger: Ja, sehr.

Frage: Wieviele Mitarbeiter haben Sie insgesamt in der Gemeinde?Herr Hilger: Ungefähr 80, und zwar hier im Rathaus, im Bau- und Umweltamt und im Bauhhof.

Frage: Was ist für Sie die wichtigste Aufgabe, die Sie haben?
Herr Hilger: Ganz einfach: Menschen helfen.

Frage: Welche drei Wünsche hätten Sie?
Herr Hilger: Eine neue Sportanlage in Heimstetten, ein Schwimmbad und Gesundheit.

Frage: Was ist Ihr Lieblingsessen?
Herr Hilger: Alles, was meine Frau kocht.

 Frage: Was ist Ihr Lieblingstier?
Herr Hilger: Katzen. Meine Tochter hat nämlich zwei ganz liebe Katzen.

  



Frage: Was haben Sie für Hobbies?
Herr Hilger: Schwimmen (deshalb hätte ich ja gern ein Schwimmbad in der Nähe) und Fotografieren.

Frage: Was würden Sie mit dem Lotto-Jackpot machen?
Herr Hilger: Eine Luxusreise um die Welt.

Frage: Was war Ihr lustigstes Erlebnis als Bürgermeister?
Herr Hilger: Als ich einmal einen Bullen versteigern durfte.

Befragung: Riccardo, Michael und Steven, 4a

Und hier kommt noch etwas Lustiges von unserem Besuch im Rathaus:

Der Bürgermeister erzählte uns, dass sein Zimmer auch das Trauzimmer ist. Er fragte uns, ob wir wüssten, was das ist. Einer sagte: Ja, da trauert man!

Wir spielen Gemeinderatssitzung

Nachdem wir alles über unsere Gemeinde gelernt hatten schauten wir an einem Montag eine Stunde lang mit der ganzen Klasse bei einer Gemeinderatssitzung zu. Danach, spielten wir im Klassenzimmer selbst einmal Gemeinderat. Unsere Lehrerin war die Bürgermeisterin und wir 21 Kinder waren die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte. Das Thema, über das wir diskutierten, hieß:

Antrag der Grundschule III auf ein Hallenbad im Keller.

Bürgermeisterin: Ich eröffne die Sitzung und bitte Sie um die Diskussion unseres Tagesordnungspunktes ,,Hallenbad in der Grundschule III"!

M: Ich finde die Idee, ein Hallenbad in den Keller der Grundschule III zu bauen, ganz hervorragend. Dann müssen die Kinder und Erwachsenen nicht immer nach Ismaning fahren, wenn sie Schwimmen gehen wollen.

S: Aber Herr M., denken Sie doch mal an die Kosten, die entstehen, wenn wir ein Hallenbad bauen. So viel Geld haben wir in der Gemeinde doch gar nicht.

F: Also ich widerspreche Ihnen, Frau S. Ich bin der Meinung, wir könnten das Geld, das wir dafür brauchen, wieder ausgleichen mit Schwimmkursen und Eintrittsgeldern. Außerdem müssen wir dann nicht mehr so viele Buskosten zahlen. Also ich bin der gleichen Meinung wie Herr M, wir sollten das Hallenbad bauen.

R: Es würde aber auch hohe Kosten für Heizung, Strom, Wasser, Putzfrau und Bademeister verursachen.

L: Wenn wir ein Hallenbad bauen, dann natürlich ein besonders interessantes, damit alle zu uns kommen. Das Hallenbad nimmt sicher viel Geld ein, wenn den Gästen etwas Besonderes geboten wird.

P: Also ich muss L. völlig widersprechen. Dieser Aufwand! Da bin ich mit A. gleicher Meinung. Das kostet wirklich zu viel.

H: Das finde ich auch. Das Geld, das wir für den Eintritt und die Fahrt zum öffentlichen Schwimmbad sparen, müssten wir für den Betrieb des Schulschwimmbades wieder ausgeben.

A: Die Busfahrt ist immer noch billiger als im Keller ein eigenes Hallenbad zu bauen. Damit die Kinder das Schwimmen üben können, müssen ihre Eltern halt mit ihnen am Wochenende in ein anderes Hallenbad fahren.

B: Ich finde ein Hallenbad gut, denn für die Senioren gibt es doch auch nicht so viele Freizeitangebote, die sie machen können.

Bürgermeisterin: Kommen wir jetzt zur Abstimmung. Es sind 10 Jastimmen und 12 Neinstimmen, also wird der Antrag abgelehnt.

Christina R., 4 a

unter Mitarbeit von Sabine, Kristina, Andrea und Christina S., 4 a

Würdest du später gerne Gemeinderat oder Gemeinderätin sein?
Hier sind die Antworten der Schüler und Schülerinnen der Klasse 4 a:

Ja,
...weil ich dann meine Meinung sagen kann und viel Geld bekomme.

...denn da kann man mithelfen, der Gemeinde eine gute Zukunft zu geben. Ich liebe es auch, abzustimmen.

...weil ich dann auch entscheiden darf, ob wir etwas bauen oder nicht.

...weil es bestimmt Spaß macht.

...weil es manchmal was Gutes zum Abstimmen gibt, aber manchmal wahrscheinlich auch nicht.

...denn dann könnte ich abstimmen, was ich gerne haben möchte und was für die Gemeinde besser wäre. Außerdem würde mich das sehr stolz machen, zu den Gemeinderäten zu gehören.

...weil ich ein bisschen mitmischen könnte.

Nein,
...weil man da auf so viele Sitzungen gehen muss und nicht mehr viel Freizeit hat.

...weil ich da sicher schon einen anderen Job habe.

...denn da hätte ich viel zu viel Verantwortung.

...denn ich müsste sonst jeden Montag vier Stunden dasitzen und beraten und abstimmen.

...denn mir wäre das zu langweilig und wahrscheinlich verdient man dabei zu wenig Geld.

...weil ich bei einer Sitzung bis 11 Uhr aufbleiben müsste. Außerdem könnte ich mich beim Abstimmen nicht entscheiden.

...weil ich nicht jeden Montag bis 23 Uhr im Gemeinderat sitzen will.

...weil ich nicht gerne bestimmen will und außerdem etwas anderes werden möchte.

...weil es mir zu viel wäre, da erst lange rumzudiskutieren, dann abzustimmen und zu verlieren und es wird doch nicht so gemacht, wie ich wollte.

...denn ich streite mich nicht so gerne herum und ich möchte eigentlich auch etwas anderes als Beruf machen.

...denn mir wäre das ewige Diskutieren und Abstimmen zu blöd. Die Gemeinderatssitzungen würden mir zu lange dauern und Zeit kosten.

...weil man jeden Montag abend und ab und zu auch Dienstag abend 4 Stunden dasitzen muss und zuhören.


Hast du dich schon einmal gefragt, warum ein Kuchen im Backofen aufgeht? Natürlich, weil Backpulver drin ist. Aber was macht das Backpulver eigentlich? Das erfährst du bei diesem Versuch:
Du brauchst eine kleine Flasche, einen Luftballon, ein Tütchen Backpulver und Essigessenz.

So geht es:
Schütte das Backpulver in die Flasche. Gib einen Schuss Essigessenz dazu. Dann stülpe den Ballon schnell über die Flasche und schüttle sie behutsam, dass sich Pulver und Essigessenz gut vermischen. Nun müsste sich der Ballon aufblasen.

Miriam und Veronika, 3b

HOT - BREAKER
Die HOT - BREAKER sind 8 Buben aus unserer Schule, aber nur 6 davon treten auf und die anderen 2 sind Manager. Wir sind eine super Tanzgruppe. Breakdance ist ein ganz besonderer Tanz: Man dreht sich zum Beispiel auf dem Kopf oder auf den Händen nach Technomusik. Wir treffen uns seit über einem halben Jahr manchmal am Nachmittag bei einem zu Hause und üben zusammen.

Die HOT - BREAKER sind: Maurice, Markus, Christoph, Philipp, Julian und Marco. Manager: Raphael und Maxi.
Wir sind ein Superteam, weil wir uns gut verstehen und in einer Klasse sind, außer Marco und Philipp, die sind in der 3b, aber wir verstehen uns trotzdem gut.

Bei unserer Schulfaschingsfeier haben wir schon eine Vorführung gemacht und auf dem Kirchenfasching auch. Am Sommerfest unserer Schule werden die HOT - BREAKER wieder auftreten.
Eigentlich waren Markus und Julian gar nicht befreundet, weil wir uns gestritten haben, aber wir sind jetzt die besten Freunde geworden.

Wollt ihr wissen, wie wir auf den Namen HOT - BREAKER gekommen sind: Markus hat zufällig an Hotdogs gedacht und an breakdance und dann ist der Name HOT - BREAKER gekommen.

Markus und Maurice, 3 a

Wenn ich eine Katze wär, ...

Ich stehe auf und alles ist plötzlich so groß. Was ist los? Ich will mich anziehen, aber meine Kleider passen mir nicht. Hilfe, ich habe ja ein Fell und bin eine Katze! Da kriege ich Angst und gehe runter. Ich setze mich an den Frühstückstisch. Der Stuhl ist mir viel zu groß! Meine Mutter scheucht mich weg vom Tisch. Nun gehe in die Schule, aber meine Schultasche passt nicht auf meinen Rücken. Als ich vor der Schulhaustüre stehe, komme ich nicht an die Klinke ran. Ich warte, bis jemand die Tür aufmacht. Ich gehe hinein, setze mich auf meinen Platz, aber jemand scheucht mich weg. Also gehe ich wieder heim. Die Haustüre ist verschlossen. Ich gehe in den Garten. Da ist ein Hund. Er bellt mich an und läuft mir hinterher, als ich wegrenne. Jetzt schnappt er nach mir! Ich laufe immer schneller. Der Hund läuft mir immer noch hinterher. Er hat mich gleich! Hilfe, er hat mich schon!

Plötzlich klingelt mein Wecker. Gott sei Dank war alles nur ein Traum!

Florence, 3 a

Mein Haustier: Katze

Ich habe eine Katze, die heißt Schnurri. Sie ist 2 Jahre alt. Katzen können über 14 Jahre alt werden. Manche Katzen brauchen viele Streicheleinheiten, aber manche auch nicht. Man sollte die Katze nicht zu irgendetwas zwingen, sonst könnte sie wild werden. Katzen essen gerne Preckis und Leckerlis, vor allem aber Nassfutter aus der Dose. Katzen mögen gerne raus. Wenn man eine Katze haben will, muss man es sich gut überlegen, denn man muss einmal im Jahr mit ihr zum Tierarzt zum Impfen. Wenn man zwei Katzen hat, sollte man auch zwei Schälchen für Wasser, Nassfutter und Preckis bereitstellen. Man muss Katzen in der Frühe, mittags und abends füttern. Kleine Katzen sind sehr verspielt.

Andrea, 3b

Letter Net junior

Letter Net ist ein Club, in dem du Brieffreundinnen und Brieffreunde bekommen kannst. Schreibt einfach an

Letter Net - Postfach 100 100 - 12701 Berlin

Ich habe dort eine Brieffreundin gefunden, die heißt Lisa H. und wohnt in Heilbronn, das ist 3 Stunden mit dem Auto entfernt. Wir haben ausgemacht, dass wir uns jede zweite Woche schreiben. Wir schreiben uns über alles mögliche, auch über Kummer. Wir schreiben über Feste und andere tolle Ereignisse. Letztens haben wir uns über meine Kommunion geschrieben.

Christine, 3 b

Auf dem Reiterhof

Ich lerne Reiten. Jede Woche gehe ich am Samstag in einen Reiterhof zwischen Eicherloh und Ismaning zum Reiten. Das Pferd, das ich meistens reite, heißt Bonny. Manchmal reite ich auch Aladin oder Pancho. Wenn man Reiten lernen will, muss man an der Longe (das ist eine lange Leine) anfangen. Dabei geht das Pferd immer im Kreis herum und wird von der Reitlehrerin gehalten. Meistens braucht man 15 bis 20 Longestunden. Nach den Longestunden kommen die Zwergerlstunden. Wie es dann weiter geht, weiß ich selber nicht. So weit bin ich nämlich noch nicht.

Jetzt will ich euch noch die Pferde auf dem Rosenhof (so heißt der Reiterhof) vorstellen. Bonny ist ein Apfelschimmel. Ein Apfelschimmel ist ein weißes Pferd, das lauter schwarze Flecken auf dem Fell hat. Aladin ist ein Fuchs. Ein Fuchs ist ein rot-braunes Pferd. Pancho ist ein schwarzes Pferd, das ist ein Rappe.

Iris, 3 a

2 Rezepte:

Vanilleeis

Zutaten:¼ l Sahne, 2 Eigelb, 1 Vanilleschote, 100 g Honig

So geht's: Zuerst schlägst du die Sahne mit steif. Dann schneidest du die Vanilleschote der Länge nach auf und kratzt mit einem Messer das Mark heraus. Das gibst du zusammen mit dem Honig und dem Eigelb zur Sahne. Jetzt füllst du alles in eine Schüssel, stellst sie ins Gefrierfach und wartest 3 Stunden, dann ist das leckere Eis fertig. (Nach einer Stunde solltest du das Eis nochmal umrühren!)

Lea, 4 a

Limo-Kuchen

Willst du einen Limo-Kuchen backen? Dann brauchst du: 3 Tassen Mehl, 2 Tassen Zucker, eine Tasse Öl, 1 Päckchen Backpulver, 1Päckchen Vanillezucker, 4 Eier und 1 Tasse Limo.

Verrühre alle Zutaten in einer Schüssel und fülle den Teig in eine Backform. Lass ihn bei 180° im Ofen backen. Nach 40-45 Minuten ist der Kuchen fertig.
Guten Appetit!

Miriam und Veronika, 3b

Scherzfragen

Welcher Knecht kriegt keinen Lohn?
Welcher Baum hat keine Krone?
Wo liegt der Hase am wärmsten?
Welcher Mann hat kein Gehör?
Was ist schlimmer als ein frecher Junge?
Was ist das erste, das der Mann in den Garten setzt?
Welche Spatzen fliegen nie?
Welches Land ist auf keiner Landkarte zu finden?
Wie macht man aus Salat einen Atlas?
Ei, Ei, was ist das?
Wie bringt man Wiener Würstchen nach Hawaii?
Was sitzt auf einem Baum und ruft "aha"?
Es ist weg und bleibt weg und wird doch gesehen und oft benützt?
Kann man mit roter Tinte blau schreiben?
Warum lieben Katzen Computer?
Welche Kinder haben die größten Schuhe?

Vroni, 4 a
Hier findest du die Antworten auf alle Scherzfragen:

Schimpfen, nichts als schimpfen!

Ich habe Kinder gefragt, weswegen sie geschimpft werden. Ich habe für euch aufgeschrieben, was den Kindern so alles gesagt wird von den Eltern. Habt ihr einiges nicht auch schon öfter gehört?
Räum dein Zimmer auf ! Mach deine Hausaufgaben ordentlich !Zieh die deine Hausschuhe an ! Streite nicht mit deiner Schwester/deinem Bruder ! Mach nichts kaputt ! Klau nichts! Komm nicht zu spät zur Schule ! Kippel nicht mit dem Stuhl !Schläger nicht !Mach den Käfig deines Haustieres sauber!Hör endlich, wenn ich etwas sage! Lauf nicht mit dreckigen Schuhen im Haus herum ! Lauf nicht mit der Zahnbürste im Haus herum !Rülpse nicht !Schrei nicht so laut ! Schmatz nicht !Computer nicht, wenn die Sonne scheint !Schau erst aus dem Fenster, wenn ich nicht da bin und es klingelt ! Geh am Abend pünktlich ins Bett !Spiel nicht Fangen im Haus ! Hüpf nicht im Bett herum ! Sei nicht so frech ! Iss dein Essen auf ! Putz dir die Zähne! Wasch dir die Hände! Rede nicht immer dazwischen ! Klecker nicht!

Kristina, Kl. 4 a

Das Leben im Schloss

 

Ihr kennt Schlösser wahrscheinlich nur aus dem Märchen oder von einer Besichtigung eines unbewohnten prachtvollen Schlosses, z. B. Schloss Nymphenburg. Wir wollen euch hier erzählen, wie das Leben früher, also vor über 100 Jahren in einem Schloss war.

Kaiser und Königinnen, Fürsten und Prinzessinnen wohnten nicht in normalen Häusern, sondern in Schlössern und Palästen. Heute gibt es nur noch in England, Dänemark, Schweden oder Spanien echte Könige und Königinnen. Sie leben so wie die Herrscher vergangener Zeiten.

Die Königsfamilie speiste

Pünktlich um zwei Uhr begann das königliche Mittagessen. Unzählige Diener trugen die Speisen auf silbernem Geschirr herein. Manchmal gab es fünfzehn verschiedene Gänge: Suppen, Omeletts, Schinken, Braten, Geflügel, Wild, Gebäck, Obst und vieles mehr.

Es gab zwar Gabeln, aber der König aß lieber mit den Fingern. Was übrig blieb, wurde vor dem Schloss auf dem Markt verkauft.

Feinmachen fürs Fest

Bei festlichen Anlässen mussten sich die Höflinge besonders fein machen. Die Frauen steckten ihr Haar zu einem hohen Turm zusammen.
Die Männer setzten ihre Perücken auf. Auch die Kinder mussten Perücken tragen. Man hat sich selten gewaschen. Dafür nahm man umso mehr Parfüm.

Tina und Christoph, 3 a

 

Umweltschutz im Schulranzen

Wenn ihr in den Ferien neue Schulsachen kauft, dann achtet darauf, dass sie auch umweltfreundlich sind. Was bedeutet das?

Hefte und Blöcke sollten aus Altpapier sein, das erkennt ihr am aufgedruckten blauen Engel. Statt Schnellhefter aus Plastik könnt ihr welche aus Pappe nehmen. Plastikumschläge sollten durch Bunt- oder Packpapier ersetzt werden. Schöne Kalenderbilder eignen sich dafür auch.

Nehmt nachfüllbare Tintenfüller statt Wegwerfpatronen. Malt lieber mit Buntstiften oder mit Wachsmalkreiden statt mit Filzstiften, denn die bestehen nur aus Kunststoff und giftigen Chemikalien. Auch Tintenkiller sind überhaupt nicht umweltfreundlich, damit killt ihr nur die Umwelt.

Wenn ihr ein neues Federmäppchen braucht, dann nehmt es lieber aus Leder. Das hält länger und schadet der Umwelt nicht. Verpackt euer Pausenbrot in Papiertüten oder in eine Brotzeitbox anstatt in Plastiktüten oder Alufolie. Kauft eureLineale nicht aus Plastik sondern aus Holz, die halten ein Schülerleben lang.

Corinna, 3b

 Die Maus geht ins Internet!

Am Sonntag, dem 7.3.1999, wurde die Maus 28 Jahre alt. Als Geburtstagsgeschenk bekam sie eine tolle Homepage (sprich: Hompäitsch) im Internet. Da gibt es viel zu sehen. Zum Beispiel viele lustige und wissenswerte Dinge über die Lachgeschichten mit dem Maulwurf Pauli, Käpten Blaubär und der Maus.

Übrigens: Wenn du dir die Homepage selbst ansehen willst, gib im Internet in der Zeile "Adresse" http://www.wdrmaus.de ein (oder klicke gleich hier darauf!)

Miriam und Veronika, 3b

Software-Tipp

Dieses Mal haben wir als Software-Tipp das Spiel HOLIDAY ISLAND (=Urlaubsinsel). Das Spiel kann man schon für 24,95 DM kaufen.

In diesem Spiel muss es dir gelingen, aus einer öden unbewohnten Insel ein Ferienparadies mit allem Drum und Dran zu bauen. Du hast am Anfang des Spiels ca.6.000.000 DM. Du musst, um wieder Geld zu bekommen, Hotels und Bunglows bauen und vermieten. Du kannst auch Flughäfen und Schiffshäfen bauen, damit kommen die Leute zum Urlaub machen.

Tina, Kl. 3 a

Witze - Witze - Witze - Witze - Witze

,,Sag, sind wir giftig?", fragt eine Schlange ihre Kollegin. "Warum willste denn das wissen?" "Ich hab’ mir in die Zunge gebissen."

"Der Lehrer ist ein falscher Kerl. Immer wenn man ihn anschwindelt, tut er, als würde er es glauben."

Heute braucht die kleine Susi ihre Suppe nicht essen, weil eine Fliege drin herumgeschwommen ist. "Ich will auch eine Fliege haben!", heult Mäxchen.

Zwei Luftballons fliegen durch die Wüste. Sagt der eine: "Pass auf, da ist ein Kaktussssssss." Antwortet der andere: "Das macht doch nichtssss."

"Schau mal, ein Zitronenfalter!" "Ach Quatsch. Zitronenfalter sind gelb. Und der ist doch grün." "Dann ist er halt nicht reif."

"Meine Füße sind eingeschlafen", stöhnt Tim. "Das geht ja noch. So wie sie riechen, dachte ich, sie seien schon vier Wochen lang tot", sagt Tom.

"Heißen Sie Müller?" "Nein, ich heiße Stainslowskojeminski!" "Ach ja, diese beiden Namen verwechsle ich immer."

"Was tust du da?" "Ich wasche mir die Haare." "Mensch, da macht man sich doch die Haare nass!" "In diesem Fall nicht. Auf der Tube steht: Für trockenes Haar."

"Ich war heute im Schönheitssalon", erzählt Steffi. "Und warum bist du nicht drangekommen?", fragt der böse Bruder Alex.

Aus der Klasse kommt ohrenbetäubender Lärm. Willi steht vor dem Klassenzimmer. Kommt der Lehrer und fragt: "Was machst du denn hier?" "Ich bin vom Umweltschutz." "Wie bitte?" "Nun, ich muss nachsehen, ob die Luft rein ist."

Zwei Freunde waren zu lange auf dem Spielplatz. Jetzt ist es schon fast dunkel. Sagt der eine: "Meine Mutti wird vor Wut kochen, wenn ich so spät heimkomme!" "Du hast es gut", sagt der andere, "ich bekomme um diese Zeit sicher kein warmes Abendessen mehr!"

"Papi", bittet Karlchen, "erzähle der Mami nicht, dass ich ihr zum Geburtstag Bonbons gekauft habe!" "Du willst sie wohl überraschen?" "Nein, ich habe sie alle aufgegessen!"

Bernhard und Benedikt, 4 a

Wie fängt man Kaninchen? Man setzt sich hinter einen Busch und macht ein Geräusch wie ein Salat.

"Sie, mein Herr! Sie sitzen schon seit zwei Stunden auf meinem Hut!" "Nein, wie die Zeit vergeht!"

Maxi, 3 b

Vorsicht - böse Witze!

Was haben eine Wolke und ein Lehrer gemeinsam? Wenn sie sich verziehen, wird es ein schöner Tag.

Was ist der Unterschied zwischen einem Irrenhaus und der Schule? Im Irrenhaus ist zumindest das Personal normal.

Beim Arzt: Susi: "Meine Mama hat mich hergeschickt, weil ich so gerne Fußball mag". Arzt: "Aber das ist doch nicht schlimm!" Susi: "Prima, ich mag ihn am liebsten kleingeschnitten mit Salat.

Coco, 4 a

Lesetipp: GEOLINO

GEOLINO ist eine neue Kinderzeitschrift. Sie ist für Kinder ab 7 Jahre geeignet und kostet 5,80 DM. Für Erwachsene gibt es schon seit vielen Jahren die "Geo", das heißt Erde. GEOLINO, das Erlebnisheft, ist seit 1997 sozusagen das Kind der Geo. Inzwischen kann man schon alle 2 bis 3 Monate in jedem Zeitschriftenhandel ein neues Heft kaufen.

Hier könnt ihr lesen, was alles auf der Welt passiert, z. B. über exotische Tiere, fremde Völker und andere Länder, Sport, Erfindungen, Naturerscheinungen und vieles mehr. Aber auch neue Filme oder Bücher und Spiele werden vorgestellt. In jedem Heft gibt es außerdem tolle Experimente zum Ausprobieren, Rätsel und Sammelkarten.

Auch im Internet hat GEOLINO eine eigene Homepage, da findet ihr fast alle interessanten Themen aus dem Heft wieder.

(Adresse: http://geo.de/magazin/geolino/index.html)

Alexander, 4 b

Gepackt vom Diddlfieber ?!

  

Wisst ihr, dass das Diddlfieber die größte neue "Krankheit" in Heimstetten ist? Nicht dass ihr meint, das Diddlfieber ist eine sehr schlimme Krankheit, nein, es ist sogar eine sehr angenehme Krankheit.

Wisst auch, wie sich das Diddlfieber äußert? Ganz einfach: Dabei muss man immer Diddlblätter tauschen und Blöcke, Karten, Plüschtiere und vieles andere von Diddl kaufen, kaufen, kaufen. Aber das Diddlfieber bewirkt noch mehr, zum Beispiel, dass fast alle Kinder in den Pausen beschäftigt sind mit dem Tauschen von Diddlblättern. Es gibt übrigens 1500 verschiedene Diddlblätter! Unglaublich, was? Hast du auch schon das Diddlfieber?

Vroni, 4 a

Für Diddl -Fans:

Der Schöpfer von Diddl ist Thomas Goletz. Die ersten Skizzen von Diddl zeichnete er am 24. August 1990. Deshalb können wir in den Ferien Diddls Geburtstag feiern! Zuerst wollte Thomas ein Känguruh mit Latzhose zeichnen, das man gut auf Aschenbecher und Bleistifte drucken konnte.

Aber er fand sein Känguruh zu groß und wandelte es in eine Springmaus um. Doch ab und zu änderte er beim Zeichnen kleine Details. Irgendwann fand Thomas, dass Diddl sich sehr verändert hatte und perfekt war. Er wollte nun gar nichts mehr daran verändern.Die Diddl-Maus hat jetzt rundere Füße, rundere Ohren und ein süßeres Gesicht.

Seitdem zeichnet Thomas Goletz Diddl in ganz vielen verschiedenen Varianten (z.B. als Ballerina).

Florence und Tina, 3 a

Diddl - die süßeste Maus der Welt !

Thomas Goletz ist der Erfinder der süßesten Maus der Welt. Es gibt weiße und graue Diddls - Mutter, Vater, Kinder, das Brautpaar aus Plüsch. Wisst ihr, dass die größte Plüschmaus 1,50 m groß ist? Übrigens: Jetzt gibt es auch eine Diddl-CD! Die Songs sind toll!

Coco, Kl. 4 a

Das Jahrhundert-Ereignis: Sonnenfinsternis!

  

Am Mittwoch, dem 11. August 1999 wird der Mond sich vor die Sonne schieben und sie für 2 Minuten und 17 Sekunden total verdecken. Der Süden von Deutschland wird mitten am Tag verdunkelt werden. Es wird dazu plötzlich ein heftiger Wind blasen. Die Vögel werden in ihre Nester fliegen und die Fledermäuse und Nachtfalter werden sich auf den Weg machen. Sie wissen ja nicht, dass es nur für kurze Zeit Nacht ist.

Die Sonnenfinsternis beginnt um 12.34 Uhr und dauert genau 2 Minuten 17 Sekunden lang. Erst in 152 Jahren kommt die nächste totale Sonnenfinsternis bei uns in Süddeutschland. Ihr habt sicher noch nie eine Sonnenfinsternis gesehen. Schaut sie euch also unbedingt an! Es ist faszinierend zu sehen, wie der Mond sich vor die Sonne schiebt.

Markus, 3 a und Christina, 4 a

Wie entsteht eine Sonnenfinsternis?

Wenn ihr wissen und erforschen wollt, wie so eine Sonnenfinsternis ensteht, dann könnt ihr folgenden Versuch machen:

Ihr braucht einen Tennisball (das ist euer Mond), einen Fußball (das ist eure Erde) und noch eine Taschenlampe (das ist eure Sonne) Sie soll auf Erde und Mond scheinen. Auch in Wirklichkeit ist der Mond ungefähr 13mal kleiner als die Erde und leuchtet nicht von selbst, sondern wird von der Sonne bestrahlt.

Jetzt kann es losgehen! Spielt Universum und lasst die Mond- und Erde-Bälle auf dem Boden um die Sonne kreisen. Der Mond kreist um die Erde, während sie sich dreht. Es dauert einen Monat lang, bis er einmal um die Erde herum ist. Gleichzeitig wandern Erde und Mond um die Sonne herum. Dafür brauchen sie ein ganzes Jahr.

Was stellt ihr fest? Ab und zu befindet sich euer Mond zwischen der Sonne und der Erde.

Der Tennisball-Mond wirft dann einen Schatten auf die Erde.
Dieser Schatten ist unterschiedlich. Es gibt den Halbschatten und den Kernschatten.

  

Viel Spaß beim Experimentieren und Entdecken!

Andrea, 3 b und Alexander, 4 b

Vorsicht, Augen in Gefahr!

Sicher wollt ihr die Sonnenfinsternis beobachten, aber tut das ja nicht mit bloßem Auge, weil die Netzhaut verbrennen kann und ihr dann vielleicht für immer Augenschäden habt! Ihr dürft auch nicht mit einer Sonnenbrille oder mit rußgeschwärzten Gläsern in die Sonne schauen! Kauft euch lieber eine billige Schutzbrille ("Finsternisbrille"), die es bald überall zu kaufen gibt. Nur in den zwei Minuten, in denen der Mond die Sonne völlig verdeckt, dürft ihr die Schutzbrille abnehmen.

Lea, 4 a

Und hier könnt ihr noch eine kleine Geschichte aus früheren Zeiten lesen:

Als die Menschen über das Sonnensystem noch nicht Bescheid wussten, hatten sie immer sehr große Angst, wenn sich plötzlich mitten am Tag die Sonne verdunkelte. Die Chinesen beispielsweise glaubten, ein Drache hätte die Sonne verschlungen. Sie trommelten laut und machten wildes Geschrei, um den Drachen zu verjagen. Damit hatten sie natürlich Erfolg, denn schon nach wenigen Minuten ließ der böse Drache die Sonne wieder frei.

Wir haben zum Thema Sonnenfinsternis im neuesten "Geolino" nachgelesen und auch interessante Internetseiten angeschaut:

http://www.sonnenfinsternis1999.de
http://www.lauingen.de/sonne/index.htm
http://www.leu.bw.schule.de/allg/usofi
http://www.astroinfo.ch/eclipse/Einfuehrung.html
 

Die Sonne

Die Sonne ist ein Stern, der wie andere Sterne selbst leuchtet. Sie steht 150 Millionen Kilometer von der Erde entfernt am Himmel. Die Sonne ist heißer als alles, was es auf der Erde gibt. Von ihrer Oberfläche gehen riesige Gasfackeln aus. Die Sonnenstrahlen bringen der Erde Licht und Wärme. Die Erde dreht sich um die Sonne und einmal am Tag auch um sich selbst. Deshalb ist es im Laufe eines Tages immer nur auf einer Erdhälfte hell.

Die Sonnenuhr

Eine Sonnenuhr hat kein Uhrwerk und keine Zeiger. Sie besteht nur aus einem Stab und einem Zifferblatt. Der Stab wird von der Sonne beschienen und wirft einen Schatten. Mit dem Sonnenstand wandert der Schatten über das Zifferblatt und man kann daran die Zeit ablesen.

Stefanie und Kristina, 4a

Unser Sonnensystem

Kennt ihr schon unsere neun Planeten?

Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun, Pluto

Wie ihr euch das merken könnt? Ganz einfach! Nämlich mit dieser Eselsbrücke:
Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten.

Die Planeten sind unterschiedlich weit weg von der Erde. Pluto ist von allen der kleinste und kälteste Planet.

Christine und Corinna, 3 b

Grawutzki vom anderen Stern

(Eine Fantasiegeschichte)
 

Ich komme gerade von der Schule heim und schließe die Haustüre auf. Nanu, da sitzt ein seltsames Wesen auf dem Wohnzimmertisch.! Es sieht aus wie ein Gummibärchen.Ich frage: "Wie heißt du? Woher kommst du" "Ich heiße Grawutzki", antwortet das Wesen. "Meine Heimatstadt ist Retipuj, das heißt auf Deutsch Jupiter. Wir sprechen nämlich alles rückwärts. Aber ich muss in einer Stunde gehen, solange kann ich mit dir spielen."

"Komm wir gehen raus auf den Spielplatz, dort sind auch meine Freunde. Schau, da sind sie schon", sage ich.Grawutzki fragt: "Darf ich mitspielen?" "Ja, du darfst mitspielen." Aber die Stunde vergeht schnell. Leider muss Grawutzki schon gehen. Danach erzähle ich alles meiner Mutter und sie lacht.

Philipp und Fabian, 3 b

  

Außerirdische auf der Erde

(Eine Fantasiegeschichte)

Auf dem Planeten Mars wurde es einem Außerirdischen namens Sars langweilig, denn sein Bruder und seine Schwester waren ganz woanders, nämlich auf einem anderen Planeten: Sein Bruder auf dem Planeten Jupiter und seine Schwester auf dem Planeten Saturn. Darum wollte Sars sie einmal besuchen. Er hatte sooooooo viele Landkarten. Sars hatte sie alle beschriftet, aber er konnte Jupiter und Saturn nicht lesen. Also nahm er irgendeine Karte und trat in sein Raumschiff. Eine lange Reise lag vor ihm.

Bald sah er eine Kugel, sie wurde größer und größer. Auf seinem Radar war der Planet viel zu klein, aber Sars war neugierig und er landete langsam. Er wollte sich umschauen. Er bewegte sich vorwärts und schaute hinter einen Busch. Er versteckte sich auf einem Baum. Sars erschrak. "Was ist denn hier los?", rief er. Und da landete ein Raumschiff. Erst traute Sars seinen Augen nicht, denn aus dem Raumschiff stieg sein größerer Bruder. Sars lief hin und begrüßte seinen größeren Bruder und schenkte ihm eine umgewöhnliche Frucht.

,,Danke, Minibruder, ich esse keine Früchte. Aber ich kann es ja mal probieren. Es schmeckt gut Sars, danke!" K,K,K,K,K,K !!!! "Was ist denn das?", fragte der große Bruder, und wieder landete ein Raumschiff.

Sars große Schwester trat schnell und aufgeregt heraus. Sie tat so, wie wenn sie Sars gar nicht sehen würde, doch dann staunte sie, dass ihr kleinerer Bruder auch da war und umarmte ihn. Auf einmal sagte der große Bruder: ,,Ich habe meine Würtschen auf dem Grill vergessen!" Er rannte in sein Raumschiff und flog nach Hause. Sars Schwester musste noch auf einen Geburtstag und flog natürlich mit ihrem Raumschiff weg. Sars flog dann auch weiter.

Lorenz, 2 a

Adler

  

In Deutschland gibt es nur vereinzelte Steinadler, Seeadler und Fischadler, die alle unter Naturschutz stehen. Der Kaiseradler, ein naher Verwandter des Steinadlers, kommt in Europa in zwei Rassen vor. In den Regenwaldzonen Afrikas lebt der Kronenadler, auch Affenadler genannt, obwohl er sich nicht nur auf Affen als Beute beschränkt.

Adler sind sehr gut für die Jagd ausgerüstet. Sie haben von allen Tieren die größte Sehschärfe. Auf eine Entfernung von über einem Kilometer können sie eine Maus auf dem Boden entdecken. Geräuschlos stürzen sie sich dann vom Himmel auf ihre Beute. Manche Adler sind so stark, dass sie sogar ein Lämmchen mit ihren starken Krallen packen und wegtragen können.

Das Weibchen legt in den Horst - so heißt das Nest - ein bis zwei Eier. Während es die Eier ausbrütet, geht das Männchen auf die Jagd. Für ihre Jungen zerreißen Adler die Beute in kleine Stücke. Mit ungefähr drei Monaten verlassen die Jungen den Horst. Sie werden aber noch einige Monate lang gefüttert.

Ein Adlerpärchen bleibt meistens ein Leben lang zusammen. Wenn es in der Nähe des Horstes genug Nahrung gibt und es vor Feinden sicher ist, kehren die Adler jedes Jahr dorthin zurück. Sie verteidigen ihr Nest und das umliegende Revier vor anderen Vögeln.

Miriam und Isabella, 3 b

  

Kennst du Halloween?

Halloween wird am 31. Oktober in England und den USA gefeiert. Halloween ist ein ganz alter Brauch. Die Menschen machten große Feuer, um die bösen Geister des Totengotts zu vertreiben.

Heute wird Halloween so ähnlich wie bei uns am Martinstag gefeiert, wenn Kinder die Straßen mit Laternen entlangziehen. Die Kinder gehen die Straßen auf und ab und fragen nach Süßigkeiten. Sie sagen dabei Sprüche, z.B. "Süßes oder es gibt Saures!"

Halloween ist auch so ähnlich wie Fasching. Die Menschen verkleiden sich und machen Streiche. Wenn es dunkel wird, stellen sie Kürbisse auf, in die Augen Nase und Mund reingeschnitzt sind. Sie werden von innen mit Kerzen beleuchtet. Es werden aber auch Puppen, die sehr unheimlich ausschauen, gebastelt. Wenn die Kinder dann Süßigkeiten gesammelt haben, hauen sie sich die ganze Nacht mit Süßigkeiten den Bauch voll.

Markus, 3a

Eine erdige Überraschung

Als Familie Moll an einem Sonntag im Mai beim Wandern Rast machte, schliefen Mutti und Susi ein. Nachdem Vati merkte, dass Mutter und Tochter seelenruhig schlummerten, flüsterte er seinem Sohn Moritz und seinem Hund Waldi zu: "Suchen wir inzwischen ein Plätzchen für das Muttertagspicknick und bereiten es vor!" Moritz antwortete: "Ja, das machen wir." Sie schlichen sich leise weg und suchten eine Stelle für das Picknick. In der Nähe fanden sie eine Lichtung, die ihnen geeignet schien. Vater und Sohn breiteten eine Decke aus und Waldi saß brav daneben. Dann stellten sie eine leckere Torte, Teller, Tassen und ein Thermoskanne darauf.

Nun sprach Herr Moll zu Waldi: "Wir holen jetzt Mama und Susi. Pass du auf die Torte auf und lauf bloß nicht weg!" Nachdem er das zu Waldi gesagt hatte, ging er mit Moritz davon und der Hund blieb brav an der Picknickdecke sitzen. Plötzlich huschte eine kleine Maus an ihm vorbei. Waldi sprang auf und raste hinter ihr her. Doch sie war schon längst in ihrem Mauseloch neben dem Picknickplatz verschwunden. Waldi gab aber noch nicht auf, sondern buddelte wie ein Wilder im Mauseloch herum. Dadurch entstand ein Berg aus Erde auf der schönen Torte.

Nun kamen die Eltern Moll mit den Kindern. "Um Himmelswillen, was ist denn da geschehen?", rief Mama entsetzt. "Die schöne Muttertagstorte!" Doch das Schluchzen half nichts, sie mussten wohl oder übel nur mit dem Tee zufrieden sein.

Christina, Kl. 4 a

Wieviele Knochen hat der Mensch?

  

Bei der Geburt hat der Mensch etwa 350 verschiedene Knochen, und wenn wir erwachsen sind, haben wir noch etwa 206. Viele kleinere Knochen wachsen nämlich allmählich zusammen. Das Knochengerüst wird auch Skelett genannt. Es stützt den Körper und trägt sein Gewicht. Einige Knochen schützen wichtige Körperteile vor Verletzungen - so schützt beispielsweise der Schädel das Gehirn.

Jeder Fuß hat 26 Knochen. Sie sind ähnlich wie die Handknochen angeordnet, aber die Finger sind viel beweglicher als die Zehen.

Jedes Bein besteht aus drei langen Knochen - einem über der Kniescheibe und zweien darunter. Sie tragen das gesamte Körpergewicht. Der Arm besteht wie das Bein aus drei starken Knochen - einer oberhalb und zwei unterhalb des Ellbogens.

Sabine , Kl. 4 a

Winnie Puuh

Hallo, ihr kennt doch sicher Puuh den Bär, und wenn nicht, dann werdet ihr ihn jetzt kennen lernen.

Puuh ist ein Bär von wenig Verstand und doch lustigen Ideen. Er lebt mit seinen Freunden im Hundert-Morgen-Wald, dazu gehören Tiger, Ferkel, Rabbit, I-ahh und Kanga. Am liebsten isst der ziemlich rundliche Puuh Bienenhonig. Auf der Suche danach erlebt er viele spannende Geschichten. Selbst im Internet ist er zu finden. (Adresse: http://winnie-puuh.funonline.de) Vielleicht lest ihr mal das Buch "Winnie Puuh und der Honigbaum".

Veronika, Kl. 3 b