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Der Maulwurf, ein interessanter Erdbewohner
Der Name Maulwurf kommt von dem alten Wort "Mull" für Erde (Humus). Also ist er eigentlich ein "Erdwerfer". In manchen Gegenden nennt man ihn selbst Mull, auf Englisch heißt er ganz ähnlich, nämlich mole.
Körperbau

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Der Maulwurf ist ein bis zu 17 cm langes Säugetier mit einem Gewicht von 80-120 g. Er hat ein samtartiges, glänzend schwarzes Fell ohne Strich. Auffällig sind sein keilförmiger Kopf mit der rüsselförmigen Schnauze und seine großen Grabhände. Seine im Fell verborgenen Augen sind sehr klein, seine Ohren nicht sichtbar. Dadurch sind sie vor Verschmutzung geschützt.
Der Maulwurf besitzt einen sehr guten Tastsinn, ein ausgezeichnetes Gehör und eine feine Nase. Sehen kann er dagegen nicht gut, aber das muss er ja im Dunklen unter der Erde auch nicht können. Er wird 3 bis 4 Jahre alt.
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Nahrung 
Der Maulwurfernährt sich von Regenwürmern, Asseln, Käfern, Engerlingen, Insektenlarven und Mäusen. Sein Hunger ist gewaltig. Er frisst täglich ungefähr genausoviel, wie er wiegt. In einem Jahr frisst er ungefähr 36 kg.
Den Regenwürmern beißt er die ersten Kopfringe ab, so dass sie zwar noch leben, aber nicht mehr fliehen können. So hat der Maulwurf in seiner Speisekammer immer frische Vorräte.
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Mit 44 scharfen Zähnen kann er seine Beutetiere gut töten.
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Lebensweise 
Der Maulwurf ist ein Einzelgänger. Er gräbt mit seinen kräftigen Schaufelhänden unter der Erde Röhrengänge. Dabei kommt er bis zu 30 cm in der Minute voran. In einer einzigen Nacht kann er neue Tunnels von fast 100 m Länge anlegen. Mehrmals am Tag läuft der Maulwurf durch seine Gänge auf der Suche nach Beutetieren, die in die Röhren gepurzelt sind. Dabei kann er sich auf der Stelle umdrehen wie bei einem Rückwärts-Purzelbaum.
Nur nachts verlässt er manchmal seine unterirdische Wohnung. Dann ist er in Gefahr, denn er hat vor allem Katzen, Marder und Raubvögel als Feinde.
Auch die Menschen gehören zu seinen Feinden. Die Bauern ärgern sich nämlich sehr über den Maulwurf, weil er mit seiner Buddelei viele Erdhügel aufwirft. Diese Hügel machen den Menschen die Arbeit auf den Feldern und Wiesen schwer.
Mit seiner Wühlarbeit lockert er aber auch den Boden und frisst unzählige der für uns oft schädlichen Insekten. Er hält keinen Winterschlaf, sondern lebt von seinen Vorräten.
Wohnung 
Die Wohnung des Maulwurfs ist eine rundliche Höhle, von der aus er sich viele Gänge in alle Richtungen gräbt. Ein Maulwurfbau besteht aus 6 verschiedenen unterirdischen Teilen:
- Wohnkessel
- Jagdgänge
- Laufgänge
- Fluchtgänge
- Vorratskammer
- Tränke

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Nachwuchs 
Im Frühling baut das Maulwurfweibchen ein mit Gras und Blättern ausgepolstertes Nest in einer Höhle, die "Kessel" genannt wird. Im Mai oder Juni bekommt das Weibchen 2-5 Junge. Sie sind bei der Geburt nackt, rosig und blind.
Mit 2 Wochen sind die Jungen bereits dünn behaart. Mit 5 Wochen verlassen sie das Nest, denn sie sind nun selbstständig und erwachsen.
Der Maulwurf ist an ein Leben unter der Erde sehr gut angepasst:
Besondere Merkmale:
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Zweck:
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Körper: walzenförmig, schmal
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kommt in den Gängen schnell voran
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Kopf: keilförmig - Nase:rüsselförmig, hart
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auflockern und durchstoßen der Erde
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Ohren: klein, verschließbar, versteckt
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behindern nicht beim Graben
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Augen: klein, tief sitzend
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vor Verschmutzung geschützt
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Füße: breit, kräftige Krallen
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graben und wühlen wie mit Grabschaufeln
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Fell: kurz, ohne Strich
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hindert nicht beim Laufen
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Im Buch "Der Maulwurf Grabowski" von Luis Murschetz kannst du die aufregenden Abenteuer eines kleinen Maulwurfs lesen.
Eines Tages kommen schwere Baumaschinen auf die Wiese, unter der Grabowski wohnt. Der kleine Maulwurf wird von einem Bagger unsanft ausgebuddelt und muss um sein Leben fürchten. Aber keine Angst: Die Geschichte geht gut aus!
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Und diesen netten kleinen Kerl kennst du sicher aus Trickfilmen, oder?
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