Autorenlesung: Armin Pongs

Das schreibt Krokofil in seinem Tagebuch über die Lesung an unserer Schule: (Auszug aus dem Tagebuch)

Freitag, 31. Oktober 2008

Der Rektor der Schule, Herr Segerer, hat uns in der Aula sehr freundlich begrüßt. Auf die Frage, was wohl ein Traumländer sei, sagte ein Kind, dass das einer ist, der träumt, dass das wirklich wird, was er träumt; über diese Antwort denke ich immer noch nach. Und als die Kinder geraten haben, welche Sprache wohl alle Kinder in der Welt verstehen, hat Clara eine Sprache genannt, von der nur ganz wenige schon einmal gehört hatten. Sie nannte Sorbisch, weil ihre Tante ihr Sorbisch beibringt.

Armin hat sich dreimal versprochen und brauchte die Hilfe von zwei Schülern, weil er zu schlapp war, dreißig Liegestütze zu machen. Jeder sollte zehn machen, aber der Jonas hat es ihm gezeigt. Er hat nämlich dreißig Liegestütze gemacht. Nach den ersten und den zweiten Klassen kamen die dritten und vierten Klassen in die Aula. Sie haben uns auf Japanisch, Niederländisch, Schwedisch, Thailändisch, Spanisch und natürlich auf Englisch, Italienisch und Französisch begrüßt.

Pongs4Nach der Lesung haben sie von den Bildern erzählt, die ihnen im Kopf geblieben sind. Da war zum Beispiel der Mandelbaum mit den rosa Blüten. Obwohl das Mädchen noch nie einen Mandelbaum gesehen hatte, sah sie ihn genau vor sich. Andere Bilder waren der Vollmond, die verschlossene Burg, das Kleid der Prinzessin, die schwarzen Augen des Prinzen Kara Ben Duin, den sich der Junge als Ritter vorstellte. Dann gab es eine heiße Diskussion darüber, warum sich der Prinz in der großen Hitze soviel anzieht. Schwitzt er dann nicht noch viel mehr?

Nach der Lesung haben sich einige Kinder bei Sigrid bedankt, weil ihnen das Klavierspielen so gut gefiel. Ein Junge sagte zu ihr: Was Du gespielt hast, war echt cool!

Armin und Sigrid haben von der Vorsitzenden des Fördervereins ein sehr passendes Geschenk für ihre Geschichten bekommen. Das ist ein italienisches Gebäck. Es sind etwa sechzig Zentimeter lange Zungen, einmal mit Rosmarin und einmal mit Lavendel. Und Herr Segerer hat den beiden am Schluss Urkunden überreicht. Ich warte darauf, dass sie endlich die großen Schachteln mit den leckeren Zungen öffnen.
Dein Zungenkrokofil

Am nächsten Tag schrieb Krokofil gleich noch etwas in sein Tagebuch:

Samstag, 1. November 2008

Beim Frühstück hat mir Armin erzählt, dass Frau Hilger und Frau Maier, zwei Lehrerinnen der Schule in Heimstetten, meine Bücher bei Antolin unterbringen wollen. Jetzt denken sie sich die Fragen aus, die die Kinder beantworten müssen, wenn sie Punkte fürs Lesen bekommen wollen. Ich fand es übrigens sehr schön, dass die Kinder der ersten und zweiten Klassen nach der gestrigen Lesung gleich Bilder zu der Geschichte gemalt haben. Auf einem Bild habe ich beim Herumtollen in den weiten Gärten Handstand gemacht und der Palast streckte sich richtig in den Himmel. Von diesem Bild habe ich heute Nacht geträumt.

Dein Antolin-Krokofil

antolin_neuDazu meinen wir von der Silva-Grundschule:

 Bald werden wir die beiden Bücher über Krokofil lesen und uns Fragen für Antolin überlegen! Wenn wir fertig sind, könnt ihr von hier aus zu Antolin kommen!

Hier könnt ihr ein Probekapitel aus dem Buch “Krokofil - Der Traumländer” lesen: Kapitel 1

Das zweite Buch heißt “Krokofil - Das Karussell der Farben”. Wollt ihr daraus auch ein Probekapitel lesen? Kapitel 1