Unser Besuch bei der Polizei

Im Januar 2000 waren unsere beiden 3. Klassen einen Vormittag lang zu Besuch in der Polizei-Inspektion Haar bei München. Die Jugendbeamtin Daniela Braun und die Kontaktbeamtin Brigitte Bauer zeigten uns die gesamte Inspektion, erklärten uns alles ganz genau und beantworteten geduldig unsere vielen Fragen.

Brigitte Bauer nimmt Fingerabdrücke

Daniela Braun zeigt uns das Motorrad

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Mit dem blauen Pfeil kommt ihr wieder hier zur Auswahl zurück. 

Die Arbeit der Polizei

  Arrestzelle

Fingerabdrücke

  Alkomat

Waffen

  Polizeifahrzeuge

Das stand in der Zeitung über unseren Besuch bei der Polizei

Die Arbeit der Polizei

Die Polizei-Inspektion Haar ist nicht nur für die Gemeinde Haar zuständig, sondern auch für uns in Kirchheim-Heimstetten, Feldkirchen und Aschheim. Die Polizei fährt oft Streife und schaut dabei, ob alles in Ordnung ist. Sie kommt auch, wenn ein Unfall passiert ist, wenn irgendwo eingebrochen wird oder wenn jemand wegen Ruhestörung die Polzei ruft.

Daniela Braun ist auch oft in unserem Jugendzentrum und diskutiert mit den Jugendlichen. Uns hat sie in der Schule besucht und uns Hausaufgabenhefte vom Schanderl geschenkt. Dabei hat sie uns eingeladen, einmal zu ihrer Dienststelle nach Haar zu kommen. Frau Braun ist Jugendbeamtin und sieht sehr cool aus. 

Zu ihrer Sicherheit ziehen die Polizisten kugelsichere Westen an.


Wenn man zu einem Fußballspiel geht, steht immer Polizei da, die haben so ein Metallsuchgerät dabei. Wenn das Metallsuchgerät ein Metallstück berührt, dann fängt es an zu piepen. Die Polizei beschlagnahmt alle Waffen der Personen, die zu dem Fußballspiel gehen.
Luisa, 3 a

Die Polizei lässt besoffene Randalierer in ein Röhrchen blasen und sperrt sie in die Zelle. Es passen immer zwei Polizisten auf den besoffenen Randalierer auf. Wenn der Randalierer einen Polizisten überwältigt hat und der andere fast überwältigt ist, gibt es einen roten Knopf und es gibt oben einen Alarm. Dann eilen Polizisten aus der Dienststelle ihnen zur Hilfe. Wenn irgendwo eingebrochen wird fahren sie mit einem Zivilauto zum Tatort.
Veronika und Natalie, Kl. 3 a

Die Polizei muss auch Jugendlichen unter 18 die Softair und die Gaspistole wegnehmen, weil sie unter das Waffengesetz fallen.
Quirin, 3 a

Die Polizei beschlagnahmt alle gesetzlich verbotene Waffen und auch Böller, die nur an Silvester oder Neujahr benützt werden dürfen. Frau Braun hat uns eine Menge beschlagnahmter Böller und Kracher gezeigt, mit denen die Polizisten Kinder an anderen Tagen erwischt haben. Solltet ihr so etwas mal machen, lasst euch also lieber nicht erwischen.
Alexander und Philipp, 3 a

Das Polizeiauto kann mit einem Schalter hinten und vorne leuchten: HALT POLIZEI! Sie haben auch normale Autos (Zivilfahrzeuge). Die Polizeileute laufen manchmal in Uniform herum, manchmal gehen sie auch zivil, mit kleinen Schlagstöcken, die sie dann versteckt unter der Kleidung tragen. Wenn man den Schlagstock nach vorne schleudert wird er so lang wie ein normaler Schlagstock!
Manuel, 3 a   nach oben



Fingerabdrücke

Nach einem Einbruch sichern die Polizisten am Tatort alle Spuren, auch die Fingerabdrücke. Haben sie dann einen Verdächtigen geschnappt, dann vergleichen sie seine Fingerabdrücke mit denen vom Tatort.

Jeder von uns durfte Fingerabdrücke machen und dann mit nach Hause nehmen. Alle 10 Finger werden der Reihe nach in schwarze Farbe getaucht und dann auf das Papier gedruckt.

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Waffen

Auf dem Tisch liegen Polizeiwaffen und beschlagnahmte Waffen. Frau Braun erklärt uns alle Waffen ganz genau.

Ich hab ganz viel über Waffen gelernt. Es gibt Polizeiwaffen, mit denen die Polizisten schießen können: Pistolen, Maschinengewehr und Schlagstöcke. Jeder Polizist hat auch Handschellen dabei, um Verbrecher zu verhaften.
Omar, Klasse 3 a

In einem Kellerraum zeigte uns die Polizistin Frau Braun verschiedene Waffen, die die Polizei bei Einsätzen sichergestellt hat. Frau Braun erklärte uns, dass man in Deutschland nur mit einem Waffenschein eine Waffe besitzen darf. Es gab dort Wasserpfeifen, verschiedene Revolver, Pistolen, Messer und sogar einen Schlagring. Auch die Polizei verwendet gefährliche Waffen wie Schlagstöcke und Maschinenpistolen. Ebenso braucht sie Handschellen, wenn Verbrecher verhaftet werden. Die Polizei legte einem von uns nur zum Spaß Handschellen an.
Tomi, Alina, Tobias, Klasse 3 b  nach oben

Alkomat

Frau Bauer lässt uns "ins Röhrchen" (= in den Alkomaten, dem Alkoholmessgerät) blasen.

Auf der Polizeiwache Haar war ein Alkomat, mit dem die Polizei feststellen kann, wie viel Alkohol ein Fahrer getrunken hat. Einige Schüler unserer Klasse und unsere Lehrerin durften ihn ausprobieren. Gott sei Dank, hatte niemand an diesem Tag Alkohol zu sich genommen. Anschließend durften wir im Büro der Polizistin Daniela Braun Fingerabdrücke machen. Das war für uns alle sehr spannend. Die Polizistin zeigte uns bei unserem Besuch ein Buch, mit dessen Hilfe man feststellen kann, ob ein Pass echt oder gefälscht ist.
Daniela und Simon, Klasse 3 b

Die Polizei hält manchmal Autos an und lässt die Fahrer ins Röhrchen blasen. Dann wird ein kleiner Zettel ausgedruckt und wenn der Fahrer zu viel getrunken hat, kommt er in dieZelle.
Christopher, 3 a  nach oben

Arrestzelle 

Es kostet 40 DM für zwölf Stunden in der Zelle zu bleiben. Im Keller gibt es einen roten Knopf, wenn man den roten Knopf drückt geht der Alarm oben los. Die anderen Polizisten kommen dann herunter. In der Zelle gibt es ein Bett und ein Plumpsklo.
Kelly und Paula, Kl. 3 a

Es kostet 40 DM zwölf Stunden in einer Gefängnisszelle zu bleiben. Zwei Polizisten passen immer auf einen auf. In der Zelle gibt es: Ein Klo und ein Bett, eine Klingel. Wenn man auf die Klingel drückt kommen zwei Polizisten und fragen ihn was er will.
Aleksandra und Julia, Kl. 3 a

Im Keller der Polizeinspektion Haar befinden sich Zellen. In einer Ausnüchterungszelle befindet sich ein Messingknopf. Wenn man den Messingknopf drückt, sieht ein Polizeibeamter nach, ob der Zellenbewohner irgend etwas benötigt. In der Zelle befinden sich eine Matratze und eine Decke und ein einfaches WC.
Barbara, Klasse 3 b

Im Keller der Polizei Haar befindet sich eine dunkle Zelle. Wenn ein betrunkener Mann aufgegriffen wird, bleibt er etwa zwölf Stunden in dieser Zelle. Es ist dort nicht sehr bequem, weil es nur eine Matratze und eine Decke gibt. Außerdem ist die Zelle nur mit einem Plumpsklo und einem Waschbecken ausgestattet. Mit einem Knopf kann man einen Polizisten rufen, wenn man Durst hat oder wenn es einem schlecht geht.
Elisabeth, Klasse 3 b

In der einzigen Zelle (Arrestzelle) die sie haben kommen Betrunkene hinein. Es wird ihnen alles ausgezogen mit dem sie sich umbringen können.
Katharina, Kl. 3 a  nach oben

Polizeifahrzeuge 

Halt Polizei!

Jeder darf sich einmal auf das Polizeimotorrad setzen.

Im Polizeiauto: Wenn ein Bandit den Polizist als Geisel nimmt und mitfährt, dann kann der Polizist auf 0 schalten und die Polizei aus der Dienststelle kann hören wo sie hinfahren.
Nico, 3 a

Die Polizisten haben bei ihren Wagen zwischen den Blaulichtern ein Leuchtschriftgerät. Darauf schreiben sie mit Spiegelschrift Halt Polizei! Wenn man in den Rückspiegel guckt, sieht man das Schild Halt Polizei!
Monty, 3 a

Die Fahrzeuge der Polizei standen in einem Hof der Polizeiinspektion Haar vor den Garagen. Einige Schüler durften sich in das Polizeiauto setzen. Die Polizistin Frau Daniela Braun erklärte uns das Funktelefon und das Blaulicht mit dem Martinshorn. Besonders gut gefallen hat mir, dass wir das Martinshorn kurz einschalten durften. Unter dem Beifahrersitz des Polizeiautos befand sich eine Taschenlampe und eine Sprühdose mit Gas, mit der die Polizei im Notfall Verbrecher außer Gefecht setzen kann. Die Polizistin zeigte uns auch Maschinenpistolen, die sie bei jedem Einsatz mitnimmt. Im Kofferraum befanden sich ein Bremsspurmesser, kugelsichere Westen, ein Besen und ein Fotoapparat.
Fabian, Peter, Andreas, Markus, Klasse 3 b

In den Polizeiauto sind vorne viele Tasten mit Nummern. Wenn ein Dieb den Insassen eine Pistole an den Kopf drückt und etwas verlangt, dann muss man auf die 0 drücken, so dass die anderen Polizisten in der Zentrale alles mithören.
Lorenz, Klasse 3 a

Die Fahrzeuge der Polizei standen in einem Hof der Polizeiinspektion vor den Garagen. Einige Schüler durften sich in das Polizeiauto setzen. Die Polizistin Frau Daniela Braun erklärte uns das Funktelefon und das Blaulicht mit dem Martinshorn. Besonders gut gefallen hat mir, dass wir das Martinshorn kurz einschalten durften. Unter dem Beifahrersitz des Polizeiautos befand sich eine Taschenlampe und eine Sprühdose mit Gas, mit der die Polizei im Notfall Verbrecher außer Gefecht setzen kann. Die Polizistin zeigte uns auch Maschinenpistolen, die sie bei jedem Einsatz mitnimmt. Im Kofferraum befanden sich ein Bremsspurmesser, kugelsichere Westen, ein Besen und ein Fotoapparat.
Fabian, Peter, Andreas, Markus, Klasse 3 b  nach oben