Projekttag "Steine" 

Unser Ausflug in den Steinbruch

Am Mittwoch, den 25. Juni 2003 fuhren unsere zweiten und dritten Klassen in den Steinbruch Gradl nach Brannenburg. Eine Woche vorher hatte Herr Friederichsen, der lange Zeit als Künstler dort gearbeitet hatte, den Besuch zusammen mit Herrn Segerer, unserem Rektor, vorbereitet.

  20 bis 40 Meter ragen die Wände des Steinbruchs in die Höhe.

Herr Schweiger, der Inhaber des Steinbruchs, organisierte extra, dass an unserem Besuchstag nicht gesprengt wurde. Er erzählte den Kindern auch, dass die Steine der Biber - so heißt der Hügel nach der verschwundenen Biburg - vor vielen hundert Millionen Jahren dort während einer Eiszeit aus dem Zentralmassiv der Alpen angeschwemmt wurden. Der Stein, der daraus entstand, der Brannenburger Nagelfluh, wird in Deutschland nur an dieser Stelle abgebaut.

Da wird geschleppt! Und unsere Gitterbox füllt sich.

Herr Friederichsen machte die Kinder auf die Schönheit der Steine aufmerksam. Dann konnten die Kinder durch den Steinbruch ziehen und runde Steine aus Nagelfluhbrocken herausschlagen. Außerdem schleppten sie Steine zur Gitterbox, damit wir am Schulfest genügend Steine für unsere Aktionen haben.

 Die Kinder hören Herrn Friederichsen zu.

So wurden Mühlsteine aus dem Fels geschlagen. >>>


Herr Friederichsen hat einen Stand aufgebaut, an dem er auch ganz harte Steine spaltete. Die Kinder brachten ihm die Kiesel und mussten beim Zuschauen Schutzbrillen aufsetzen, damit keine Splitter ins Auge treffen konnten.

Steine spalten ist eine harte Arbeit. Und es ist interessant, dabei zuzuschauen.

Die Arbeit macht Appetit!

Dann machten wir einen Rundgang durch den Steinbruch, sahen die Bohrungen für die Sprengungen und hörten von Herrn Friederischsen, wie mühsam und gefährlich der Stein abgebaut wird. An einem großen Gesteinsbrocken fanden wir eine Calzitader.

Beim Spaziergang zur Magdalenenkapelle kamen wir an einer Stelle vorbei, wo vor über hundert Jahren versucht wurde, einen Mühlstein aus dem Gestein zu meißeln. Rund um die Magdalenenkapelle machten wir unsere verdiente Mittagspause. Gerade bevor es zu regnen begann erreichten wir den Bus zur Heimfahrt.

In den Kapellennischen sitzt sich´s besonders gut - Brotzeit am heiligen Ort!

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