Hier ist die 15. Ausgabe unserer "Gruschkiste" vom Februar 2003.

Die unterstrichenen Themen gibt es hier zu lesen! Zur Inhaltsübersicht geht' s mit dem gelben Pfeil wieder zurück.
Die gedruckte Ausgabe hat 36 Seiten und kostet 1 €.

Viel Spaß beim Schmökern!

 Was war dein Ereignis 2002?

 Fasching , Karneval, Fastnacht

 Warum? Warum?

 Klasse 4 a im Gemeinderat

Unsere Fragen an den Bürgermeister

Karate

Unsere (armen?) Ohren !

Lachen ist gesund!

Witze

 Schnuppertag in der Hauptschule

Panda - der weltberühmte Bambusbär

Ein Fall für Detektiv Tom (Krimi)

Kirchheimer Schauspielerinnen

Ein Dieb in Heimstetten  (Krimi)

 Aufregung um einen Dieb(Krimi)

Pisa ? Pisa!Unsere Leseaktionen

 Klaro Kindernachrichten

Detektiv Max zeigt sein Können (Krimi) 

 Schnapp dir ein Buch

 Tesalino und Tesalina

 Antolin

Was war dein Ereignis 2002?

Wir haben die Kinder aus unserer Klasse und die Lehrer/innen unserer Schule gefragt, was für sie das wichtigste Ereignis im Jahr 2002 gewesen ist:

Saskia: Ich habe mein Schwesterchen Chiara bekommen.
Vanessa: Und ich habe eine Halbschwester, Naomi, bekommen und die Saskia in Italien getroffen.
Karina: Ich bin von Feldkirchen nach Heimstetten umgezogen.
Tamara: Und ich bin von Kirchheim hierher gezogen und in die neue Klasse gekommen.
Manuel: Im Urlaub in Griechenland durfte ich ein Chamäleon auf den Arm nehmen.
Marina, Christopher, Hanna: Wir haben bei der Ausstellung im Gymnasium eine Vogelspinne und einen Skorpion über die Hand krabbeln lassen und eine Schlange auf den Arm genommen.
Nico, Vanessa, Larissa: Wir haben alle drei den gelb-weißen Gurt in Karate bekommen.
Miso: Ich habe im Urlaub  selbst einen Fisch gefangen.
Tanja: In den großen Ferien durfte ich ein Pflege-Meerschweinchen versorgen.
Christina: Am Bodensee habe ich beobachtet, wie ein Schwanennest gebaut wurde.
Daniel: Ich habe zwei Kätzchen  bekommen, Tim und Tom. Auf den Fotos sind sie ungefähr acht Wochen  alt.

Antworten der Lehrerinnen:

Frau Maier: Ich habe die Klasse 1 a bekommen, eine sehr nette Klasse.
Frau Emke: Ich habe erfahren,  dass ich schwanger bin und bald ein Baby bekomme.
Frau Laubmeier: Meine beiden Kinder sind von zu Hause ausgezogen.
Frau Minkus: Unsere Schmetterlinge sind im Klassenzimmer ausgeschlüpft.
Frau Schuster: Ich habe einer  meiner nettesten Klassen bekommen. Die Kinder arbeiten fleißig und freudig  und besitzen viel Anstand: Sie können höflich grüßen und der Lehrkraft die Tür aufhalten.
Frau Brückler: Ich war im  Urlaub in Rom.
Frau Schumacher: Ich war in Istanbul mit meinen Söhnen und wir haben auf dem Basar eingekauft und waren in der  Moschee und im Palast des Sultans.
Frau Hilger: Ich bin "MiB" im  Landkreis München geworden, das heißt Medienpädagogisch - informationstechnische Beraterin.  


 Fasching,  Karneval oder Fastnacht?

Das sind drei verschiedene Wörter für das  selbe Fest! Bei uns in Bayern sagen wir Fasching.

Das Wort Karneval stammt aus dem Lateinischen.  Es hieß ursprünglich "carrus navalis" das bedeutet das "Narrenschiff".  Später deutete die Kirche den Begriff um in "carne valis", was so viel heißt wie "Fleisch, lebe wohl!" Denn nach der Karnevalszeit  beginnt für die Gläubigen die Fastenzeit. Deshalb haben die Menschen bei dem Fest noch einmal viel Fleisch gegessen.

Seit wann und warum feiert man Fasching bzw. Karneval?

Ganz früher war Karneval ein Fruchtbarkeitsfest, mit dem wie in einer Art Erntedankfest die Fruchtbarkeit der Erde gefeiert wurde. Zuerst malten sich die Menschen die Gesichter an, später wurden Masken geschaffen, die man sich aufsetzte.

Im Mittelalter feierte man Karneval auch, um die bösen Geister und den Winter zu vertreiben. Daher wurde mit Schellen, Rasseln und anderen Instrumenten großer Lärm gemacht. Dieses Fest war ein heidnisches Fest. Heiden nennt man alle Menschen, die an mehrere Götter glauben. Deshalb sah die Kirche das Fest gar nicht gern und wollte es verbieten.

Das Volk hielt aber an dem alten Brauch fest. Da übernahm  die Kirche den Brauch und wandelte ihn so um, dass er zur christlichen Religion  passte. Seitdem darf Fasching wieder offiziell gefeiert werden.

Michael, 4 b   nach oben


Warum? Warum? Warum?

Hier gebe ich euch Antworten auf einige Fragen zu Tieren:

Warum haben Elefanten Rüssel?

Der Rüssel ist die Nase des Elefanten. Er  dient zum Riechen und Atmen, aber auch als eine Art Hand, um Sachen  aufzuheben oder vom Baum Obst abzureißen. Er benützt ihn zum Trinken und sogar als Schlauch, um sich mit Wasser zu bespritzen.

Warum haben Giraffen so lange Hälse?

 Mit ihren langen Hälsen können Giraffen bis in die höchsten Baumwipfel hinaufreichen zu den saftigsten  Blättern. Trotz ihres enorm langen Halses hat die Giraffe nur  sieben Halswirbel genauso viel wie der Mensch

Warum haben manche Tiere einen Panzer?

 Viele Tiere wie z. B. Schnecken, Krebse oder  Schildkröten, schützen ihren weichen, verletzlichen Körper  durch einen harten Panzer. Sie ziehen sich bei drohender Gefahr in ihren Panzer zurück wie in eine Ritterrüstung.

Miso, 4 a nach oben


Klasse 4 a im Gemeinderat

Im November 2002 lernten wir in HSK alles über unsere Gemeinde. Dabei besuchten wir auch den Bürgermeister im Rathaus. Am Dienstag, den 3.12.2002 schauten wir dann bei einer Ausschusssitzung des  Gemeinderats zu.

Bevor die Sitzung anfing, durften wir vor allen Leuten unseren Antrag auf Erstellung einer Eisbahn vortragen. Unsere Klassensprecher, Tanja und Manuel haben den Antrag "charmant" vorgelesen. Sie wagten zum Schluss  sogar noch den Spruch "Wir hoffen, dass es nicht zu teuer wird."

Schon nach einer Woche wurde unser Antrag verwirklicht.  Die Eisbahn wurde auf dem alten Tennisplatz gebaut.

In der Ausschusssitzung wurde auch noch darüber  diskutiert, ob das Schwimmen abgeschafft werden soll, weil es für die  Gemeinde sehr teuer ist. Aber Rektor Segerer wehrte das erfolgreich ab.

Dominik und Viktor, 4 a nach oben


Wie kam es zu unserem Antrag?

Vielleicht interessiert euch die Vorgeschichte?

Als wir in HSK alles über die Gemeinde lernten,  durften wir mit Frau Hilger im Sitzungsraum (das ist der Mehrzweckraum neben  unserer Aula) spielen, wie eine Gemeinderatssitzung abläuft. Als Thema, über das wir diskutieren sollten, gab sie uns den Vorschlag, auf einem  der alten Tennisplätze eine provisorische Eisbahn zu bauen.

Wir sollten diskutieren, was für Gründe es für so eine Eisbahn gibt oder was man alles dagegen haben könnte. Danach mussten wir als Aufsatz jeder einen Brief mit unserem Antrag an die Gemeinde entwerfen.  Aus den vier besten Aufsätzen bastelten wir dann unseren Antrag zusammen. Hier könnt ihr ihn lesen.


Unsere Fragen an den Bürgermeister

Als die 4. Klassen im Dezember den Bürgermeister Heinz Hilger im Rathaus besuchten, haben wir ihm einige Fragen gestellt :

Wie viele Schulden hat die Gemeinde? 7.000.000 € (=7 Millionen)

Wann wurden die Gemeinden Kirchheim und Heimstetten  zusammen
gelegt? 1978

Wie lange sind Sie schon Bürgermeister? 13 Jahre, seit 1990

Wie viel täte ein Schwimmbad kosten? 1.000.000 € (=1 Million)

Wie viel kostet die Sportanlage mit Versicherung uns im Jahr? 200.000 € (=zweihunderttausend)

Michael, 4 b nach oben


 Witze - Witze - Witze  - Witze - Witze

"Was tust du, Annie? Lernst du gerade etwas ?" - "Nein,  Herr Lehrer, ich höre Ihnen zu."

Die Mutter fleht ihren Sohn an: "Streng dich doch endlich  einmal etwas mehr an!" Darauf der Sohn: "Ich will mich nicht anstrengen.  Ich will nicht klug werden. Ich will auch nicht schön werden. Ich will genauso werden wie Vater."

Ein älterer Herr mit ziemlich kahlem Kopf fragt  seinen Frisör: "Können Sie mein Haar locken ?" "Versuchen kann ich's ja. Aber ob es herauskommt ?"

Am ersten Tag fragt die Lehrerin die Erstklässler nach ihrem Namen. "Ich heiße Hanna", sagt die erste Schülerin  eifrig. "Hanna? Das heißt doch Johanna! Der nächste." "Sepp". "Dein richtiger Name ist Josef. Und du?". Der nächste überlegt eine Weile. Dann sagt er mit runzeliger Stirn: "Ich heiße aber nicht Jokurt!".

Der Mathelehrer gibt die Klassenarbeit zurück. "Sie ist diesmal schlecht ausgefallen. Die Prozentrechnung werden wir noch einmal wiederholen müssen. 75% von euch haben eine Fünf geschrieben."  In der hintersten Reihe kichert jemand. "Was gibt's da zu kichern?" "Aber  so viele sind wir doch gar nicht!".

Der Mathelehrer ist der Verzweiflung nahe. "Merkt es euch ein für alle Mal: es gibt keine größeren und kleineren  Hälften!" Die Klasse schaut ihn mit treuherzigen Augen an. "Aber was rede ich mir den Mund fusselig?", stöhnt der Lehrer. "Die größere Hälfte von euch wird das sowieso nicht kapieren".

"Was glaubst du wohl, welche Worte der Lehrer am häufigsten  von seinen Schülern hört?" "Weiß ich nicht!" "Genau!", seufzt der Lehrer.

Die Mathelehrerin ruft Nathalie auf: "Stell dir vor, du hast drei Lakritzschnecken. Ich nehme dir zwei weg. Was macht das?"  " Ach, Frau Lehrerin, das macht gar nichts. Ich mag kein Lakritz."

"Fragt das Schlangenkind die Schlangenmama: "Sind wir  eigentlich giftig?" Die Mutter: "Ja, wieso?" "Ich habe mir gerade auf die Zunge gebissen."

Treffen sich zwei Hunde auf der Straße. Sagt der eine: "Wau!" Fragt der andere: "Worüber staunst du?"

Fritz kommt in das Wohnzimmer und fragt seine Mutter:  "Mama, darf ich noch ein Glas Wasser haben?" Die Mutter darauf: "Das ist schon das siebzehnte. Jetzt reicht's!" Fritzchen: "Mama, aber mein Bett brennt!"

Michael, 4 b nach oben


Karate, die Kunst der leeren Hände

  Das ist das japanische Schriftzeichen für Karate.

Das erste Zeichen heißt kara (=leer, unbewaffnet), das zweite Zeichen heißt te (=Hand).

Karate ist eine japanische Kampfsportart mit "leeren Händen", also ohne Waffen, die man ab 6 Jahre erlernen kann. In den letzten 20 Jahren wurde in Europa Karate als Selbstverteidigung bekannt. Durch Film und Fernsehen wurde diese Kampfsportart als brutal hingestellt,  aber man lernt sich zu verteidigen, wenn einen jemand angreift.
Wir haben einmal in der Woche beim Kirchheimer SC eine Stunde Training und lernen und üben alles.

   

Karate besteht aus drei Hauptelementen:

1. Kihon (Grundschultraining)
Der Anfänger beginnt zunächst in einem Karate - Dojo in der  Grundschule. Zuerst lernt er Faust- und Fußschlag. Man muss auf das Gleichgewicht und die Atmung achten und den Treffpunkt auf der Brust genau im Auge behalten. Beim Training muss man einen Zentimeter vom Körper  Abstand halten, also nicht richtig zuschlagen.

2. Kata (vorgeschriebene Kombination)
Danach lernt man Kata. Es gibt etwa 40 Kata, das sind verschiedene Kampfstellungen.  Die muss man ganz genau einüben und bei den Gurtprüfungen vormachen. Wenn man eine Stellung nicht genau beherrscht, fällt man durch.

3. Jiyu-Kumite (freier Kampf)
Der freie Kampf ist die beliebteste und aufregendste Form des Karate. Den  machen aber nur die Fortgeschrittenen. Er ist ein Zweikampf.

Eine Karatestunde bei uns läuft  ungefähr so ab:
Man zieht sich den Karateanzug an: weiße Hose, weiße Wickeljacke,  die mit dem Gürtel festgemacht wird, (keine Schuhe!)

Dann begrüßen wir  uns so:
hinknien, Augen zu "Mokuso" = Meditation und Konzentration, ungefähr eine Minute, danach Augen öffnen, aufstehen, verneigen, Begrüßung des Meisters "Sensei ni Rei" , Begrüßung der Schüler "Otagai ni Rei". In Japan heißt Rei Verneigung, Gruß.

Danach beginnt das Training, eine Stunde lang. Wir enden meistens mit Gürtelspringen. Am Ende verabschieden wir uns mit dem Gruß Rei.

Während dem Training zählen wir einige Übungen,  z. B. situps oder Liegestützen oft japanisch:

Ichi

Eins

Ni

Zwei

San

Drei

Shi

Vier

Go

Fünf

Roku

Sechs

Shichi

Sieben

Hachi

Acht

Kyu

Neun

Ju

Zehn

Ungefähr einmal im Jahr machen wir eine Gürtelprüfung. Es gibt verschiedene Gürtel: weiß, gelbweiß, gelb, gelborange,  orange, grün, zwei blaue, drei braune, zehn schwarze. Jede Farbe zeigt, wie gut man ist. Man muss nämlich erst eine Prüfung bestehen, um den nächsten Gurt zu erhalten.

Wir haben beide den gelbweißen Gurt und bekommen im März wahrscheinlich den gelben.

Vanessa und Larissa, 4 a nach oben


Lachen ist gesund!

Lachen ist die beste Medizin , sagt eine alte Volksweisheit. Und das stimmt! Wenn du herzhaft lachst, tut das deinem ganzen Körper gut. Häufiges Lachen stärkt dein Abwehrsystem. Es kann dann Krankheitserreger wie Bakterien oder Viren leichter bekämpfen.

Beim Lachen signalisiert dein Gehirn nämlich deinem Körper "Entspanne dich!". Dadurch wird weniger Stresshormon gebildet, das sonst dein Abwehrsystem hemmt. Das wissen auch Ärzte. In einigen Krankenhäusern kommt  dann auch einmal ein Clown, der die Kinder aufheitert und die Kinder zum Lachen bringt.

Lachen bringt das Zwerchfell in Bewegung und massiert deine Leber, deine Milz  und deinen Darm.
Lachen lässt dein Herz schneller und kräftiger schlagen.
Lachen beschleunigt und  vertieft deine Atmung.
Lachen macht die Pupillen  deiner Augen größer.
Lachen aktiviert deinen  Kreislauf.
Lachen regt deine Gesichtsmuskeln  an. Auch die Muskeln des Tränensacks, so dass du manchmal vor lauter Lachen weinen musst.

Lach gerne und oft dann bleibst du gesund und munter.

Christiana, 4 a nach oben


Unsere (armen?) Ohren!

Wir können glücklich sein, wenn wir zwei gesunde Ohren haben! Aber was müssen unsere armen Ohren den ganzen Tag so alles hören, was uns gar nicht gefällt!

Hanna hat einige Erwachsene und Kinder befragt, was  sie gerne hören und was sie nicht gern hören. Hier sind einige Antworten:

Das höre ich gern:
Musik - Regentropfen - das Plätschern eines Bachs - Vogelgezwitscher - das Jubeln, wenn der FC Bayern ein Tor geschossen hat - meine kleine Schwester, die mir etwas erzählt - das Schnurren meiner Katze - das Rauschen der Blätter  im Wind - eine Geschichte, die mir jemand vorliest - ein Schnitzel, das in der  Pfanne brutzelt

Das höre ich nicht gern:
laute Discomusik - Kindergeschrei - das Gebrüll von Leuten - Krach - das laute Heulen meines Bruders - Straßenlärm - Donner - das Piepsen meines Weckers am Morgen - wenn ich geschimpft werde - Kratzen an der Tafel nach oben


Panda - der weltberühmte Bambusbär

Steckbrief:

  • Bestand vom Aussterben bedroht
  • Lebensweise Einzelgänger
  • Körperlänge 160 - 190cm
  • Schulterhöhe 65 - 70 cm
  • Gewicht 85 - 125 kg ( Männchen, selten  bis 160 kg - Weibchen 70 - 100 kg)
  • Geschlechtsreife mit viereinhalb Jahren
  • Paarungszeit März bis Mai
  • Tragezeit 112 - 163 Tage
  • Anzahl der Jungen 1, manchmal 2 oder 3 pro Wurf
  • Fortpflanzung alle 2 Jahre
  • Nahrung vorwiegend Bambus, wenig andere Pflanzen, manchmal auch Insekten, Bambusratten und Fische
  • Alter in Gefangenschaft 34 Jahre, in freier Wildbahn 10-15 Jahre

Mit seinem schwarzweißen Fell das unverkennbar ist und dem Teddybär - Look zählt der Bambusbär (=Großer Panda) zu den bekanntesten und auch zu den seltensten Säugetieren. Der Grund dafür ist die voranschreitende Zerstörung seines Lebensraums  in den Bergwäldern von China. Es gibt mittlerweile mehrere Schutzprogramme, die sollen den Panda vor dem Aussterben bewahren.

Nachtaktiver Einzelgänger

Der Bambusbär wird abends aktiv und lebt außerhalb der Paarungszeit als Einzelgänger. Tagsüber richtet er sich in Höhlen, dichtem Gebüsch oder hohlen Baumstämmen sein Schlaflager ein. Der Panda steigt im Winter in wärmere Täler hinunter, weil er keinen Winterschlaf hält. Um seine Anwesenheit zu zeigen und Konkurrenten von seinen Nahrungsquellen fernzuhalten, markiert er Steine und Baumstümpfe in seinem Revier mit einem Sekret.

Allein erziehende Mutter

 

Mehrere Pandamännchen müssen um die Weibchen buhlen. Nach der Paarung zieht sich das Weibchen wieder in die Einsamkeit zurück. Im August oder September baut es ein Lager und bringt nach einer Tragzeit von etwas über fünf Monaten meistens ein bis zwei und ganz selten auch drei Junge zur Welt, die zunächst blind und hilflos sind. Sie sind aber als fast einzige Bärenart bereits bei der Geburt von einem schütteren Fell bedeckt.

Bei Nahrungsmangel zieht das Weibchen nur ein Junges auf und lässt die anderen zugrunde gehen. Die kleinen Bären können nach drei Wochen sehen und unternehmen schon nach ungefähr drei Monaten  selbstständig die ersten Erkundungsgänge in die Umgebung. Erst nach neun Monaten werden sie entwöhnt. Danach bleiben sie manchmal noch weitere neun Monate bei der Mutter, bevor sie sich ein eigenes Revier suchen.

Lieblingsspeise Bambus

Die Nahrung der Pandas besteht zu fast ganz aus den  Zweigen und Blättern des Bambus. Da diese Pflanze nicht sehr nahrhaft  ist, muss der Panda täglich 12 bis 15 kg fressen, um satt zu werden.  Gibt es frische Bambussprossen, verspeist er bis zu 40 kg. Meist hält  er sich auf dem Waldboden auf. Um an Leckerbissen zu kommen, klettert er aber auch auf Bäume. Der zusätzliche "Finger" an den Vorderpfoten - ein Knochenfortsatz, der wie ein Daumen funktioniert und besseres Greifen  ermöglicht - hilft ihm bei der Nahrungssuche.

Isolierte Lebensräume

Der Panda war schon im Alten China recht selten. Da  man seine Lebensräume zerstört hat, um Brennholz und Ackerland zu gewinnen, ist er in den letzten Jahrzehnten noch seltener geworden. In freier Natur leben noch ca. 1000 Exemplare, vorwiegend in den 33 Panda - Reservaten. Da die einzelnen Reservate klein und isoliert sind, finden die Pandas kaum neue Futtergebiete und Partner für die Paarung. Deshalb pflanzen sie sich nur noch selten fort. Die Zuchtversuche in Zoos war bisher nicht erfolgreich.

Legende: Wie der Panda zu seiner Farbe kam

Eine uralte chinesische Legende berichtet: Einige Schäferinnen kamen ums Leben, als sie versuchten, einen Panda vor einem Leoparden zu retten. Als die ursprünglich weißen Pandas eine Trauerfeier abhielten, lösten ihre Tränen die schwarze Farbe ihrer Kleider und befleckten  ihr Fell. Während sie sich schließlich umarmten und sich die Augen  rieben, wurden manche Körperteile schwarz gefärbt.

 
Das schwarzweiße Fell dient dazu, den Umriss des Tiers im dichten Wald aufzulösen und es so vor Fressfeinden wie Tigern zu schützen.

Der Kopf ist im Verhältnis zum restlichen Körper sehr groß. In den kräftigen Kiefern stecken flache Backenzähne mit Rillen und Zacken.

Marina und Tanja, Kl. 4 a nach oben


Schnuppertag in der Hauptschule

Die beiden vierten Klassen waren am 12. Dezember zu einem Schnuppertag in der Hauptschule eingeladen. wir wurden sehr nett empfangen von der Rektorin, Frau Mahnecke und von einigen Neuntklässlern, die uns dann die ganze Zeit mit betreuten und herumführten. Sie haben uns die ganze Schule gezeigt und uns alles erklärt.

Schon vorher durften wir uns zwei Fächer aussuchen (PCB, HSB undKBB),  die es bei uns in der Grundschule noch gar nicht gibt. Wir sind dann in die verschiedenen Fachräume gegangen: in den Physiksaal, in die Küche  und in den Computerraum. Dort haben wir dann Unterricht gehabt. Anschließend  konnten wir dann noch ein Quiz über alles machen. Es hat uns alles sehr gut gefallen.

  • Der Lehrer Herr Imbery leitet das Fach PCB, das bedeutet Physik, Chemie und Biologie. Er hat uns drei Kugeln gezeigt und hat behauptet, dass es Atome sind. "Atome sind unendlich klein und sind Dinge, aus denen der Mensch, das Wasser usw. besteht. Herr Imbery war sehr lustig, doch gefährliche Sachen hat er sehr ernst genommen.
  • Herr Imbery hat uns einiges gezeigt, zum Beispiel, dass Metall sich ziemlich ausdehnen kann. Wir haben eine Stahlkugel an einem Stecken in das Feuer gehalten, und dann dehnte sich die Kugel aus und passte nicht mehr in das Loch hinein, in das sie vorher noch reingepasst hatte.
  • Ich war in PCB, wo der Lehrer ein paar Versuche  mit uns gemacht hat. Der erste Versuch war: Auf dem Tisch war eine kleine  Holzklammer befestigt. Auf der Holzklammer war ein Eisenstäbchen  so befestigt, dass es sich nur in die eine Richtung ausdehnen konnte. An dieser Stelle war eine kleine Walze angebracht und an der Walze ein  Holzstäbchen. Herr Imbery hat eine Schüssel mit Spiritus unter  das Eisenstäbchen gestellt und angezündet. Das Feuer erhitzt  den Eisenstab, dieser dehnt sich aus, fährt über die Walze  und treibt damit den Holzstab an.
  • HSB heißt Hauswirtschaftlich-sozialer Bereich. Zuerst haben wir ein Stationentraining gemacht: 1. Fühlstation, 2. Schmeckstation, 3. Riechstation, 4. Hörstation, 5. Sehstation.
    Bei der Sehstation mussten wir auf ein Bild mit einem Baum schauen und alle Früchte zählen. Es war aber auch Gemüse auf dem Baum.
    Bei der Schmeckstation mussten wir Dosenananas und frische Ananas probieren  und vergleichen, was besser schmeckt.
  • In HSB hatten wir Frau Schenk, eine nette und junge Lehrerein. Erst haben  wir einen Seh-, Fühl-, Schmeck-, Hör- und Riechtest gemacht,  dann haben wir den Cäsar Fruchtdrink zubereitet. Da war Orangensaft,  Ananassaft und Grapefruchtsaft drin. Mm, war das lecker!

Rezept für Cäsars  Fruchtdrink:

Menge

Zutaten

Zubereitung

2 Gläser
1 Glas
1 Glas

Orangensaft
Ananassaft
Grapefruchtsaft

Saft abmessen und alles zusammen in einen Krug schütten und verrühren

Verzierung:

Menge / Zutaten

Fruchtspieß: Ananas in Würfel schneiden. Kiwi schälen und in Scheiben schneiden. Den Spieß zur Verzierung über das Glas legen.

¼ Ananas, 1 Kiwi,
4 Holzspieße

Zuckerrand: In einen Teller Saft, in einen anderen Teller Zucker füllen.  Das umgedrehte Glas erst in den Saft, dann in den Zucker tauchen. Fertig!

  • Ich war in KBB , das heißt Kaufmännisch-bürotechnischer Bereich. Wir haben gelernt, wie man beim Computer schreiben lernen kann, ohne auf  die Tasten zu schauen. Die Lehrerin, die uns das beigebracht hat, heißt Frau Haußleiter.
  • Das blinde Schreiben war nicht so leicht, wie man denkt. Auf dem Bildschirm war eine Tastatur abgebildet. Wir legten die beiden Zeigefinger auf die Tasten J und F. Auf der Bildschirmtastatur hat immer eine Taste geblinkt und diesen Buchstaben mussten wir dann auf der Computertastatur drücken. Die Schüler der 9. Klasse  müssen in 10 Minuten so cirka 280 Wörter schreiben auf dem Computer, ohne auf die Tasten zu schauen.

Der Schnuppertag in der Hauptschule war sehr interessant und wir haben viel gelernt dabei. Es hat uns allen sehr gut gefallen und großen Spaß gemacht!

Tanja, Larissa, Vanessa, Viktor, Manuel, Dominik, Miso,  4 a, Michael, 4 b nach oben


Kirchheimer Theaterschauspielerinnen

Wusstet ihr schon, dass bei uns in Kirchheim "berühmte"  Theaterschauspielerinnen und Sängerinnen wohnen? Tanja erzählt  euch hier darüber. Sie spielt selbst in einem großen Münchner Theater mit!

In München gibt es das Residenztheater. Dort wird  seit Juni 2002 das Stück "Der Bauer als Millionär"von Ferdinand Raimund  aufgeführt. Acht Mädchen und ich aus Kirchheim im Alter von 9 - 12 Jahren spielen in diesem Stück mit.

Unser Regisseur heißt Franz Xaver Kroetz. Er ist selbst auch Schauspieler und war schon im Fernsehen zu sehen. Nun zu uns Mädchen: Wir haben in diesem Stück zwei Auftritte, bei denen wir als Mädchenchor zusammen singen. Zuerst singen wir das Lied "Weißt  du, wie viel Sternlein stehen?" in einer Szene mit der Schauspielerin Anna  Schudt. Sie spielt eine Gänsehüterin.

Wir haben dabei weiße Papierkleider mit einer  Schleife an und spielen lauter "Sternlein". Bei unserem zweiten Auftritt tragen wir rosa Röcke und Tops und singen zusammen mit den Schauspielern Lisa Wagner und Jörg Hube das Lied "Brüderlein fein". Der bekannte Schauspieler Jörg Hube spielt übrigens die Hauptrolle, das ist der "Bauer".

Ein Orchester begleitet unseren Gesang. Die Auftritte  sind abends und wir fahren immer alle zusammen mit unserer Chorleiterin Christine Gampel mit der S - Bahn in die Stadt. Zu Hause sind wir dann erst gegen zehn Uhr abends.

Mir gefällt das Stück sehr gut und ich freue mich, dabei zu sein. Wenn ihr neugierig geworden seid, dann schaut euch  das Stück doch einmal an. Es wird voraussichtlich noch bis Juli 2003 aufgeführt.

Tanja, 4 a nach oben



Pisa? Pisa!

Kennt ihr Pisa? Das ist eine schöne Stadt in Italien,  die ein besonderes Wahrzeichen hat, nämlich einen schiefen Turm. Der "Schiefe Turm von Pisa" ist weltberühmt. In letzter Zeit hört  man oft etwas von der "Pisa-Studie" . Das hat dann aber gar nichts mit dem Schiefen Turm zu tun.

PISA ist eine Abkürzung und heißt P rogramme for I nternational Student A ssessment.
Im Jahr 2000 gab es diese internationale Schulleistungsstudie zum  ersten Mal. 15jährige Schüler/innen aus ganz Europa wurden in verschiedenen Bereichen getestet:
Lesekompetenz, mathematische Grundbildung und naturwissenschaftliche Grundbildung.
Im Vergleich zu Kindern aus anderen Ländern hat Deutschland bei dieser Untersuchung nicht so gut abgeschnitten.
Seitdem überlegen viele Leute, was man tun könnte, damit die Deutschen bei der nächsten PISA - Untersuchung bessere Ergebnisse bekommen. Von März bis August 2003 gibt es übrigens die neuen PISA - Prüfungen.

Die wichtigste Erkenntnis war: Deutschland Schüler können anscheinend nicht so gut lesen wie andere. Sie haben Probleme damit, aus einem Text selbstständig alle wichtigen Informationen zu entnehmen und dann mit eigenen Worten wieder zu geben.

Lesen ist ja in allen Schulfächern sehr wichtig. Das meiste, was wir in der Schule lernen, steht in Büchern. Also haben auch wir in der 4. Klasse uns überlegt, dass wir das Lesen ganz besonders  trainieren könnten. Deshalb machen wir in diesem Schuljahr eine ganze Menge unterschiedlicher Aktionen zum Lesen.

Hier berichten wir euch darüber. Vielleicht ist auch etwas dabei, was ihr nachmachen könntet?!

1. Schnapp dir ein Buch!

Wir machten bei der Aktion "Schnapp dir ein Buch" der Stiftung Lesen mit, und zwar  bei der Bücher-Hitliste:

Wir bekamen eine Liste mit 30 Büchern und unsere Klasse hat versucht, alle Bücher zusammen zu bekommen. Man konnte entweder  Bücher aus der Bücherei ausleihen oder sich welche selbst kaufen  oder Bücher, die man schon zu Hause hatte, mitbringen. Auch in unserer Klassenbücherei waren einige zu finden. Die 30 Bücher stellten wir dann im Klassenzimmer aus.

Dann haben wir mindestens 2 Monate lang immer wieder von unserer Lehrerin gehört "Schnapp dir ein Buch!" und wir haben gelesen. Man konnte sich immer wieder ein neues Buch nehmen. Übers Wochenende bekamen wir in dieser Zeit immer "mindestens eine Stunde lesen" auf.

Immer wieder haben unsere Kinder dazwischen ihre Bücher  vorgestellt, die sie gelesen hatten und die sie interessiert haben. Dabei konnten wir auch Fragen stellen, z. B. ist das Buch für Mädchen  oder für Buben geeignet.

Am Schluss, im Januar, fragte unsere Lehrerin, welches Buch jedem am besten gefallen hat. Jeder hatte nur eine Stimme, also man konnte sich nur ein einziges Mal melden. Ganz Deutschland macht bei dieser Hitliste mit und die drei meistgewählten Bücher gewinnen. Ich bin schon gespannt, welche Bücher das sein werden.

Die Hitliste in unserer Klasse sah übrigens so aus:

1. „Oberschnüffler Oswald“ von Christian Bieniek (6 Stimmen)
2. „Harry Potter und der Stein der Weisen“ von Joanne K. Rowling (4  Stimmen)
3. „Emil und die Detektive“ von Erich Kästner und „Die Insel der 1000 Gefahren“ von Edward Packard (je 3 Stimmen)
 

Christiana, 4 a nach oben


2. Klaro Kindernachrichten

Jede Woche - außer in den Ferien - kommen im Radio die Klaro - Nachrichtensendungen für Kinder, und zwar am Freitag um 14.00 Uhr auf Bayern 2 Radio und am Sonntag um 8.30 Uhr in Bayern 3.
Im Internet, auf der Homepage des Bayerischen Rundfunks (Kinderseiten) findest du viele interessante  Informationen darüber. Die Adresse lautet:

http://www.br-online.de/kinder/funkhaus/sendungen/klaro

Das steht auf der Internetseite über Klaro:

Schulklassen bestimmen die Themen und stellen Fragen.  Wir suchen Menschen, die sich auskennen. Heraus kommt Klaro - Nachrichten  für Kinder.
Auch als E-Mail! "Klaro - Nachrichten für  Kinder" kannst du dir auch als E-Mail schicken lassen: Jeden Mittwoch Abend außer in den (bayerischen) Schulferien. Die E-Mail enthält eine pdf-Datei. Damit kannst du dir deine Nachrichten ganz einfach als "Mini-Zeitung" ausdrucken.

Wir haben uns dort angemeldet und bekommen regelmäßig  mit einer E-Mail die neuesten Kindernachrichten zugeschickt. Wir drucken sie aus und legen sie im Klassenzimmer in die Leseecke. Jeder, der dazu Lust hat, kann in diesen Nachrichten herumschmökern.

Redakteure vom Kinderfunk fahren jede Woche in eine vierte Klasse in Bayern und fragen die Kinder, welche Nachrichtenthemen sie interessieren  und welche Fragen sie dazu haben. Dabei kommt dann eine Mischung aus ernsten  und bunten Themen heraus. Mit den Themen und Fragen der Viertklässler wird  dann auch die Klaro-Sendung im Radio gemacht.  nach oben


3. Antolin

Das ist der Rabe Antolin.

In meiner Klasse machen wir bei dem Internetprojekt "Antolin" mit. Unsere Lehrerin hat alle Kinder angemeldet,  die sich dafür interessierten. Dann hat sie für jedes Kind ein Passwort und einen Benutzernamen bekommen und uns mitgeteilt.

Wenn du dann im Internet ein Buch bewerten willst, willst musst du die Adresse www.antolin.de eingeben. Nun kommt die Startseite. Hier kannst du dein Passwort eingeben  und los geht's. Jetzt kannst du dir ein Buch aussuchen. Nun kommen ein paar Informationen über das Buch. Wenn du jetzt auf "Quiz beginnen"  klickst, musst du erst deine Bewertung abgeben, danach kommen 10-15 Fragen  zu dem Buch. Wenn du viel weißt, bekommst du auch viele Punkte.

Das kannst du mit so vielen Büchern machen wie du willst. Wenn du jetzt keine Lust mehr hast, musst du auf "abmelden" klicken.

Die Lehrerin kann nachschauen, wie viele Punkte jeder  von uns schon erreicht hat und uns auch Urkunden ausdrucken.

Auch die Eltern können nachschauen, wie deine Leseleistung ist. Und wenn Verwandte von dir weiter weg wohnen, können sie im Internet jederzeit deinen Lesefortschritt mitverfolgen.

Wer zu Hause kein Internet hat, kann das jederzeit in der Schule machen.

Bei Antolin kannst du von Hunderten toller Kinderbücher  erfahren, um was es in dem Buch geht und für welches Alter es geeignet  ist. Interessant sind auch die vielen Neuvorstellungen  von Büchern. Schaut euch die Internetseite unbedingt mal an! Es lohnt sich!

Marina, 4 a  nach oben


4. Tesalino und Tesalina

Auch diese Aktion wird von der Stiftung Lesen angeboten.  Es ist der Geschichten-, Bastel- und Erfinder-Wettbewerb 2003. Heuer  heißt der Wettbewerb " Tesalino und Tesalina und die Sache mit dem Fliegen."

Die Stiftung Lesen gibt eine Menge Lesetipps. Sie  stellt Bücher vor, die von den Themen Fliegen oder Erfindungen handeln.

Wir in der Klasse 4 a haben uns, wie auch schon im letzten Jahr, an dem Wettbewerb beteiligt.
Dabei haben wir zuerst die Geschichte gelesen, in der man erfährt, was die beiden Kinder Tesalino und Tesalina im Leimolinoland erleben. Sie treffen nämlich alle möglichen Märchen- und Romanfiguren, die fliegen können, wie beispielsweise Hexen und Karlsson vom Dach.  Sie brauchen alle einen Helm, der ganz besondere Eigenschaften hat: eine  Klimaanlage, einen Sonnenschutz, ein Radio, eine Übersetzungsmaschine,  damit man fremde Sprachen verstehen kann und vieles mehr.

 Die Geschichte endet, als Tesalino und Tesalina zur Welt-Erfindermesse  wollen, um dort ihren "Superhelm" vorzustellen. Sie kommen nur durch die Luft  dorthin und können ja nicht fliegen, aber zum Glück haben sie ja einige Überraschungen der Flieger im Rucksack....  
Wir haben uns ausgedacht, wie die Geschichte weiter  gehen könnte und sie dann zu Ende geschrieben. Außerdem durften wir  natürlich einen "Superhelm" erfinden und zeichnen, malen oder basteln.  Es kamen tolle Erfindungen dabei heraus! nach oben


Krimi: Ein Dieb in Heimstetten

Viktor ging mal wieder zur Schule. Als er dort ankam,  waren seine Freunde Dominik, Christopher, Miso, Leonard, Markus und Manuel  schon da. Aber Daniel fehlte noch. Der Unterricht begann und Daniel kam nicht.  Eine Stunde später platzte er ins Klassenzimmer herein und schrie: "Ich  bin beraubt worden!" Die Lehrerin fragte ihn, was ihm denn gestohlen wurde.  "Alle meine Schulsachen," antwortete Daniel.

Viktor traf sich am Nachmittag mit Dominik. Dominik  sagte: "Stell dir vor, mein Ball ist weg! Heute Nacht wurde er gestohlen. Die Polizei kam schon. Vielleicht war es der gleiche Dieb, der Daniel seine  Schulsachen geklaut hat!" Dominik durfte bei Viktor übernachten, denn  seine Eltern mussten nach New York. Da am nächsten Tag die Ferien begannen, durfte Dominik die ganzen Ferien bei Viktor bleiben. Er hatte sein Fahrrad mitgenommen. Als sie eines Tages Fahrrad fahren wollten, waren die Fahrräder  weg, sie waren auch gestohlen worden.

Sie riefen sofort die Polizei an. Viktor und Dominik wollten Nintendo 64 spielen, aber ihr Lieblingsspiel war auch geklaut worden.  Es war wahrscheinlich der gleiche Dieb, der die Fahrräder gestohlen hat. Überall in Heimstetten wurde etwas geklaut. Die Polizei war total überfordert. Sie brauchte mehr Männer.

Viktor flüsterte Dominik zu: "Wir könnten  doch der Polizei helfen." Dominik hatte nichts dagegen. Mitten in der Nacht,  als sie schon fest geschlafen hatten, wurden Viktor und Dominik von einem  komischen Geräusch aufgeweckt. Es hörte sich an, als ob draußen  jemand gehen würde. Sie guckten aus dem Fenster. Draußen schlich  eine Gestalt herum. Sie ging auf die Garage im Grundstück von Viktors Eltern zu. Das war doch bestimmt der Dieb! Dann versuchte er die Garage aufzubrechen, da zogen sich Viktor und Dominik schnell an und liefen nach draußen.

Als sie draußen ankamen, wollte der Dieb gerade  das Fahrrad von Viktors Mutter stehlen. Aber Viktor und Dominik hielten  ihn auf. Der Dieb gab alles zu. Sie riefen die Polizei an und der Dieb  wurde verhaftet und Viktor und Dominik bekamen eine Medaille. Danach gab  es keinen Diebstahl mehr in Heimstetten.

Viktor, 4 a  nach oben


Krimi: Aufregung um einen Dieb

Willi stieg aus seinem Bett. Er wollte ja rechtzeitig  zu seinem Basketballspiel kommen. Sein bester Freund Peter war auch in der  Basketballmannschaft. Sie waren ziemlich aufgeregt vor dem Spiel, weil es um sehr viel Geld ging. Die Gegner waren sehr lange in Führung. Willi  und seine Mannschaft dachten, sie könnten nicht mehr gewinnen. Aber Willi machte mit Peter sehr viele Körbe. Kurz vor Ende schafften sie den Ausgleich. Es waren nur noch fünf Sekunden zu spielen. Willi stürmte auf den Korb zu und warf den Ball. Der drehte sich beim Korb und fiel hinein.  Willis Mannschaft gewann mit 99 Punkten. Alle waren sehr froh darüber und Willi blieb mit Peter am längsten in der Halle. Der Trainer ging vor ihnen heim mit dem gewonnenen Geld.

Plötzlich hörten Peter und Willi einen Schrei, gleich danach ging das Licht aus. Sofort schauten sie nach, was passiert war. Sie sahen den Trainer vor der Halle auf dem Boden liegen und er schrie: "Der Umschlag mit dem Geld ist ... weg!" Die beiden Buben riefen: "Schnell! Vielleicht erwischen wir den Dieb noch!" Sie rasten auf die Straße und sahen den Dieb gerade noch mit dem Auto um die Ecke brausen.

Sie versuchten ihn mit dem Fahrrad noch zu erwischen und radelten wie die Wilden dem Auto hinterher. Da sahen sie den Wagen am Ende der Straße anhalten und der Dieb stieg schließlich mit dem Umschlag, in dem das Geld war, heraus und ging in das Haus.

Willi suchte sein Handy um die Polizei anzurufen, aber er fand es nicht. Wo war es nur? Er glaubte schon, dass er es in der Turnhalle vergessen hatte, aber er fand es doch noch in der Hosentasche und rief sofort  bei der Polizei an. Die Polizisten kamen sehr schnell und bewachten das Haus von allen Seiten. Plötzlich kam der Dieb heraus. Ein Polizist rannte los, legte ihm Handschellen an und verhaftete ihn. Das Geld hatte er zum Glück auch dabei, das brachte die Polizei dem Trainer zurück.

Mit dem Preisgeld durfte die Basketballmannschaft eine große Party feiern.

Dominik, 4 a nach oben


Ein Fall für Detektiv Tom

Eines schönen Tages klingelte das Telefon, Tom nahm den Hörer ab. Er hörte eine tiefe Stimme sagen: "Halt bloß deine Finger aus dem Spiel!!!" "Wer ist da?", rief Tom. Aufgelegt. Sofort rief Tom Kommissar Hunter an: "Ich hatte gerade einen anonymen Anruf, jemand mit einer tiefen Stimme."

"Vielleicht hat das auch etwas mit meinem Fall zu tun, ich hatte nämlich auch einen Anruf, und zwar von einer Frau. Ihr Sohn Viktor ist verschwunden! Die einzige Spur ist ein Zettel mit der Aufschrift: "Wenn du deinen Sohn lebend zurück willst, dann lege heute Abend eine Million Euro auf ein Floß im Tegernsee!"

Am Abend machten sich Tom und sein Schäferhund Tabsi auf den Weg zum Tegernsee. Dort angekommen sah er schon das Floß im See schwimmen. Tom versteckte sich hinter einem Baum. Plötzlich sprang  eine dunkle Gestalt von einem großen Baum, sprang ins Wasser und schwamm zum Floß, nahm das Geld und lief weg. "Tabsi fass!" schrie Tom und so lösten Tom und Tabsi einen spannenden Fall.

Manuel, 4 a  nach oben


Detektiv Max zeigt sein Können

Es war mal eine Familie. In dieser Familie gab es zwei Erwachsene und einen Jungen. Der Junge hieß Max. Er hatte einen Hund.  Der Hund hieß Oswald. Max hatte mal wieder verschlafen. Jetzt musste  er sich beeilen, damit er nicht zu spät zur Schule kommt. In der Schule bekam er Ärger, weil er doch zu spät kam. Er sollte mit Hans zum Schulleiter gehen. Aber was sahen sie, als sie beim Schulleiter ankamen? Der Schulleiter lag verletzt am Boden und schrie: "Hilfe, ich bin beraubt worden!"

Hans und Max rannten zu ihrer Lehrerin und sagten ihr, was passiert war. Alle Kinder durften nach Hause gehen. Am nächsten Tag waren alle Pausengeräte verschwunden. Auch andere Dinge waren spurlos verschwunden. Die Kinder durften sehr lange nicht in die Schule gehen.

Inzwischen waren zwei Wochen vergangen. Dann erfuhr  Max, dass Hans entführt worden war. Die Gauner wollten eine Million Euro Lösegeld für Hans. Max und Oswald, sein Hund, machten sich auf die Suche nach Hans. Im Wald fanden sie einen Wohnwagen. Die beiden gingen  zur Tür und lauschten. Die Gauner sagten zu Hans: "Wenn du brav bist, passiert dir nichts."

Max riss die Tür auf und schrie: "Fass Oswald!"  Er gehorchte und die Ganoven fielen zu Boden, weil Oswald sie umrannte. Max  befreite Hans, lief zum Telefon und rief die Polizei an. Er sagte ihnen wo  sie waren. Die Polizei kam schnell und schnappte die Gauner.

Hans kam zu seinen Eltern zurück und alles ging  gut aus.

Viktor, 4 a nach oben