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Eine Blinde zu Besuch im HSU
Die Kinder der Klasse 3 a haben hier Interessantes zusammengestellt.
Ein Tag im Leben einer Blinden
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Beruf:
Am Morgen steht Frau Schlotterer auf und macht sich fertig für die Arbeit. Sie geht mit ihrem Blindenstock zur Kirche. Dort übt sie ihren Beruf als Orgelspielerin und Chorleiterin aus. Sie organisiert auch Feste und Gottesdienste.
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Kleidung:
In einer Kartei hat Frau Schlotterer alle Kleidungsstücke aufgeschrieben. So weiß sie, was zusammenpasst. Wenn sie die Kleidungsstücke aus dem Schrank holt, hilft ihr ein Farberkennungsgerät. Damit kann sie sich die Farben sagen lassen. Sie hatte das Farberkennungsgerät in unserer Klasse dabei. Wenn sie neue Kleidung braucht, hilft ihr ihre Mutter beim Einkaufen, damit die Farben passen. Frau Schlotterer weiß zwar nicht, wie die Farben genau aussehen, aber sie hat Fantasie und denkt es sich.
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Auf dem Foto probiert es Marco aus: Lesen mit den Fingern ist ganz schön schwierig!

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Lesen und Schreiben:
Ihre Schreibmaschine schreibt Blindenschrift. Sie hat sechs Tasten. Damit kann sie alle Buchstaben schreiben. Wir durften auf der Blinden- Schreibmaschine unseren Namen schreiben. Frau Schlotterer liest Bücher in Blindenschrift. Das hat sie in der Sonderschule für Blinde gelernt.

Was heißt das Wort links?
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Das ist das ABC in Blindenschrift (=Braille-Schrift):
Jeder Buchstabe wird mit einer Kombination von erhabenen Punkten in einem Sechserfeld dargestellt.
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Hier zeigt uns Frau Schlotterer, wie die Blindenschreibmaschine funktioniert.
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Unterwegs:
Frau Schlotterer hat keinen Blindenhund, sondern nur einen Blindenstock. Mit dem tastet sie, ob ein Hindernis im Weg ist. Sie verlässt sich auch auf ihr Gehör.
Einige Ampeln zeigen ihr durch Töne an, ob rot oder grün ist.
Beim Treppen steigen muss sie besonders genau mit ihrem Stock prüfen.
Auf dem Foto links probieren Johannes und Lukas das Pendeln mit dem Blindenstock.
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Einkaufen:
Wenn sie Feierabend hat, geht sie noch Einkaufen. Sie weiß, wo viele Sachen stehen. Bei den anderen helfen ihr die Verkäufer. Oder sie fragt andere Leute, wo was steht. Zum Bezahlen hat sie einen Gelderkennungsapparat, in den sie die Scheine steckt und umklappt. Jetzt kann sie die Zahlen fühlen.
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Unterhaltung:
Frau Schlotterer zeigte uns verschiedene Spiele für Blinde: Blinden-Mühle, Blinden-Schach und Blinden-Mensch-ärgere-dich-nicht. Ihr Hobby ist Orgel spielen. Die Noten muss sie auswendig lernen.
Auf den Fotos probieren wir gerade die Blindenspiele aus. Alle Spielfiguren haben Erkennungszeichen zum Fühlen.
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Besuch:
Wenn sie Freunde zu Besuch hat, benutzt sie ein Gerät, das erkennt, ob Licht an oder aus ist. Wenn das Licht an ist, piepst es. Wenn sie wissen will, wie spät es ist, klappt sie ihre Uhr auf und fühlt die Zeiger.
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Sebastian und Julian fühlen hier an einem Maßband für Blinde die Zahlen.
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Es war sehr interessant zu hören, wie blinde Menschen leben und was sie alles machen können!
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Auf der nächsten Seite haben sich Kinder eine Geschichte über einen Tag in Frau Schlotterers Leben ausgedacht und aufgeschrieben.
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