Am 16. Februar ist unsere “Gruschkiste 21” erschienen - mit völlig neuem Aussehen.
Nach 10 Jahren war ein neues “outfit” einfach einmal angebracht: Der Inhalt unserer Schülerzeitung ist aber  wie immer: aktuell und interessant!

Zur Inhaltsübersicht geht' s mit dem gelben Pfeil wieder zurück. Die gedruckte Ausgabe hat 44 Seiten und kostet 1,50 Euro.

Alle Fotos: www.pixelquelle.de

 

Der 29. Februar + Infos zum Schalttag

„New Horizons“ unterwegs zum Pluto

Unsere Planeten

6 Millionen Kinder verhungern

Das Spinnennetzspiel

Verse fürs Poesiealbum

Schülerwitze

Sonnenfinsternis 2006

Eine lebende Sonnenuhr

Wir stellen euch Spanien vor

Rezept:„Vetebullar“ (Zimtschnecken)

Experiment: Das eingesperrte Wasser

Tinkerponyhof

Smaragde

Spiele für draußen

Das Riesenkamel

Der Jaguar

Tierische Kurzmeldungen

Straßenkreide selbst gemacht

Schlangenalarm - ein Streich

Witze

Interview mit Frau Weiß

Eine Europameisterin an unserer Schule

Baum des Jahres: Schwarzpappel

Scherzfragen 1

Scherzfragen 2

Zecken

Glück - Was ist das?

Umfrage: Wann bist du glücklich?

“Glück gehabt” - 2 Geschichten

Glückssymbol: Marienkäfer

Unglück? Freitag der 13.

Fußball

Fußballer-Rätsel

Unsere Lesetipps

Meine Hobbys

Artistik: Die Pyramide

Rezept: Schokoflakes

Viel Spaß beim Lesen!

Der 29. Februar

Wisst ihr, was der 29. Februar für ein Datum ist? Diesen Tag gibt es nur alle vier Jahre, und zwar wenn Schaltjahr ist. Was würdet ihr sagen, wenn ihr wie ungefähr 55.000 Menschen in Deutschland am 29. Februar Geburtstag hättet? Leon aus der Klasse 4 b, der ist genau an so einem Schalttag geboren. Weil es aber den 29. Februar nur alle vier Jahre gibt, hat er eigentlich auch nur alle vier Jahre Geburtstag, oder?

Gruschkiste: „Leon, wie ist es, am 29. Februar Geburtstag zu haben?“ Leon: „Es ist supertoll.“
Gruschkiste: „Aha, und wann feierst du eigentlich immer? Am 28. Februar oder am 1. März?“
Leon: „Ich feiere am 1. März, denn früher feiern bringt ja angeblich Unglück.“
Gruschkiste: „Feierst du dann auch nur alle vier Jahre oder jedes Jahr deinen Geburtstag?“
Leon: „Ich feiere jedes Jahr, das ist doch logisch, sonst würde ich ja nur alle vier Jahre Geburtstagsgeschenke bekommen.“

Marco und Leon, 4 b

Infos zum Schalttag 29. Februar:

Der 29. Februar ist ein eingeschobener Tag, der dazu da ist, dass unser Kalender nicht durcheinander kommt. Wie kommt das? Das Jahr hat 365 Tage, jeder Tag 24 Stunden. Das ist die Zeit, in der sich die Erde um die Sonne dreht. Aber die Erde braucht dazu eigentlich genau 365 Tage und 6 Stunden, also immer etwas mehr Zeit, als unser Kalender anzeigt.

Damit nicht irgendwann die Unordnung zu groß wird, wird dieser kleine „Fehler“ dadurch wieder ausgeglichen, dass man alle vier Jahre einen Tag in den Kalender einschiebt, und zwar den 29. Februar. (Da kann man dann auch einen Tag länger als sonst zur Schule gehen!).

Wann ist ein Jahr ein Schaltjahr? Ganz einfach: Schaltjahre sind alle Jahreszahlen, die durch 4 teilbar sind. Das nächste Schaltjahr ist also 2008!

 

„New Horizons“ unterwegs zum Pluto!

Am 19. Januar ist ein Raumschiff zum Pluto gestartet. Es heißt „New Horizons“ (= neue Horizonte). Pluto ist der kleinste der neun Planeten und sechs Milliarden Kilometer von der Erde entfernt. Das ist so weit weg, dass das Raumschiff erst in neun Jahren dort ankommt! Rechne mal aus, wie alt du dann bist!

„New Horizons“ wird nicht auf Pluto landen, sondern nur daran vorbeifliegen und dabei viele Fotos machen. Der Planet Pluto ist noch ziemlich unbekannt, denn er wurde erst 1930 entdeckt. In der Tabelle unten siehst du, dass Pluto am weitesten weg ist von der Sonne.

Martha, 3 b

 

Unsere Planeten

In unserem Sonnensystem gibt es neun Planeten. Sie kreisen alle um die Sonne, in unterschiedlichem Abstand. Um dir zu merken, wie die neun Planeten heißen und in welcher Reihenfolge sie um die Sonne kreisen, gibt es einen Spruch:

Lisa-Marie, 3 a

 

Sechs Millionen Kinder verhungern

Fast sechs Millionen Kinder sterben jedes Jahr an Hunger und Unterernährung! Das sind ungefähr so viele Kinder wie die fünffache Menge aller Einwohner von der Stadt München!

Die meisten Hungernden leben in Südasien und in Schwarzafrika. Im Jahr 2000 hatten sich die Staaten der Welt vorgenommen, die Zahl der Hungernden bis 2015 zu halbieren. Die reichen Länder der Welt sollen durch Hilfe, fairen Handel und Schuldenerlass ihren Teil zum Kampf gegen den Hunger beitragen. Aber die Bekämpfung des Hungers geht viel zu langsam voran. In einigen Ländern verschlechtert sich die Lage sogar noch weiter.

Schulbildung ist besonders wichtig, denn mit jedem Schuljahr steigt das Einkommen der Menschen um zehn Prozent. Weltweit gehen aber 121 Millionen Kinder nicht zur Schule, die meisten von ihnen sind Mädchen. Das ist ein Grund für Armut und Hunger.

Auch Erwachsene sind unterernährt - über 800 Millionen Menschen auf der Welt leiden an Hunger! Denke daran, wenn du das nächste Mal Essen wegwerfen willst …

Anne, 3 b

 

Das Spinnennetzspiel

Das brauchst du für dieses Spiel:

viele Mitspieler - Seilstücke - Wollreste - Halstücher - Schals - Streifen aus Stoff oder Leder - Musik (sie darf nicht zu schnell sein!!)

So geht es:

Alle Mitspieler knoten gemeinsam alles, was man verknoten kann, zu einem Spinnennetz zusammen, so groß, dass alle darunter passen. Jetzt stellen sich alle unter das Spinnennetz und halten sich mit ausgestreckten Armen daran fest. Der Tanz unter dem Spinnennetz beginnt erst, wenn die Musik beginnt. Alle bewegen sich und gehen aneinander vorbei. Aber nicht loslassen, sonst ist der Spaß vorbei! Achtung, es besteht Verknotungsgefahr!!

Eva, 4 a

 

Spanien

Wir berichten euch hier über Spanien. Das Land interessiert uns nämlich, deshalb haben wir uns im Internet und im Atlas informiert.

Spanien ist ein großes Land im Südwesten Europas. Dieses Land ist das drittgrößte von Europa. In vielen Ländern sprechen sie spanisch. Deshalb ist Spanisch neben Englisch eine Weltsprache. Sie wird z. B. in ganz Südamerika gesprochen außer in Brasilien, dort spricht man nämlich portugiesisch. An Spanien grenzen drei Länder. Sie heißen Andorra, Frankreich und Portugal. Aber auch ein Meer und ein Ozean und zwar das Mittelmeer und der atlantische Ozean grenzen an Spanien.

Spanien und Portugal bilden eine Halbinsel, auch genannt die Iberische Halbinsel. Ein sehr bekannter Sport, der fast schon Nationalsport ist, ist der Stierkampf. Dabei wird der Stier mit zwei Stichen getötet. In Spanien gibt es sehr gute Fußballmannschaften, z. B. Real Madrid oder FC Barcelona, auch genannt Barca. Das Autokennzeichen ist ein großes E, weil Spanien auf spanisch Espana heißt. Der größte Berg mit 3478 m liegt in Sierra Nevada, im südlichen Teil von Spanien.

Wir hoffen, dass wir euch das Land Spanien näher gebracht haben.

Jetzt haben wir noch ein Suchrätsel für euch: Alle Kanarische Inseln und Balearen, die zu Spanien gehören, sind hier versteckt. Wahrscheinlich kennt ihr viele Namen vom Urlaub.

Marco und Leon, 4 b

Zur Auflösung geht’s hier:

 

 

 

Verse fürs Poesiealbum

Was man schreibt, das bleibt.

Rein wie der Glanz der Sterne
sei deines Lebens Glück.
Auch in der weiten Ferne
Denk an mich zurück.

Rosen, Tulpen, Nelken,
alle Blumen welken.
Nur diese eine nicht,
denn sie heißt Vergissmeinnicht!

Und sind wir auch fern voneinander,
so bleiben die Herzen sich nah,
und alle, ja alle wird’ s freuen,
wenn einem was Gutes geschah.

Willst du glücklich sein im Leben,
trage bei zu andrer Glück!
Denn die Freude, die wir geben,
kehrt ins eigne Herz zurück.

Lisa-Marie, 3 a

 

Sonnenfinsternis 2006

Dieses Jahr am 29. März gibt es eine partielle (partielle =teilweise) Sonnenfinsternis. Da wird die Sonne vom Mond teilweise verdeckt. In Nordafrika und in der Türkei wird die Sonne vollständig verdeckt, das nennt man eine totale Sonnenfinsternis. Die gab es bei uns in Deutschland am 11. August 1999.

So wird die Sonne ausschauen:

Wir erklären euch jetzt, wann die Sonnenfinsternis genau bei uns zu sehen ist:

Tag: Mittwoch, 29.03.2006
Dauer: 2 Stunden und 5 Minuten
Anfang: 9.41Uhr
Maximum (größte Abdeckung der Sonne): 10.42 Uhr
Ende: 11.45 Uhr

Ihr merkt, die Sonnenfinsternis findet während der Schulzeit am Vormittag statt. Die Kinder unserer Schule dürfen dann sicher alles beobachten – wenn es nicht gerade regnet.

ACHTUNG!!! Die Sonne darf NIE ungeschützt beobachtet werden!

Damit eure Augen nicht geschädigt werden, gibt es extra Sonnenfinsternisbrillen. Die könnt ihr bald in der Schule bestellen, wenn ihr keine habt.

Annika und Tanja, 4 b

 

Eine lebende Sonnenuhr?

Die „Gruschkiste“ spendet unserer Schule eine lebende Sonnenuhr. Was das ist? Es wird auf dem Pausenhof eine Sonnenuhr aufgezeichnet. Mehr verraten wir aber nicht. Lasst euch einfach überraschen! Am Tag der Sonnenfinsternis soll sie fertig sein. Wir sind schon gespannt darauf! Hier könnt ihr euch darüber informieren: AstroMedia

Marcel, 4 b und Theo, 3 a

 

Schülerwitze

Geografiestunde. An der Wand hängt eine Landkarte. ,,Robert“, sagt der Lehrer, „zeig uns doch mal, wo Amerika liegt.“ Robert zeigt auf Amerika und setzt sich wieder. Daraufhin fragt der Lehrer: „Und wer hat Amerika entdeckt?“ Da rufen alle wie aus einem Mund: „Robert!“

Der Religionslehrer fragt: „Was müsst ihr tun, damit euch eure Sünden vergeben werden?“ Moritz antwortet brav: „Erst mal sündigen, Herr Lehrer!“

Lehrer: „Nenne mir die Eigenschaften des Wassers, Fred!“ Fred: „Wenn ich mich damit wasche, wird es schwarz.“

In der Rechenstunde: „Pass auf, Günter! Du steckst vier Zehncentstücke und drei Fünfcentstücke in deine Hosentasche. Zwei Zehner und einen Fünfer verlierst du. Was hast du dann in deiner Hosentasche?“ „Ein Loch, Herr Lehrer!“

Der Lehrer schimpft mit seinen Schülern: „Ich bin hier wohl der Einzige, der arbeitet!“ Meint Moritz: „Sie sind ja auch der Einzige, der hier Geld bekommt!“

In der Rechenstunde. Der Lehrer sagt: „Es gibt Millimeter, Zentimeter, Meter - und was noch?“ Ruft Julian: „Elfmeter!“

Der Lehrer fragt im Unterricht: „Robert, kannst du mir drei berühmte Deutsche mit dem Anfangsbuchstaben B nennen?“ – „Beckenbauer, Ballak und Bierhoff!“ Der Lehrer erwidert: „Hast du noch nie etwas von Bach, Brahms oder Beethoven gehört?“ – „Nein, Ersatzspieler interessieren mich nicht!“

Die Lehrerin fragt Markus: „Warum schreibst du denn so undeutlich?“ Da antwortet Markus: Damit man die Fehler nicht so gut sehen kann.“

„Na, wie war es in der Schule?“, fragt die Mutter nach dem ersten Schultag ihren Sohn. „Schön, aber wir sind nicht fertig geworden“, antwortet Fritzchen.

Jakob und Thomas, 4 a

 

Rezept Schwedische „Vetebullar“ (Zimtschnecken)

Diese Schnecken sind für Kinder ziemlich schwierig zu machen - aber sie schmecken superlecker! Alle Leute, die die Schnecken bei uns probiert haben, wollten das Rezept unbedingt haben. Hoffentlich hilft dir jemand beim Backen!

Teig: 125 - 150 g Butter oder Margarine - ½ l Milch - 50 g Hefe - 1 Teelöffel Salz - 85 g Zucker - 875 g Weizenmehl - (1-2 Teelöffel gemahlener Kardamom)

Füllung: 100 g weiche Margarine oder Butter - 60 g Zucker - 1-2 Esslöffel Zimt

Das Fett im Topf schmelzen, Milch dazugeben und auf ca. 37 Grad erwärmen. Die Hefe in eine Schüssel bröseln und mit etwas Flüssigkeit aus dem Kochtopf verrühren, bis die Hefe aufgelöst ist. Den Rest der Flüssigkeit, Salz, Zucker, evtl. Kardamom und das meiste Mehl hinzugeben und so lange kneten, bis ein geschmeidiger Hefeteig entstanden ist. Unter einem Tuch ca. 30 Minuten gehen lassen.

Nochmals kneten und dann in 2 Teile teilen. Jedes Teil in ca. 25 mal 50 cm große Teile ausrollen und auf jedes Teil jeweils die Hälfte der Butter, Zucker und Zimt gleichmäßig verteilen. Dann von der langen Seite her aufrollen und jede Rolle in 24 Teile schneiden. Die Schnecken auf Backpapier legen und noch mal 30 Minuten gehen lassen.

Dann mit verquirltem Ei bepinseln und im Herd in der mittleren Höhe 5 - 8 Minuten bei 225 Grad backen. Auf einem Gitter unter einem Tuch erkalten lassen, dann bleiben die Schnecken schön saftig. Man kann übrig gebliebene Schnecken gut einfrieren.

Jakob, 4 a

 

Tinkerponyhof

Hallo ihr! Wolltet ihr schon immer mal reiten? Dann habe ich hoffentlich jetzt das richtige für dich. Einen Tinkerponyhof, gar nicht weit weg von Kirchheim. Auf diesem Ponyhof leben nur Tinkerponys. Bist du neugierig geworden? Dann kommt hier die Adresse:

84432 Hohenpolding bei Taufkirchen/Vils, Großstockach 6
Telefon: 08084/25 75 55
http://www.tinkerponyhof.de

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag an Schultagen 15 - 18 Uhr Samstag, Sonntag, Ferien und Feiertage von 9 -18 Uhr

So kommst du auch ohne Auto hin: S2 bis Erding (Endstation) dann Bus 562 Richtung Taufkirchen/Vils - Ausstieghaltestelle Großstockach (direkt vor dem Ponyhof)

Sonstiges: Samstags und sonntags gibt es einen Erlebnistag
Wenn du jetzt immer noch Lust hast, kannst du ihn ja vielleicht einmal besuchen.

Was ist ein Tinkerpony?

Tinker, Irish Tinker oder Gypsy Cob ist ein kräftiges Arbeitspferd, das meistens in den Farben schwarz, dunkelbraun oder weiß gescheckt ist. Manchmal ist es aber auch einfarbig. Ursprünglich stammt das Tinkerpony aus Großbritannien oder Irland. Seine Größe liegt zwischen 1,35 m bis 1,50 m. Ursprünglich war der Begriff Tinker der Name für ein Pferd der fahrenden Kesselflicker in Großbritannien und Irland.

Julia-Sophie, Klasse 4 a

 

Experiment: Das eingesperrte Wasser

Man nimmt ein Glas, füllt es mit Wasser und legt ein Papier oben drauf. Danach dreht man das Glas sehr schnell um und stellt es schnell auf Tisch. Dann zieht man das Papier vorsichtig weg. Du wirst sehen, das Wasser bleibt im Glas! Fertig ist das Experiment.

Marcel R., 4 b

 

 Smaragde

Smaragde sind sechseckige Edelsteine. Sie sind meistens in Steinen versteckt. Es gibt Smaragde in allen Grüntönen. Meistens sind sie nur 1 bis 5 cm groß. Um sie zu finden braucht man viel Geduld. Die meisten Smaragde gibt es in Brasilien, in Kolumbien und im Uralgebirge. In unserer Umgebung gibt es nur in Österreich im Habachtal Smaragde. Schon die Römer fanden dort welche. Sie gehören zu den wertvollsten Edelsteinen der Welt. Smaragde sehen dem Peridot (einem anderen grünen Edelstein) unwahrscheinlich ähnlich. Man kann sie nur an den Ecken unterscheiden.

Thomas und Jakob, Klasse 4 a

 

Spiele für draußen

Wenn das Wetter jetzt bald wieder schöner wird, kann man wieder draußen spielen. Hier habe ich drei lustige Spiele für euch:

Wasserbomben fangen

Material: 5-10 Wasserbomben für jedes Kind

Es können beliebig viele Kinder mitspielen. Am besten füllt man gleich eine größere Menge an Wasserbomben. Die Kinder wechseln mit werfen und fangen ab. Der Fänger werden 5-10 Wasserbomben zugeworfen und er muss versuchen, möglichst viele Bomben zu erwischen ohne dass diese platzen. Wer am Schluss die meisten vollen Bomben hat, hat gewonnen. Ein gutes Spiel für den Sommer, da die Spieler dazwischen immer wieder mal erfrischt werden.

Schnüre fangen

Material: 1 bunte Schnur für jedes Kind

Auch bei diesem Spiel können beliebig viele Kinder mitspielen. Jedes Kind bekommt eine bunte Wollschnur an der Kleidung befestigt. Nach dem Startsignal muss jeder versuchen, möglichst viele Schnüre der anderen zu ergattern. Die eigene Schnur darf dabei nicht festgehalten werden. Wer seine Schnur verloren hat, scheidet aus. Derjenige, der am Schluss die meisten Schnüre hat, hat gewonnen.

Zielticken

Bei diesem Fangspiel muss jeder Fänger so viele Mitspieler wie möglich abschlagen. Allerdings gilt für das Abschlagen immer nur ein bestimmter Körperteil, der vorher bestimmt wird. Wird also zum Beispiel das Knie bestimmt, dürfen die Spieler nur am Knie abgeschlagen werden. Außerdem sollt ihr festlegen, wie viele Mitspieler abgeschlagen werden müssen. Wer diese Zahl als erster erreicht, hat diese Runde gewonnen und darf für die nächste Runde einen neuen Körperteil zum abschlagen bestimmen.

Viel Spaß beim Spielen!!!

Markus, 3 b

 

Das Riesenkamel

Die Knochen eines riesigen Kamels haben zwei Schweizer Archäologen in der syrischen Steppe gefunden. Das Tier war über 3 Meter groß. Die heutigen Kamele sind nur ungefähr halb so hoch. Wenn es euch besuchen würde, dann würde es sicher nicht in eure Wohnung passen. Es ist einfach viel zu riesig!!!

Die Forscher haben Schulter-, Bein- und Kieferknochen gefunden und dazu auch noch Steinzeitwerkzeuge. Es war eine bisher unbekannte Kamelart, die schon lange ausgestorben ist. Ein Kamel wird auch „Wüstenschiff“ genannt, weil es einen schaukelnden Gang hat und weil man lange Zeit nur mit Kamelen als Transportmittel in der Lage war, durch die Wüste zu reisen.

Jetzt wollen die Forscher herausbekommen, ob es schon damals Kamele mit einem Höcker (= Dromedare) oder mit zwei Höckern (= Trampeltiere) gab.

Marcel S. und Theo, Klasse 3 a

 

Der Jaguar

Hallo, wolltest du schon immer mal etwas über einen Jaguar wissen? Dann bist du hier genau richtig! Wir wollen nämlich über ihn schreiben.

Er ist die größte bedrohte Großkatze Amerikas und kommt von den Südstaaten der USA bis nach Chile und Argentinien vor. Er ähnelt einem Leoparden, ist aber etwas dicker und hat andere Flecken. Die Länge von Kopf bis Schwanz misst 110 - 180 cm, der Schwanz 45 - 75 cm. Der Jaguar kann bis zu 150 kg wiegen. Die Fellfarbe ist rötlichbraun oder hellgelb mit vielen schwarzbraunen ringförmigen Flecken, die oft wieder Flecken in der Mitte haben. Es gibt aber auch schwarze Jaguare, die man Panther nennt.

Er lebt in der Nähe vom Wasser, in Wäldern, Grasländern mit Bäumen und Gebüsch, an Flussufern mit Schilfdickichten und viel Bewuchs. Der Jaguar steht eigentlich unter Schutz, wird aber immer noch gejagt, weil sein prächtiges Fell sehr begehrt ist.

Außerdem gilt er als Viehräuber, denn der Jaguar frisst alle Tiere, die er kriegen kann, im Wasser und auf dem Land. Oft sind das auch die Rinder der Bauern. Er wird deswegen gejagt. In weiten Teilen seines Lebensraumes ist er bereits ausgerottet worden.

Jaguare leben als Einzelgänger oder in Mutterfamilien. Männchen und Weibchen leben bloß in der Paarungszeit zusammen. Wenn das Weibchen Junge bekommt, wachsen sie 93 - 105 Tage im Bauch der Mutter. Danach bringt das Weibchen 2 - 4 Junge auf die Welt, die erst 13 Tage nach der Geburt die Augen öffnen. Sie leben 2 Jahre bei ihrer Mutter.

Wie können wir ihm helfen?

Ganz direkt können wir dem Jaguar nicht helfen, aber wir können Naturschutzorganisationen mit Geldspenden unterstützen, die sich für die Erhaltung von Wäldern und Baumsavannen in Südamerika einsetzen.

Julia-Sophie, Eva, 4 a

 

Tierische Kurzmeldungen

Storch

Der japanische Storch Taisa hat eine Art „Gebiss“ bekommen: Taisa hatte sich nämlich den Schnabel abgebrochen und konnte kaum fressen. Aber jetzt klappert und frisst Taisa wieder, denn ein Zahnarzt hat ihm einen Schnabelersatz angefertigt!
Komisch, oder nicht?

Eva, 4 a

Delfin

Dass Delfine sich unterhalten, wisst ihr sicher schon. Jetzt haben Wissenschaftler herausgefunden, dass die Meeressäuger richtige Freunde haben. Zum Jagen schwimmen Delfine aber nicht unbedingt mit dem besten Kumpel. Interessant finden sie es mit eher losen Bekannten aus anderen Teilen des Meeres: Die haben nämlich neue Tipps, wo man viel und gut essen kann.

Lisa, 4 a

Schildkröte

Die vermutlich älteste Schildkröte der Welt heißt Harriet. Sie ist eine Galapagos-Riesenschildkröte und hat im November 2005 Zeit ihren 175. Geburtstag gefeiert. Im Jahr 1853 wurde sie im Alter von 5 Jahren von dem berühmten Forscher Charles Darwin auf den Galapagos-Inseln gefangen und nach England mitgenommen. Später kam sie dann in einen Zoo in Australien, wo sie noch heute lebt. Zu ihrem 175. Geburtstag bekam sie einen Kuchen in Schildkrötenform und ihr Lieblingsessen: Hibiskusblüten. Harriet wiegt übrigens 180 kg!

Lisa-Marie, 3 a

Normalerweise werden Galapagos - Riesenschildkröten etwa 150 Jahre alt. Den Altersrekord hält eine Galapagos - Riesenschildkröte, die dem König von Tonga gehörte: Sie wurde 188 Jahre alt. In Australien hofft man nun, dass Harriet diesen Rekord bricht.

(Diese Meldungen haben wir in den „Klaro“ - Kindernachrichten gefunden.)

 

Straßenkreide selbst gemacht

Willst du mal Straßenkreide selber machen? Dann probier es doch gleich mal aus! Hier die sind die Zutaten:
Gipspulver, Tempera-Farbpulver, einen Schneebesen, einen Schöpflöffel, einen Esslöffel, eine große Rührschüssel, eine Tasse, einen Joghurtbecher, Gussformen (z. B. Einsätze von Gebäckschachteln), Wasser

Als erstes musst du 5 Tassen Wasser in die Rührschüssel schütten. Gib 2 Tassen Gipspulver dazu und rühre alles kräftig um. Dann rühre noch etwas Farbpulver in die Gipsmasse ein. Du kannst auch kleine Portionen in verschiedenen Farben herstellen.
Gieße die Masse mit dem Schöpflöffel in die bereitgestellten Gussformen. Lasse die Kreide einige Tage lang gut austrocknen.
Gips in verschiedenen Farben lässt sich gut übereinander schichten. Drücke eine getrocknete Schicht in eine noch feuchte Schicht.

Julia Sophie, Kl. 4 a

(Diesen Vorschlag habe ich bei www.zzzebra.de gefunden)

 

Schlangenalarm-ein Streich

Willst du mal jemandem einen Streich spielen? Hier ist ein Vorschlag:

Du benötigst eine echt aussehende Gummischlange. Drehe sie fest zusammen. Lege sie dann auf den Boden, ins Bett, auf einen Stuhl oder sonst wo hin, und zwar kurz bevor dein „Opfer“ kommt.
Die Schlange rollt sich langsam wieder auseinander. Das sieht dann so aus wie eine echte Schlange, die sich bewegt. Hoffentlich hüpft dein „Opfer“ vor Schreck in die Luft!

Martha, Klasse 3 a

 

Interview mit Andrea Weiß

Frau Weiß ist in diesem Schuljahr neu an unsere Schule gekommen und hat die Klasse 4 b. Wir haben sie für euch interviewt und stellen sie euch hier vor.

Gruschkiste: Was ist Ihre Lieblingsfarbe?
Andrea Weiß: Gelb

Gruschkiste: Haben Sie ein Haustier?
Andrea Weiß: Nein

Gruschkiste: Was ist Ihr Lieblingsessen?
Andrea Weiß: Nudeln und Pizza

Gruschkiste: Was ist Ihr Hobby?
Andrea Weiß: Rock’ n’ Roll tanzen, Lesen, Inline-Skaten

Gruschkiste: Was ist Ihr größter Wunsch?
Andrea Weiß: eine Weltreise

Gruschkiste: Was ist Ihr Sternzeichen?
Andrea Weiß: Löwe

Gruschkiste: Was ist Ihr Lieblingstier?
Andrea Weiß: Hase

Gruschkiste: Wann haben Sie Geburtstag?
Andrea Weiß: am 14. August

Gruschkiste: Was hassen Sie?
Andrea Weiß: früh aufstehen

Gruschkiste: Danke für Ihr Interview.

Annika und Tanja, 4 b

Dass Frau Weiß eine Europameisterin ist, könnt ihr übrigens hier im nächsten Artikel lesen!

 

Eine Europameisterin an unserer Schule

 

Andrea Weiß hoch in der Luft bei einem halsbrecherischen Sprung

Annika und Tanja, Klasse 4b

Ihr denkt sicher: Nein, es gibt keine Europameisterin an unserer Schule! Aber wir behaupten und beweisen das Gegenteil!

Die Europameisterin heißt Andrea Weiß!!!!!! Sie tanzt Rock ’n’ Roll.*

Andrea Weiß unterrichtet die Klasse 4 b und macht schon seit 18 Jahren diesen Sport. Ihr letzter Erfolg war der 4. Platz bei der Weltmeisterschaft. Sie hat vier Mal in der Woche Training. Ihr größter Erfolg war oder ist immer noch der Titel „Europameisterin“.

* Rock ’n’ Roll (kurz für Rock and Roll) ist die Bezeichnung für einen Tanz, dessen wesentliche Merkmale die akrobatischen Einlagen sind. Die Musik stammt meist aus den 1950er Jahren und wurde in Amerika „erfunden“. Elvis Presley war ein berühmter Rock ’n’ Roll-Sänger.

 

 Witze Witze Witze Witze

Die etwas langsame und schüchterne Ulli ist zum Mittagessen bei ihrer Freundin eingeladen. Die Suppe ist aufgetragen, aber Ulli isst nichts. Die Freundin will ihr helfen und ermuntert sie: „Iss doch, Ulli. Es ist genug für alle da.“ „Ich kann nicht“, sagt Ulli zögernd. ,,Warum nicht? Hast du schon vorher gegessen?“ ,,Nein, das nicht.“ „Ist dir vielleicht schlecht?“ „Nein, auch das nicht.“ „Oder magst du die Suppe nicht?“ „Es ist auch nicht das.“ „Was ist es denn sonst?“ „Ich habe keinen Löffel.“

„Ich möchte Millionär werden wie mein Vater.“ „Toll, dein Vater ist Millionär?“ „Nein, aber er wollte auch einer werden.“

Susi sagt zur Mutter: „Ich will meine Schildkröte so gerne streicheln, aber ich kriege den Deckel nicht weg!“

Fritz fragt den Arzt: „Herr Doktor, hat die Medizin, die ich einnehmen muss, irgendwelche unangenehmen Nebenwirkungen?“ – „Ja, du kannst morgen wieder in die Schule gehen.“

Ein Schnellzug setzt sich langsam in Bewegung. Zwei Mädchen und eine Frau kommen atemlos auf den Bahnsteig gerannt. Dem Beamten gelingt es noch, die zwei Mädchen in den fahrenden Zug zu bringen. Bedauernd sagt der Beamte zu der Frau: „Es tut mir leid, dass ich Sie nicht auch noch hineinbekommen habe.“ „Mir tut es um die anderen leid“, erklärt die noch atemlose Frau, „die wollten mich bloß zum Zug bringen.“

„Warum machst du denn die Augen zu, wenn du vorm Spiegel stehst?“ „Ich will mal sehen, wie ich im Schlaf aussehe.“

„Na, Jörg; du hast aber im Urlaub dicke Backen bekommen. War das Essen so gut?“ „Nö, ich musste immer die Luftmatratzen aufblasen.“

Lehrer: „Wie schreibt man Saxophon?“ Felix: „Das schreibt man nicht, das bläst man!“

Ein Polizist stoppt einen Autofahrer: „Guter Mann, es ist verboten, einen Hund auf dem Vordersitz mitzuführen!“ - „Aber das ist doch ein Plüschhund!“ - „Die Rasse spielt dabei überhaupt keine Rolle!“

„Zwanzig Jahre bin ich jetzt Lehrerin. Welche vier Wörter habe ich wohl am häufigsten gehört?“ „Ich weiß es nicht.“ „Das stimmt. Genau diese vier Wörter sind es.“

Rebecca, Eva, Lisa, Klasse 4 a

Unsere Lesetipps

Von dem Geld, das wir mit dem Verkauf der „Gruschkiste 20“ eingenommen haben, hat die Redaktion einiges für uns alle gekauft. Hier stelle ich euch die 11 neuen Bücher für unsere neue Lese-Insel vor:

„Rachel und die Rache des Hexenclans“ von Cliff McNish
Rachel hat magische Kräfte. Sie besiegte die mächtige Hexe Dragwena. Doch nun droht neues Unheil, denn Heebra, die schreckliche Herrin aller Hexen, ist vom Hexenstern Ool auf die Erde gekommen, um Dragwena zu rächen. Kann Rachel die Hexen besiegen?

„Bruder Bär und Schwester Bär“ von Hanna Muschg
Zwei kleine Bärenkinder wachsen in einer Höhle bei ihrer Mutter auf und lernen vieles. Im nächsten Frühjahr sind die zwei Bären erwachsen geworden. Eigentlich brauchen sie ihre Mutter jetzt nicht mehr...

„Beppo Schwein will böse sein“ von Hermien Stellmacher + Joachim Schultz
Beppo will nicht mehr brav sein und als Pirat den Bauernhof unsicher machen. Aber die anderen nehmen ihn nicht ernst bis Beppo schließlich im Hofhund den besten Freund findet, mit dem er von nun an zusammen Böse-Sein übt.

„Der Buchstaben-Fresser“ von Paul Maar
Claudia findet ein himmelblaues, riesiges Ei. Klar, dass sie es nicht einfach so liegen lassen konnte. Aber wenn sie geahnt hätte, dass in dem Ei ein Buchstaben-Fresser war, hätte sie es bestimmt nicht angerührt!

„Prinz Bär“ von Helme Heine
Vor vielen Jahren steckte in jedem Bären ein Prinz und in jeder Prinzessin ein Bär. Doch eines Tages kamen die Holzfäller und hackten die schönsten Kletterbäume der Bären um. Und zu allem Unglück wollte keine Prinzessin mehr ein Bär werden

„Mein bester Freund und die Außerirdischen“ von Joachim Friedrich
Ob es im Weltraum auch Außerirdische gibt? Moritz und sein bester Freund Max sind Entdecker und machen sich auf die Suche nach Außerirdischen. Alle Spuren führen in den Hühnerstall.

„Gestatten, Herr Hugo!“ von Lydia Hauenschild
Ein kleiner Vogel voller Geheimnisse! Isas Papa kommt ins Krankenhaus und Isa fühlt sich so alleine. Da hört sie plötzlich eine Stimme. Spukt es jetzt? Ist das etwa Herr Hugo? Aber der ist doch nur eine Bauchrednerpuppe!

Ich mag dich doch“ von Scholte van Mast und Künzler-Behncke
Eine Vorlesegeschichte über Streiten und Liebhaben

„Fensterquiz Wale und Delfine“ - Das Quiz mit Durchblick

„Mein liebstes Experimentierbuch“ - Viele spannende Experimente zum Nachmachen

„Bunter Partyspaß“ - Tolle Ideen für Themenpartys (Schminken - Verkleiden - Dekorieren)

Marcel, 3 a

 

Scherzfragen 1

  • Was ist eine Erdbeere?
  • Was fällt oft, verletzt sich aber nicht?
  • Wer hat es besser, der Teppich oder der Bäcker?
  • Warum fressen Löwen rohes Fleisch?
  • Welches ist das stärkste Tier der Welt?
  • Welcher Peter macht großen Lärm?
  • Wenn man ein Taschentuch ins rote Meer wirft, wie angelt man es wieder heraus?
  • Anne Julia, Kl. 3 b

    Auflösung:

    Scherzfragen 2

  • Welcher Hase springt nie ins Wasser?
  • Wie begrüßen sich 2 Päpste?
  • Ein Jäger steht im Urwald, und vor ihm stehen ein Tiger und ein Jaguar. Der Jäger hat nur noch eine Kugel im Gewehr. Was macht er?
  • Warum ist Rätselraten gefährlich?
  • Welcher Vogel hat keine Federn und kommt nie auf einen grünen Zweig?
  • Was steht in der Mitte vom Stadion?
  • Welches Laub fällt nicht vom Baum?
  • Marcel R., 4 b und Theo, 3 a

    Auflösung:

     

    Zecken

    Zecken gehören zu den Spinnentieren und die haben immer acht Beine. Zecken leben im Gebüsch oder im hohen Gras. Sie saugen Blut von Tieren und von Menschen. Katzen und Hunde bringen sie oft nach Hause. Vorne am Kopf haben die Zecken eine Art Rüssel, den sie tief in die Haut hineinbohren können. Sie saugen so lange, bis sie dick und fett sind. Wenn sie satt sind, lassen sie sich fallen.

    Wenn dich eine Zecke gebissen hat, dann zeige das einem Erwachsenen, der sich damit auskennt. Mit einer Zeckenzange kann man die Zecke entfernen. Gehe aber trotzdem auch zum Arzt. Normalerweise ist ein Zeckenbiss zwar harmlos. Aber er kann auch schlimme Krankheiten auslösen: Borreliose und FSME.

    Borreliose:

    Einige Tage oder Wochen nach dem Zeckenstich wird die Haut um die Einstichstelle kreisförmig rot. Die Rötung breitet sich langsam aus und kann dann auch an anderen Körperstellen auftreten. Dazu kommen starke Schmerzen und sogar Lähmungen.

    FSME:

    FSME kann wie eine Sommergrippe beginnen und erst später schwere Schäden an den Nerven verursachen (Entzündung der Hirnhaut und des Rückenmarks). Man kann sich dagegen impfen lassen.

    Kannst du diese Fragen nun beantworten?

  • Was für Krankheiten kann eine Zecke auf Menschen und Tiere übertragen???
  • Wo leben Zecken???
  • Was sind Zecken???
  • Eine ”volle” Zecke!

    Theo und Marcel S., Klasse 3 a

     

    Rätselgedicht

    Dieses Rätselgedicht habe ich in einem Buch gefunden. Könnt ihr die fehlenden Wörter ergänzen? Auf jeden Strich gehört ein Buchstabe!

    Abends schleicht auf leiser Tatze
    zum dem Kirschbaum Nachbars __ __ __ __ __ .
    Klettert flink hinauf bis fast
    auf den allerhöchsten __ __ __ .
    Denn bekanntlich fressen Katzen
    außer Mäusen auch gern __ __ __ __ __ __ __ .
    Vater Spatz piepst laut im Dustern
    und beginnt sich aufzu __ __ __ __ __ __ __ __ .
    Augen glühen, Krallen wetzen,
    Vater Spatz hört`s mit Ent __ __ __ __ __ __ .
    Doch die Spätzin (wolln wir wetten?)
    wird schon ihre Kinder __ __ __ __ __ __ .
    Kämpft so lange um ihr Nest,
    bis die Katz den Baum ver __ __ __ __ __ .
    Dieses ist die große Wende
    und das Rätsel ist zu __ __ __ __ .

    Anne, Kl. 3 b

     

    Der Kleiber - Vogel des Jahres 2006

    Foto: NABU/M. Delpho

    Seit 1971 kürt der NABU (Naturschutzbund Deutschland) den „Vogel des Jahres“. Der Vogel des Jahres 2006 ist der Kleiber, ein Waldvogel. Er ist 12 bis 15 Zentimeter groß, ungefähr so groß wie eine Meise. Am Rücken sind die Federn blaugrau, am Bauch rötlich. An der Seite des Kopfes hat er einen schwarzen Streifen bis zum langen, spitzen Schnabel. Wenn ihr einen Vogel seht, der den Baumstamm hinunter klettert, dann ist das ein Kleiber, denn er kann als einziger den Baumstamm kopfüber hinunter laufen.

    Die Nahrung des Kleibers sind hauptsächlich Insekten, aber auch Samen, Beeren und Nüsse.

    Der Name Kleiber (= Kleber) kommt von seinem Verhalten: Er kleibert (=klebt) den Eingang zu seiner Bruthöhle mit Lehmkügelchen so weit zu, dass er selbst gerade noch durchschlüpfen kann. So schützt er sein Nest vor Mardern oder Krähen, die das Nest ausrauben wollen. Der Kleiber braucht ältere Bäume, in denen er nisten kann. Die Förster sollen deshalb alte Bäume stehen lassen, um dem Kleiber den Lebensraum zu erhalten.

    Markus, 3 b

     

    Rezept: Essbare Streichhölzer

    Die gebackenen „Streichhölzer“ schmecken gut und sind auch ein schönes Geschenk zum Geburtstag.

    Zutaten für den Teig (ungefähr 75 Streichhölzer):
    125 g Butter - 125 g Zucker - 2 Teelöffel gemahlener Zimt - 1 Päckchen Vanillezucker - 2 Eier - 100 g Mehl - 100 g feine Haferflocken - 50 g Speisestärke

    Für den Guss:
    75 g Puderzucker - 1 halbes Päckchen rotes Götterspeisenpulver

    Zubereitung:
    Die Butter, den Zucker und den Vanillezucker mit dem Zimt schaumig rühren. Anschließend die Eier einzeln nacheinander hinein geben und die restlichen Zutaten nach und nach unterrühren. Dann den Teig eine Stunde lang kalt stellen. Danach in einen Spritzbeutel mit einer großen Lochtülle füllen und auf ein Backblech (mit Backpapier belegt) 10 cm lange Streifen spritzen.

    Das Backblech in den vorheizten Backofen schieben und bei 200 Grad ungefähr 8 Minuten lang backen. Die fertigen Stäbchen gut auskühlen lassen, bevor sie verziert werden.

    Verzierung:

    Den Puderzucker mit einem Esslöffel Wasser verrühren. Ein Ende der gebackenen und ausgekühlten Stäbchen wird zuerst in den Puderzuckerguss und sofort danach leicht in das Götterspeisenpulver getaucht. Jetzt muss der Guss nur noch trocknen, und dann können die fertigen „Streichhölzer“ in eine entsprechende Schachtel gefüllt werden. Anzünden kannst du diese Streichhölzer natürlich nicht … Guten Appetit!

    Eva, 4 a

     

    Achtung! Rätsel mit Fallen

    1. Steckt man die Gämsenfeder an den Hut oder auf den Hut?

    2. Wie können fünf Kinder Geldstücke aus einem Geldbeutel so untereinander aufteilen, dass jeder von ihnen ein Geldstück erhält und doch noch eins im Beutel bleibt?

    3. An welchem Tag ist die Sonne zwar aufgegangen, aber nicht untergegangen?

    4. Warum kann es eigentlich nicht zwei Tage hintereinander regnen?

    5. Wer ist das? Sitzt auf einem Baum, breitet die Flügel aus und ruft „Aha!“

    6. Warum läuft der Hase so schnell über den Berg?

    7. Wie viele Eier konnte Herkules nüchtern essen?

    Rebecca, 4 a

    Die Antworten findet ihr hier:

     

    Ägypten

    Das alte Ägypten war ein sehr interessantes Land. Ein sehr junger Pharao war Tutanchamun. Er ist in Ägypten mit 9 Jahren Pharao geworden. Leider wurde er nie richtig erwachsen, denn er wurde wahrscheinlich nur 18 oder 19 Jahre alt. Sein Grab wurde im Jahre 1922 von dem Archäologen Howard Carter im Tal der Könige gefunden.

     

    Kennt ihr euch auch sehr gut mit Ägypten aus? Dann ist das Quiz was für euch.

    1. Wie viele Paar Schuhe fand man in Tutanchamuns Grab?
    a) fast 100 Paar
    b) nur ein Paar

    2. Wer war im alten Ägypten der König der Unterwelt?
    a) Cäsar
    b) Osiris

    3. Wie viele Kammern wurden in Tutanchamuns Grabstätte entdeckt?
    a) Vier
    b) Zwei

    4. Wie hieß Tutanchamuns Frau?
    a) Claudia
    b) Anchesensmun

    5. Wie alt war Tutanchamun, als er heiratete?
    a) 22
    b) 6 oder 7

    6. Wo wurde Tutanchamun bestattet?
    a) Giesha
    b) Im Tal der Könige

    7. Wie viele Betten fand man in Tutanchamuns Grabstätte?
    a) 6
    b) 1

    Viel Spaß beim Lesen und Raten! Die Lösungen findet ihr hier:
    Annika und Tanja, 4 b

     

    Glück! Was ist das?

    In der deutschen Sprache wird „Glück“ in zwei unterschiedlichen Bedeutungen gebraucht:

    Man kann „Glück haben“: Durch einen Zufall passiert einem etwas Gutes. Du denkst „Da habe ich aber Glück gehabt!“ Beispiele: Du gewinnst einen schönen Preis mit einem Los, du erwischst die S-Bahn gerade noch, du stehst im Supermarkt in der schnellsten Schlange an, du bekommst gerade noch die bessere Note in der Probe, usw. Das Gegenteil von dieser Art Glück ist Pech oder Unglück.

    Zum neuen Jahr oder zum Geburtstag wünscht man sich „Viel Glück!“ Du kennst sicher auch das Lied „Viel Glück und viel Segen auf all deinen Wegen“, mit dem man jemandem gratuliert.

    Man kann aber auch „Glück empfinden“, also glücklich sein, ohne dass gerade ein glücklicher Zufall passiert. Glück ist ein sehr gutes, angenehmes Gefühl. Man fühlt sich einfach rundum wohl. Wann und warum jemand glücklich ist, ist ganz unterschiedlich. Wir haben verschiedene Leute gefragt, ob und warum sie glücklich sind. Manche haben uns auch erzählt, wann sie glücklich wären, also was sie glücklich machen würde.

    Umfrage: Warum bist du glücklich? Was macht dich glücklich?

    Das sagen unsere Redakteure: Ich bin glücklich, …

    ... wenn ich bei meiner Familie bin oder mit meinen Freundinnen zusammen sein kann. (Rebecca)
    ... weil ich eine Familie habe (Eltern, Schwester, Oma und Opa) und wenn ich schnell mit den Hausaufgaben fertig bin. (Marcel)
    ... wenn ich eine Eins habe, wenn ich mit meiner Familie zusammen bin und weil ich zwei Meerschweinchen habe. (Annika)
    ... wenn ich Einser habe und wenn ich Fußball spiele und meine Mannschaft gewinnt. (Marco)
    ... wenn ich bei meinen Freunden oder bei meiner Familie sein kann. Meine Eltern erfüllen mir nämlich alle Wünsche. (Leon)
    ... wenn ich gute Noten schreibe, wenn ich gesund bin, wenn ich genügend Zeit zum Spielen habe und wenn Ferien sind. (Lisa)
    ...wenn wir viele Fußballturniere gewinnen und viele Pokale bekommen und wenn ich Einser schreibe. Meine Schwester ist glücklich, wenn sie das Gymnasium schafft und einen guten Beruf bekommt. (Markus)
    ... weil ich Freundinnen habe und mit ihnen spielen kann. (Eva)
    ... wenn ich gesund bin und gute Noten habe und auch, weil ich mit meinen Freundinnen spielen kann. (Julia)
    ... wenn ich mit meinen Freunden zusammen bin und wenn ich Geburtstag habe. (Theo)
    ... weil ich einen Bruder habe und wenn ich eine Eins bekomme. (Tanja)

    Und das sagen unsere Lehrer/innen: Ich bin glücklich, …

    … weil ich Spaß an meinem Beruf habe und wenn ich mit meiner Familie zusammen bin und wir alle gesund sind. (Frau R.)
    … wenn ich mit meinen Lieben und mit mir im Frieden leben kann. (Herr B.)
    … wenn ich ganz oben auf einem Berg stehe und mich die Sonne anscheint und wenn ich viel Zeit für meine Familie habe. (Frau S.)
    … wenn ich im Urlaub am Strand bin. (Frau L.)
    … wenn ich meine Arbeiten alle erledigt habe und Zeit für mich habe. (Frau V.)
    … weil ich eine ganz liebe kleine Enkeltochter habe. (Frau H.)

    Das sagt Lisa-Marie, Klasse 3 a:

    Ich bin glücklich, weil ich Freunde habe, wenn Sommerferien sind und wenn ich bei meiner Freundin übernachten darf.

    Mein Bruder Florian ist glücklich, weil er den Übertritt ins Gymnasium geschafft hat, wenn er eine Eins schreibt und wenn er nach der Schule zu seinen Freunden gehen kann.

    Meine Mama ist glücklich, wenn sie bei den Messen ganz viel verkauft oder wenn sie zu Hause bei ihren Kindern bleiben kann und nicht in die Firma muss.

    Mein Papa ist glücklich, wenn es ihm gut geht und er nicht krank ist.

    Das sagt Anne, Klasse 3 b:

    Ich bin glücklich, weil ich Freunde habe, weil wir nicht Not leiden müssen, weil wir in Frieden leben. Ich wäre glücklich, wenn immer Frieden auf dieser Erde wäre, wenn ich meine Großmutter häufiger sehen würde, wenn ich einen Hund hätte.

    Meine Schwester Sonja ist glücklich, weil sie viele Spielsachen hat. Sie wäre glücklich, wenn sie ein Pferd hätte.

    Meine Mama ist glücklich, weil sie zwei Kinder hat. Sie wäre glücklich, wenn sie besser Klavier spielen könnte.

    Mein Papa ist glücklich, weil wir (also unsere Familie) zusammen in einem Haus leben.

     

    Fußballer-Rätsel

    In diesem Suchrätsel sind 11 Namen (Vor- und Nachnamen) von deutschen Fußballern versteckt. Du findest sie waagrecht, senkrecht oder diagonal. Hast du alle gefunden? Hier ist die Auflösung:
    Jakob und Thomas, Klasse 4 a

     

    Fußball

    Wusstest du schon, dass manche Stadions, z. B. das Maracana - Stadion in Rio de Janeiro für 170 000 Zuschauer Platz hat? Die Allianz - Arena ist das Stadion von München. 66 000 Zuschauer passen hinein. Dort wird am 9. Juni 2006 das Eröffnungsspiel der Fußballweltmeisterschaft stattfinden.

    Jetzt erklären wir euch einige Besonderheiten beim Fußball:

    Es gibt gelbe und rote Karten. Die gelbe Karte bedeutet Verwarnung und die rote Karte Platzverweis. Wenn dir der Schiedsrichter die gelbe Karte zeigt, macht er das nur, wenn du ein schweres Foul begangen hast oder den Ball absichtlich mit der Hand gespielt hast.

    Wenn du aber die rote Karte gezeigt bekommst, darfst du nicht mehr mitspielen. Du bekommst sie aber nur, wenn du ein sehr brutales Foul gemacht hast, oder den Schiedsrichter tretest, beleidigst und bespuckst.

    Das Kopfballspiel ist ein sehr heikles Thema. Doch es ist toll anzusehen, wenn Spieler Kopfballtore erzielen oder der Ball aus der Abwehr geköpft wird. Aber es ist auch sehr gefährlich, weil man mit dem gegnerischen Spieler zusammenstoßen könnte.

    Wer Fußball spielt, findet sehr viele Freunde denn dieses Hobby ist nicht nur in Deutschland sondern auf der ganzen Welt ein sehr bekannter Sport.

    Hallo an alle Fußballfans: 2006 kommt die Weltmeisterschaft nach Deutschland! Seid ihr für Deutschland dabei? Wir schon!

    Marco und Leon,4 b

     

    Meine Hobbys

    Mein allergrößtes Hobby ist Klettern in der Halle, weil es ganz viel Spaß macht. Ich liebe es einfach, hoch oben in der Luft zu sein.

    Mein zweites Hobby ist Schwimmen. Es ist nämlich so lustig, wenn man planschen kann und nass ist.

    Lisa-Marie, 3 a

     

    Die Pyramide - eine Artistik-Nummer

    Sucht euch fünf Freunde, und schon könnt ihr anfangen. Zuerst stellen sich die drei stärksten von euch nebeneinander und gehen auf alle Viere. Achtet darauf, dass ihr euer Gewicht gleichmäßig auf Arme und Knie verteilt. Jetzt sind die nächsten zwei an der Reihe.

    Klettert vorsichtig auf die Rücken eurer Mitspieler und geht ebenfalls auf alle Viere. Eines ist wichtig: Beide Kletterer der zweiten Reihe stützen sich mit einer Hand und einem Bein auf den jeweils äußeren und den mittleren Spieler der unteren Reihe. Nur so wird die Pyramide stabil genug, dass ein weiterer Spieler auf die Spitze klettern kann. Jetzt ist der letzte und leichteste von euch dran und kniet sich auf die beiden Rücken der oberen Mitspieler.

    Eva, 4 a

     

    Rezept Schokoflakes

    Zutaten:
    2 Tafeln Zartbitterschokolade - 1 Tafel Vollmilchschokolade - beliebig viele Corn-flakes

    Zubereitung:
    Zartbitter- und Vollmilchschokolade erhitzen, bis beide flüssig sind. Nun nach und nach Cornflakes gleichmäßig unterrühren. Danach ca. 1 teelöffelgroße Portionen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech verteilen und abkühlen lassen. Die kleinen Klumpen behutsam vom Backpapier lösen.

    Da kriegt man richtig Hunger, oder? Also ran an den Kochlöffel, und viel Spaß beim Backen!

    Eva, 4 a

     

    Die Schwarzpappel: Der Baum des Jahres 2006

    Bild: Nabu

    Ein schnell wachsender Riese, vom Aussterben bedroht!

    Seit 1989 wird regelmäßig eine Baumart zum Baum des Jahres gewählt. Für 2006 wurde die Schwarzpappel zum Baum des Jahres ausgerufen.

    Die Schwarzpappel gehört zu den Baumarten, die eigentlich weit verbreitet sein müssten. Aber inzwischen ist sie so selten geworden, dass sie in der Roten Liste bedrohter Pflanzenarten steht. Dafür gibt es viele Gründe, vor allem die Veränderung der natürlichen Flussufer. Weil sie viel Licht, Wasser und Nährstoffe benötigt, wächst die Schwarzpappel bevorzugt an Flussufern. Ältere Schwarzpappeln sind schon eine kleine Sensation, denn es gibt in ganz Deutschland nur noch ungefähr 3000 Stück.

    Die Schwarzpappel verdankt ihren Namen der dunklen Baumrinde. Sie wächst bis zu 35 Meter hoch, der Stamm kann zwei Meter dick werden.

    Wenn du in der Landschaft in Flussnähe einen frei stehenden Baum mit einer mächtigen, fast so breiten wie hohen Krone und mit weit ausladenden, tief angesetzten Ästen siehst, könnte es sich um eine Schwarzpappel handeln.

    Ihre Blätter flattern schon bei leichtem Wind auffällig, weil sie an einem etwa 8 cm langen Stiel sitzen, der nicht rund sondern seitlich zusammen gedrückt ist, also wie ein Band geformt ist.

    Eva, 4 a

    Freitag der 13. - Unglück?

    Ist der Freitag der 13. echt ein Pechtag, wie viele Leute glauben? Der Freitag der 13. ist nur ein Aberglaube, den es schon sehr lange gibt. Woher kommt dieser Aberglaube?
    An einem Freitag wurde Jesus gekreuzigt, das war ein Unglückstag.
    Die 13 hielten die Menschen für eine Unglückszahl, denn Jesus wurde beim letzten Abendmahl vom 13. (von Judas) verraten.
    Der Aberglaube ist so weit verbreitet, dass manche Hotels keine Zimmer mit der Nummer 13 haben oder Fluggesellschaften auf die 13. Sitzreihe verzichten.
    An einem Freitag dem 13. geschehen aber nicht mehr Unglücksfälle als an allen anderen Tagen. Im Jahr 2006 gibt es Freitag den 13. zwei Mal!

    Lisa, 4 a

    Interessantes über die Zahl 13:

    Kennst du die Redewendung „jetzt schlägt's aber 13“? Das bedeutet, dass etwas Schlimmes passiert ist oder passieren wird. Die 13 kommt nämlich nach der 12 und die 12 gilt in vielen Kulturen als heilige Zahl und steht für Ordnung:
    Ein Jahr hat 12 Monate, ein Tag hat 12 Tag- und 12 Nachtstunden, es gibt 12 Sternzeichen, 12 Hauptgötter der Römer und Griechen, 12 Apostel, 12 Stück sind „1 Dutzend“, bis 12 haben wir eigenständige Zahlwörter, ab 13 werden sie zusammengesetzt.
    Also ist 13 einer zuviel - wie im Märchen „Dornröschen“, wo 13 gute Feen eingeladen waren. Es waren aber nur 12 Plätze da, weshalb die 13. Fee böse wurde, so dass alle im Schloss 100 Jahre lang schlafen mussten. Da kann die 13 doch nur Durcheinander bringen und gilt bei vielen als Unglückszahl.

     Man kann sie aber auch zu einer Glückszahl machen! Bei der allerersten Ziehung der Lottozahlen in Deutschland am 9. Oktober 1955 zeigte die erste Kugel die 13!!!

     

    Der Marienkäfer - Ein Glückssymbol

    Der Marienkäfer wurde zum Insekt des Jahres 2006 gewählt. Hier erfahrt ihr ein bisschen mehr über den bekannten kleinen Käfer.

    Seinen Namen erhielt der Marienkäfer im Mittelalter. Die Bauern erkannten schon damals, dass der Marienkäfer ein wichtiger Nützling im Kampf gegen Läuse ist (Ein Käfer verspeist jeden Tag 40 bis 50 Blatt- und Schildläuse). Sie betrachteten ihn als Geschenk der heiligen Maria und gaben dem kugeligen Sechsbeiner den Namen Marienkäfer. Der Marienkäfer gilt auch als Glücksbringer.

    Lisa, 4 a

    So entwickelt sich ein Marienkäfer

    Im Frühsommer legt das Weibchen 400 gelb-orange Eier an die Unterseite von Blättern. Aus den Eiern schlüpfen nach 7 bis 10 Tagen Larven. Diese essen sehr viel und wachsen sehr schnell. Die Larven häuten sich 3 Mal, dann haben sie ihre volle Größe erreicht. Nach 4 Wochen hört die Larve auf zu fressen und befestigt sich an einer Pflanze. Sie verpuppt sich. Nach 4 bis 10 Tagen schlüpft dann der fertige Marienkäfer. Seine Farbe bekommt er erst nach ein paar Tagen.

    Rebecca, 4 a

    Die Flügel

    Der Marienkäfer hat zwei Flügelpaare: rote Deckflügel und darunter ganz dünne, durchsichtige Flügel. Wenn der Käfer krabbelt, sieht man die dünnen Flügel nicht, aber er benutzt sie zum Fliegen. Die auffällige rote Farbe der harten Deckflügel soll Feinde abschrecken. „Vorsicht, ich bin ungenießbar!“

    Verschiedene Arten von Marienkäfern

    Es gibt fast 5000 verschiedene Arten von Marienkäfern auf der Welt. In Mitteleuropa leben fast 100 verschiedene Arten. Man unterscheidet sie nach ihrer Farbe und der Anzahl der Punkte. Die häufigsten Marienkäfer sind die „Siebenpunkte“. Die Zahl der Punkte auf den Deckflügeln sagt übrigens gar nichts über das Alter des Käfers aus!

    Martha, 3 a

    Hier kannst du noch viel mehr über den Marienkäfer erfahren und wunderschöne Bilder finden:

     

    Glück gehabt (1)

    Erfundene Geschichten zu diesen Bildern:

    In den Weihnachtsferien schneite es. Frau Müller ging mit ihren Kindern Tina, Tim und Simon zum Schlittenberg. Sie sagte: „Seid schön brav, ich komme in einer Stunde wieder.“ Die Mutter ging wieder, und die Geschwister rutschten und rutschten mit ihren Schlitten. Auf einmal sah Tim, der Größte, einen zugefrorenen Teich neben dem Schlittenberg. Er sagte: „Kommt mit, hier ist tolles Eis!“ Da kamen die Geschwister angelaufen.

    Tim war schon auf dem Eis. Da fiel Tina wieder ein, dass sie nur Schlitten fahren durften. Sie rief: „Komm wieder her, Tim! Unsere Mami hat doch gesagt, wir sollen nur Schlitten fahren.“ Da machte es „knack!“ und wieder und wieder „knack!“ Simon bekam Angst und schrie: „Komm doch wieder her! Das Eis ist vielleicht nicht fest genug.“ Auf einmal knackte es ganz laut und Tim brach in das Eis ein. Er schrie: „Hilfe, Hilfe, ich ertrinke! Mir ist so kalt!“ Die Geschwister hatten furchtbare Angst, aber Tina, die Kleinste, sagte zu Simon: „Komm, wir machen eine Kette.“ Dann zogen sie ihren Bruder raus.

    Nach kurzer Zeit kam Mutti und sagte erschrocken: „Wir fahren sofort nach Hause.“ Sie steckte Tim gleich ins Bett und fragte: „Was ist denn in dich gefahren? Ich habe euch doch extra gesagt, ihr sollt Schlitten fahren und nicht auf das Eis gehen. Da hast du ja noch einmal Glück gehabt!“ Tim musste mit einer Erkältung im Bett bleiben, während die anderen draußen im Schnee spielten und eine ganze Schneemannfamilie bauten.

    Lisa-Marie, 3 a

    Glück gehabt (2)

    In den Weihnachtsferien schneite es. Frau Müller ging mit ihren Kindern Christian, Florian und Susi zum Schlittenberg. Sie sagte: „Fahrt jetzt Schlitten und habt viel Spaß! Ich hole euch später wieder ab.“ Die Kinder fuhren Schlitten, eine ganze Weile. Da sagte Christian auf einmal: „Schlitten fahren ist langweilig.“ Er hatte einen kleinen Weiher neben dem Berg erblickt. Schnell lief er hin. Der Weiher sah zugefroren aus. Er wollte schon aufs Eis, doch da riefen seine Geschwister wie aus einem Mund: „Geh nicht aufs Eis, du könntest einbrechen!“ „Ihr ängstlichen Babys“, sagte Christian. Da war er auch schon auf dem Eis. „Schaut, wie schön das geht!“, rief Christian. „Nicht mehr lange!“, rief Susi.

    Da machte es laut „krack!“ und man hörte einen Hilfeschrei. Christian war eingebrochen. „Hilfe! Holt mich hier raus! Ich erfriere sonst noch. Steht nicht so dumm rum, ihr Dummerchen!“, schrie Christian. „Bleib ruhig!“, rief Susi. „Wie kann ich denn ruhig bleiben, wenn ich am Erfrieren bin!“, schrie Christian aus voller Kehle. „Wir müssen ihn rausholen“, sagte Florian zu Susi. „Ja“, stimmte Susi ihm zu. „Susi, du bist leichter als ich, geh vor mich“, sagte Florian. „Beeilt euch!“, rief Christian, „ich erfriere sonst noch!“

    Susi stellte sich an den Rand des Weihers und sagte beruhigend: „Gib mir deine Hand!“, und Christian gab sie ihr. Florian zog an Susi und so schafften sie es, ihren Bruder raus zu ziehen. Glück gehabt!

    Danach liefen sie schnell nach Hause. Die Mutter schimpfte Christian, dass er auf das Eis gegangen war und sie lobte Susi und Florian, dass sie so schlau waren.

    Marcel S., Klasse 3 a